Nachrichten der Leistungspartner

15.01.2019

Flachdächer in Holzbauweise

Komplett überarbeitete Ausgabe erschienen

Zehn Jahre nach Erstveröffentlichung der Schrift "Flachdächer in Holzbauweise" ist nun eine Neuauflage erschienen. In der weit verbreiteten Schrift des INFORMATIONSDIENST HOLZ wurden 2008 erstmals wichtige Erkenntnisse zu nicht belüfteten Konstruktionen beschrieben, die zum Teil in die 2012 erschienene Holzschutznorm DIN 68800-2 eingeflossen sind. Nun befasst sich ein komplett überarbeitetes Werk mit dem aktuellen Stand zum Thema, das die verschiedenen Flachdachbauarten neu ordnet und bewertet, bauphysikalische sowie baukonstruktive Planungsgrundlagen benennt und zahlreiche Konstruktionsbeispiele aufzeigt.

Planern und Holzbauern wird eine neue Veröffentlichung an die Hand gegeben, die nicht nur das technisch Machbare beschreibt, sondern die verschiedenen Bauarten auch in ihren Vor- und Nachteilen bewertet, wobei ihre Fehlertoleranz eine große Rolle spielt. Darüber hinaus werden wichtige baukonstruktive Detail- und Anschlusspunkte aufgezeigt, die eine wichtige Bedingung für robuste und dauerhafte Konstruktion sind.
Inhaltlich ist vieles neu. So werden die verschiedenen Flachdachbauarten nun in fünf Typen eingeteilt, um eine klarere Abgrenzung der Konstruktionen untereinander zu erreichen. Unterschieden werden Nicht belüftete Flachdächer, die sich durch die Lage der Wärmedämmung im Bauteil unterscheiden sowie Belüftete Flachdächer, die eine bewegte Luftschicht im Dachaufbau enthalten, die mit der Außenluft über geplante Bauteilöffnungen in Kontakt steht und vorwiegend dem Feuchteabtransport dient.
Wichtiger Inhalt der Broschüre sind neben den flachdachspezifischen Erläuterungen der zahlreichen Planungsgrundlagen für Wärmeschutz, Feuchteschutz sowie Brand- und Schallschutz die Darstellung von funktionierenden Bauteilaufbauten einschließlich ihrer Bewertung in Bezug auf die genannten bauphysikalischen Eigenschaften. Hierbei spielt der Feuchteschutz insbesondere bei den nicht belüfteten Flachdachtypen eine besondere Rolle. Auf Grundlage zahlreicher hygrothermischer Berechnungen werden in der Schrift acht typische Flachdachaufbauten mit zeitgemäßer Dämmung in ihren bauphysikalischen Eigenschaften umfassend dargestellt.
Die vom Holzbau Deutschland Institut e.V. herausgegebene Broschüre wurde von Daniel Schmidt (zusammen mit Prof. Stefan Winter Autor der ersten Fassung der Schrift) und Daniel Kehl erarbeitet, zwei Autoren, die Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse in verständlicher Form auf 80 Seiten aufbereitet haben. Fachlich begleitet wurden sie von einer Arbeitsgruppe aus Sachverständigen, Planern, Holzbauern, Wissenschaftlern und Verbandsvertretern.
Die vollständig überarbeitete Schrift "Flachdächer in Holzbauweise" ist als holzbau handbuch in der Reihe 3, Teil 2, Folge 1 des INFORMATIONSDIENST HOLZ erschienen. Sie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. Mitglieder des Informationsvereins Holz e.V. erhalten ein Printexemplar kostenfrei zugesendet.

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22.01.2019

Zimmerer-Nationalmannschaft startet ins WM-Jahr 2019

Leistungspartner unterstützen seit langem das Team

Mit einem Trainingscamp im Januar 2019 auf der BAU in München startete die Zimmerer-Nationalmannschaft ins WM-Jahr 2019. Ende April entscheidet die Teamleitung der Zimmerer-Nationalmannschaft über den WM-Teilnehmer, der dann zu den rund 1600 Teilnehmern der 45. Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2019 im russischen Kasan gehört.

Die beiden potenziellen WM-Teilnehmer, Alexander Bruns (21) aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz und Lukas Nafz (20) aus Horb in Baden-Württemberg, trainierten zusammen mit den Teamkollegen aus dem Nationalteam des Deutschen Baugewerbes. Sie bauten die WM-Aufgabe der letzten WorldSkills 2017, einen Holzpavillon und einen Tisch. Die beiden waren im Oktober 2018 Europameister in der Mannschaftswertung geworden, Bruns hatte die Goldmedaille, Nafz die Bronzemedaille in der Einzelwertung geholt.

Die Zimmerer-Nationalmannschaft wird getragen von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und maßgeblich seit 2008 unterstützt von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern, einem Zusammenschluss führender Hersteller von Baustoffen, Bauelementen und Elektrowerkzeugen mit Holzbau Deutschland.

Holzbau Deutschland lud die Leistungspartner ins Trainingscamp auf der BAU ein, um über die WM-Vorbereitungen zu informieren. „Die Zimmerer-Nationalmannschaft ist ein ganz, ganz wichtiger Botschafter für unseren Holzbau“, so Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland. Matthias Krauss, Sprecher der Leistungspartner von Holzbau Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Mafell AG, ergänzte, dass die Mannschaft Lust auf den Zimmerer-Beruf mache. „Daher fördern wir als Leistungspartner seit langer Zeit dieses sympathische Team und die Erfolge sind einfach begeisternd. Jungs, ihr macht uns Spaß, macht einfach weiter wie bisher mit eurer Freude und eurem Können. Ihr habt es drauf!“

Das Trainingscamp des Nationalteams des Deutschen Baugewerbes hat seinen Standort traditionell im gut frequentierten Eingang Ost. Seitens der Politik kam unter anderem Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, vorbei. Er ist „bekennender Fan“ des Teams und informierte sich intensiv über die WM-Vorbereitungen.

Außerdem hat die Zimmerer-Nationalmannschaft drei neue Teammitglieder, die im Nachgang der Deutschen Meisterschaft 2018 ins Team aufgenommen wurden und seit Dezember 2018 mit dem Fokus auf die Zimmerer-Europameisterschaft 2020 und die WorldSkills 2021 trainieren. Das sind:

  • Fabian Gies (20) aus Dernau in Rheinland-Pfalz (3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2018),
  • Philipp Kaiser (19) aus Rot an der Rot in Baden-Württemberg (1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2018) und
  • Patrick Steinbach (20) aus Hasselroth in Hessen (4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2018).

Das Team trainiert mehrfach im Jahr im Bundesbildungszentrum für das Zimmerer- und Ausbaugewerbe (Bubiza) in Kassel und im Zimmerer-Ausbildungszentrum in Biberach, dazu kommen öffentliche Trainings auf Messen und auf Einladung der Leistungspartner.
Weitere Informationen unter www.zimmerer-nationalmannschaft.de/



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05.02.2019

Brandschutzkonzepte für mehrgeschossige Gebäude und Aufstockungen

Neue Veröffentlichung des INFORMATIONSDIENST HOLZ. Herausgeber: Holzbau Deutschland Institut e.V.

Die im Jahre 2004 veröffentlichte Richtlinie für brandschutztechnische Anforderungen an hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise (M-HFHHolzR) hat in Kombination mit der Musterbauordnung 2002 (MBO) der modernen Holzbauweise den Massenmarkt des mehrgeschossigen Bauens geöffnet. Die M-HFHHolzR stellt eine Erfolgsgeschichte für den modernen Holzbau dar. Die Anzahl der in Anlehnung an diese Konstruktionsrichtlinie errichteten mehrgeschossigen Holzgebäude ist erfreulicherweise jedes Jahr gestiegen und weiterhin steigend.

Bedenken der Bauaufsichten und der Feuerwehren gegenüber der Holzbauweise ließen sich mit Hilfe von theoretischen und experimentellen  Grundlagenuntersuchungen weitgehend ausräumen. Die Übernahme der materiellen Anforderungen der MBO in Verbindung mit der M-HFHHolzR in die Baugesetzgebung der Bundesländer erfolgte bereits 2005 in Hessen. 15 Jahre nach Veröffentlichung der MBO 2002 haben alle Bundesländer die Regelungen in das jeweilige Landesrecht übertragen.  

Auch in der Gebäudeklasse 5 (Gebäude bis zur Hochhausgrenze) und bei Sonderbauten wurden mehrgeschossige Gebäude in Holzbauweise in vielen Bundesländern bereits genehmigt und errichtet. Die Hauptschwierigkeit bestand (und besteht in vielen Bundesländern weiterhin) darin, dass die meisten Landesbauordnungen in der GK 5 und die Sonderbauverordnungen eine feuerbeständige Bauweise voraussetzen, die ein Bauteil in Holzbauweise per Definition nicht erfüllen kann. Im Rahmen eines ganzheitlichen Brandschutzkonzepts ist daher in der Regel im Einzelfall nachzuweisen, dass die allgemeinen bauaufsichtlichen Schutzziele mit Hilfe geeigneter Kompensationsmaßnahmen erfüllt werden.

Die nun vorliegende Publikation dient als Orientierungshilfe für Architekten, Fachplaner „Brandschutz“, Bauaufsichtsbehörden und Feuerwehren. Sie zeigt, welche Möglichkeiten zum verdichteten und mehrgeschossigen Bauen mit Holz bestehen und welche Lösungen für die Erfüllung bauordnungsrechtlicher Anforderungen bzw. für die Kompensation bei Abweichungen vom Baurecht existieren. Dazu werden Referenzobjekte mehrgeschossiger Gebäude und Aufstockungen in Holzbauweise vorgestellt, die beispielhaft zeigen, welche Konzepte und Lösungen im Einzelfall entwickelt und umgesetzt wurden.

Die vom Holzbau Deutschland Institut e.V. herausgegebene Broschüre wurde von den Brandschutzexperten Prof. Dr. Dirk Kruse und Dr. Michael Dehne erarbeitet, zwei Autoren, die Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse in verständlicher Form auf 70 Seiten aufbereitet haben. Die Schrift „Brandschutzkonzepte für mehrgeschossige Gebäude und Aufstockungen“ erscheint im holzbau handbuch des INFORMATIONSDIENST HOLZ (Reihe 3, Teil 5, Folge 1). Sie kann kostenfrei heruntergeladen werden unter www.informationsdienst-holz.de. Mitglieder des Informationsvereins Holz e.V. erhalten diese kostenfrei zugesendet.

Projektpartner waren: Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister
im ZDB und seine Landesverbände, Berlin; Holzbau Deutschland Leistungspartner, Berlin; Förderpartner Deutscher Holzbau, Berlin; Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V., Ostfildern; Gütegemeinschaft Holzbau-Ausbau-Dachbau e.V., Berlin; proHolz BW GmbH, Ostfildern; Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Münster

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26.04.2019

Jurysitzung Hochschulpreis Holzbau 2019

Die Jury hat entschieden! Die Preisträger werden aber erst zur Preisverleihung des Hochschulpreises Holzbau 2019 zusammen mit den Preisträgern des Deutschen Holzbaupreis 2019 am 28. Mai 2019 auf der LIGNA in Hannover bekanntgegeben.

Bild 1: Holzbau Deutschland / Kabelitz-Ciré v. l. n. r.: Prof. Axel Teichert, Regierungsdirektorin Christine Neuhoff, Dr. Gregor Harbusch, Prof. Tom Kaden, Ralf Harder, Rolando Laube, Peter Hellmuth, Rolf Kuri, Thomas Greiser, Tobias Rümmler, Prof. Yvonne Brandenburger

Interview mit dem Juryvorsitzenden Prof. Tom Kaden

Die Jury war zu Gast in der Hochschule Anhalt in Dessau in unmittelbarer Nähe zum legendären Bauhaus. Die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Tom Kaden hatte insgesamt 62 eingereichte Arbeiten von 32 Lehrstühlen an deutschen Universitäten zu bewerten. Die Jury zeigte sich begeistert von der hohen gestalterischen Qualität der eingereichten Arbeiten und war beeindruckt von der Vielzahl an Arbeiten, die Lösungsansätzen zu gesellschaftlich relevanten Themen aufzeigten. Zum Hochschulpreis Holzbau vergibt die Jury zweimal einen ersten Preis, einmal einen dritten Preis und vier Anerkennungen. Erstmals werden zusätzlich auch drei Sonderpreise vergeben.

Weitere Jurymitglieder waren neben Prof. Tom Kaden, TU Graz, Regierungsdirektorin Christine Neuhoff, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Prof. Yvonne Brandenburger, FH Erfurt, Dipl.-Ing. Ralf Harder, Holzbau Deutschland Leistungspartner, Zimmermeister Peter Hellmuth, Holzbau Deutschland – Ausschuss Bildung, Dipl.-Ing. (FH) Rolf Kuri, Holzbau Deutschland - Ausschuss Kommunikation, Prof. Dipl.-Ing. Axel Teichert, Hochschule Anhalt und Dr. Gregor Harbusch, BauNetz Media GmbH. 

Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens waren eingeladen, sich in Ihren Entwürfen mit den Möglichkeiten einer nachhaltigen, umweltfreundlichen und ressourcensparenden Bauweise auseinanderzusetzen. Eingereicht werden konnten Ideen und Entwürfe von Bauwerken, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Der Hochschulpreis Holzbau 2019 steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat und wird von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in Kooperation mit den Holzbau Deutschland Leistungspartnern ausgelobt. Die Holzbau Deutschland Leistungspartner sind ein Zusammenschluss führender Hersteller von Baustoffen, Bauelementen und Baumaschinen mit Holzbau Deutschland und seinen Landesverbänden. Den Hochschulpreises Holzbau 2019 wurde von den Leistungspartnern zum dritten Mal seit 2015 ausgelobt.

Die LIGNA ist die Weltleitmesse für Werkzeuge, Maschinen und Anlagen zur Holzbe- und –verarbeitung. Architekten und Nachwuchs-Architekten erhalten hier einen Überblick über die Leistungsfähigkeit und die neuesten technologischen Aspekte der holzbe- und verarbeitenden Industrie.



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30.04.2019

Zimmerer-Europameister Alexander Bruns startet bei der WorldSkills 2019 im russischen Kasan

Lukas Nafz (21) aus Horb in Baden-Württemberg wird sich als Ersatz-Teilnehmer mitvorbereiten

Der 21jährige Zimmerergeselle Alexander Bruns aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz wird für Deutschlands Zimmerer bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2019 im August im russischen Kasan antreten. Bruns war im Oktober 2018 Europameister in der Einzelwertung geworden. Als Ersatzteilnehmer wird sich Lukas Nafz (21) aus Horb in Baden-Württemberg mit auf die WM der Berufe vorbereiten. Nafz konnte sich bei der EM 2018 die Bronzemedaille in der Einzelwertung sichern.

Beide sind Europameister 2018 in der Mannschaftswertung und hatten sich seitdem einem fairen Wettbewerb um das WM-Ticket gestellt. Die Entscheidung über den WM-Teilnehmer war nach einem Training Ende April 2019 im Zimmerer-Ausbildungszentrum in Biberach gefallen. „Die Entscheidung zwischen Alexander und Lukas ist uns als Teamleitung nicht einfach gefallen“, so Roland Bernardi, Teamleiter der Zimmerer-Nationalmannschaft und Holzbauunternehmer aus dem saarländischen Völklingen. „Es war denkbar eng, am Ende hatte Alexander etwas die Nase vorn!“ Grundlage für die Entscheidung war die Genauigkeit des im Training erstellten Modells sowie die gesamte Leistungsfähigkeit der letzten Monate.

Alexander Bruns nahm die Entscheidung mit Erleichterung auf. „Ich habe in den letzten Monaten schon sehr viel getan. Das hat sich für mich gelohnt. Jetzt heißt es einmal durchatmen und dann geht es mit Vollgas in die WM-Vorbereitung! Nach der EM im letzten Jahr weiß ich, dass auch die WorldSkills ein unvergessliches Erlebnis wird, wo ich unabhängig von der Platzierung nur gewinnen kann. Ich werde alles geben!“ Bruns arbeitet derzeit als Geselle in der Zimmerei Wolfgang Schlatter aus Kleinkarlbach und will ab September 2019 die Meisterschule besuchen.

Lukas Nafz zeigte sich etwas enttäuscht. „Keine Frage, ich wäre auch gerne nominiert worden. Wettbewerbe sind einfach eine tolle Erfahrung. Ich werde mich auch intensiv vorbereiten und dann Alex unterstützen, wo es geht. Nach der intensiven gemeinsamen Zeit im Team will ich ihn einfach vor Ort unterstützen.“ Nafz ist als Geselle in der Zimmerei Nafz in Horb beschäftigt.

In den Trainings wie im Wettbewerb erstellen die Zimmerer anspruchsvolle Holzkonstruktionen wie Dachstühle oder Pavillons. Grundlage ist das Schiften, die traditionelle Zeichen- und Rechenmethode des Zimmererhandwerks. Anschließend müssen die Hölzer präzise angezeichnet, ausgearbeitet und zusammengebaut werden. Genauigkeit auf den Millimeter ist entscheidend für eine gute Platzierung.

Die Zimmerer-Nationalmannschaft wird getragen von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, der Berufsorganisation des Zimmererhandwerks. „Sich als Zimmerer mit Kollegen aus aller Welt auf einem denkbar hohen Niveau zu messen, ist für die Teammitglieder unserer Zimmerer-Nationalmannschaft Ansporn und Ehrensache zugleich. Mit diesem Brennen für ihren Beruf werben sie noch auf sehr charmante Art für unseren Beruf und unser Handwerk. Daher wünsche ich alles Gute für den Wettbewerb in Russland!“, so Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland.

Seit 2008 wird das Team von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern massiv in allen Bereichen unterstützt. Matthias Krauss, Sprecher der Industrie im Beirat der Leistungspartner von Holzbau Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Mafell AG, wünschte Bruns alles Gute für die WM. „Ihr seid ein super Team, die Begeisterung ist mitreißend, und der Wille, das Beste zu geben, wurde mehrfach bewiesen. Mit dieser Einstellung, einem nun folgenden intensivem Training und dem nötigen Quäntchen Glück werdet ihr auf jeden Fall Erfolg in Kasan haben. Ich freue mich für euch!“ Das WM-Abschlusstraining der Zimmerer wird im Juli 2019 bei der Mafell AG in Oberndorf am Neckar stattfinden.

„WorldSkills 2019“

Die 45. Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills 2019“ findet vom 22. bis 27. August in der russischen Stadt Kasan statt. Fast 1.500 Teilnehmer aus 60 Ländern weltweit, die nicht älter als 22 Jahre alt sind, werden erwartet, die in 56 verschiedenen Wettbewerbskategorien gegeneinander antreten. Präzision und Genauigkeit sowie Nervenstärke und Konzentration entscheiden über Gold, Silber und Bronze. 36 deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden über WorldSkills Germany gemeldet und treten in 33 Disziplinen an. Dazu gehören die Mitglieder aus dem Nationalteam des Deutschen Baugewerbes mit einem Zimmerer, einem Fliesenleger, einem Maurer, einem Stuckateur und zwei Betonbauern.



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02.05.2019

HECO-Schrauben und LINZMEIER sind neue Leistungspartner von Holzbau Deutschland

Holzbau Deutschland Leistungspartner gehören zu den Unterstützern der Zimmerer-Nationalmannschaft und des Deutschen Holzbaupreises

Die Firmen Linzmeier Bauelemente GmbH und HECO-Schrauben GmbH & Co. KG sind seit Anfang Mai 2019 neue Holzbau Deutschland Leistungspartner. Damit umfasst der Zusammenschluss von führenden Herstellern von Baustoffen, Bauelementen und Baumaschinen mit Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes nun 22 Partner.

Die HECO-Schrauben GmbH & Co. KG ist ein familiengeführtes Unternehmen mit langer Tradition. Seit über 130 Jahren werden am Standort in Schramberg in Baden-Württemberg innovative und qualitativ hochwertige Produkte produziert. HECO hat sich zu einem der bedeutendsten Schraubenhersteller in Deutschland entwickelt. „Wir sind von der enormen Leistungsfähigkeit des Holzbaus begeistert. Kaum ein Berufsstand hat die Werte von Präzision, Genauigkeit und Qualität so konsequent gepflegt und weitergetragen wie das Zimmererhandwerk“, erklärt Andreas Hettich, Leiter Produktmanagement und Marketing HECO-Schrauben GmbH & Co. KG, anlässlich des Beitritts zu den Leistungspartnern. „Als Leistungspartner wollen wir unsere Unterstützung forcieren und freuen uns, damit auch Unterstützer der Zimmerer-Nationalmannschaft zu sein.“

Die Linzmeier Bauelemente GmbH aus Riedlingen in Baden-Württemberg ist als inhabergeführtes Familienunternehmen mit zwei deutschen Produktionsstandorten einer der führenden Hersteller der deutschen PU-Dämmstoffindustrie. Mit dem Beitritt als Leistungspartner betont Linzmeier das partnerschaftliche Verhältnis zum Zimmererhandwerk. „Die Kooperation ist eine logische Konsequenz der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Zimmererhandwerk“, so Geschäftsführer Andreas Linzmeier. „Unsere ökologisch herausragenden Dämmstofflösungen sind ideal für den Holzbau geeignet und bieten große Chancen in der Zusammenarbeit. Zum anderen haben wir uns der Nachwuchsförderung- und weiterentwicklung verpflichtet und freuen uns, künftig zu den Unterstützern der Zimmerer-Nationalmannschaft zu gehören!“

Gemeinsam unterstützen die Leistungspartner die deutschen Holzbauunternehmen in der Verbandsorganisation von Holzbau Deutschland durch schlagkräftige Maßnahmen im Bereich Marketing, Weiterbildung und Nachwuchswerbung. Zu den Projekten gehören die Unterstützung der sehr erfolgreichen Zimmerer-Nationalmannschaft, das Bauherren-Portal „Holz kann!“ sowie der Deutsche Holzbaupreis 2019 und der Hochschulpreis Holzbau 2019.

Die Holzbau Deutschland Leistungspartner gibt es seit dem Jahr 2000. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Agepan, Braas, Eternit, Isover, ITW-Befestigungssysteme, Mafell, Pavatex, HAAS, Velux und Holzbau Deutschland. Im Laufe der Jahre kamen CWS Boco, Erlus, Fermacell, Festool, Lignotrend, Metabo, Roto, Schwenk Putztechnik, Spax und SWG dazu – und nun ganz neu HECO-Schrauben und Linzmeier.



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28.08.2019

Gold für Zimmerer Alexander Bruns bei WorldSkills 2019

Roland Bernardi verabschiedet sich als Experte, bleibt Teamleiter der Zimmerer-Nationalmannschaft

Der 22-jährige Zimmerergeselle Alexander Bruns aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz holte bei der WorldSkills 2019 im russischen Kasan die Goldmedaille und ist Weltmeister. Damit ist die Zimmerer-Nationalmannschaft nach 2015 und 2003 erneut Weltmeister geworden.

„Es ist einfach nur geil! Ich wollte hier gewinnen, ich habe hier gewonnen“, so Alexander Bruns nach dem Wettbewerb. „Schon zum Wettbewerbsende fühlte ich mich überragend gut! Ich hatte fast die ganze Zeit Megaspaß, auch wenn ich mir der vielen starken Gegner sehr bewusst war! Die drei Jahre in der Zimmerer-Mannschaft waren eine großartige und einmalige Erfahrung in meinem Leben. Ich muss mich bei so vielen bedanken, die mir das ermöglicht haben: Bei meiner Familie, meiner Freundin, aber auch unserem gesamten Team mit Teamleitung und Trainern!“

Alexander Bruns hatte 2016 die Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft geholt und war 2018 Europameister in der Einzel- und Mannschaftswertung geworden. Ab September 2019 besucht er die Meisterschule. Er war bis zur WM als Geselle in der Zimmerei Wolfgang Schlatter aus Kleinkarlbach beschäftigt.

15 Teilnehmer aus aller Welt nahmen am diesjährigen Wettbewerb im Skill „Carpentry“ teil. Neben Deutschland zeigten sich Frankreich, Korea, Schweiz und Südtirol sehr stark, die alle mit einer Silbermedaille belohnt wurden. Auch China und Russland zeigten starke Leistungen.

Die Zimmerer hatten drei Module zu bauen, die insgesamt einen Pavillon mit Balkon und Rampe ergaben. Im ersten Modul war zunächst die Unterkonstruktion mit Schwellenkranz, Pfosten und Streben sowie Fußpfetten oben zu erstellen. Das zweite Modul bestand aus einer Rampe mit aus verschiedenen Streben, auf die ein Bodenbelag kam. Darüber hinaus wurde eine Art Balkon mit einem schrägen Geländer, an dem ein Handlauf befestigt war, an den Pavillon angebracht. In diesem Modul lag der größte Schwierigkeitsgrad der gesamten Aufgabe, vor allem wegen drei unten zusammenlaufenden Hölzer. Zum Schluss wurde das Dach gefertigt und auf die Unterkonstruktion aufgesetzt. Die Pass- und Maßgenauigkeit stand im Vordergrund der Bewertung. Dazu gehörte zum Beispiel ein gleichmäßig eingeteilter Bodenbelag mit einer geraden Verschraubung. Überstände oder Fugen außerhalb des Plans galt es zu vermeiden. Bereits eine Abweichung von 0,5 Millimeter führte zum Punktabzug.

Als Experte und Mitglied der internationalen Jury war der Teamleiter der Zimmerer-Nationalmannschaft, Zimmermeister und Holzbauunternehmer Roland Bernardi aus dem saarländischen Völklingen, zum letzten Mal dabei. „Mein Abschied als Experte bei WorldSkills wurde mir mit dieser Medaille „vergoldet“. Alex hat eine super Performance im Wettbewerb gezeigt. Ich bin stolz auf ihn und unser Team!“ Bernardi bleibt Teamleiter der Zimmerer-Nationalmannschaft. Er hatte seit 2007 sieben WorldSkills-Wettbewerbe mitgemacht und zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen mit dem Team geholt. Er ist zudem für vier Europameistertitel seit 2012 verantwortlich.

Die Zimmerer-Nationalmannschaft wird von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes getragen. „Großartig! Das erneute Gold nach 2015 zeigt, dass dieses Team mit einer enormen Leidenschaft und einem enormen Können unseren Beruf lebt und zeigt, was es kann und was die Branche kann“, so Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland.

Die Holzbau Deutschland Leistungspartner, ein Zusammenschluss führender Hersteller von Baustoffen, Bauelementen und Elektrowerkzeugen mit Holzbau Deutschland, fördert das Team seit 2008 umfassend. „Das war eine geniale Top-Leistung von Alex, aber auch der gesamten Mannschaft, die grandios hinter ihrem WM-Teilnehmer stand! Herzlichen Glückwunsch an den neuen Weltmeister und das gesamte Team. Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Wir freuen uns riesig!“

Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, Ehrenpräsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, hatte das Nationalteam des Deutschen Baugewerbe, zu dem neben den Zimmerern die Maurer, Fliesenleger, Stuckateure und Betonbauer gehören, nach Kasan begleitet und zeigte sich beeindruckt von seiner Leistung: "In Kasan waren Deutschlands beste junge Gesellen am Start. Sie haben großartig gekämpft und alles gegeben. Dafür zollen wir ihnen höchsten Respekt. Sie sind ein hervorragendes Aushängeschild für unsere Branche und zeigen, wie weit man es mit einer guten Ausbildung, einer starken Leistung und entsprechendem Engagement bringen kann." Der Fliesenleger holt ebenfalls Gold, die Betonbauer Bronze, Maurer und Stuckateure bekamen Medaillon for Excellence.

Trainiert wurde Alexander Bruns von den beiden Trainern Michael Rieger, Ausbildungsmeister im Zimmerer-Ausbildungszentrum in Biberach und selbst Vize-Weltmeister 2001, und Sascha Brück, Ausbildungsmeister im Bundesbildungszentrum für das Zimmerer- und Ausbaugewerbe (Bubiza) in Kassel. Ein Trainer ist während des Wettbewerbs immer an der Seite des Teilnehmers. Aber Dank Velux, einer der ersten Leistungspartner und Sponsor der Mannschaft, konnten sich beide Trainer auf den Weg nach Kasan machen, Bruns betreuen und auch intensiv die Konkurrenz beobachten.

Der 45. WorldSkills-Wettbewerb war wieder einmal der größte aller Zeiten. Über 1300 Teilnehmer aus 63 Ländern kämpften in 56 Disziplinen um Medaillen. 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 34 dieser kamen aus Deutschland, darunter die sechs Bauhandwerker in fünf Disziplinen. Der russische Präsident Wladimir Putin beendete offiziell den Wettbewerb, der russische Ministerpräsent Dmitri Medwedew hatte WorldSkills persönlich eröffnet. Die Eröffnungs- und Abschlussfeier fanden im Stadion von Kasan vor 45.000 Besuchern mit bombastischen Show- und Musikeinlagen sowie Feuerwerk statt.



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19.11.2019

Branche freut sich über gute Auftragslage

Mitgliederversammlung der Leistungspartner von Holzbau Deutschland in Berlin

Die Holzbaubranche entwickelt sich positiv, die Auftragsbücher sind gefüllt und auch die Aussichten für das bevorstehende Jahr sind gut, so das einhellige Stimmungsbild bei der jährlichen Mitgliederversammlung der Holzbau Deutschland Leistungspartner Mitte November in Berlin. „Sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei der Politik werden die vielen positiven Eigenschaften des Baustoffs Holz immer mehr wahrgenommen“, freut sich Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland und Sprecher der Holzbau Deutschland Leistungspartner. „Das sind gute Voraussetzungen für einen weiterhin prosperierenden Holzbau.“ Matthias Krauss, Sprecher Industrie der Holzbau Deutschland Leistungspartner ergänzte: „Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung im Holzbau, werden wir die bestehenden Projekte weiterführen und so das Zimmererhandwerk und seine Holzbaubetriebe mit Projekten aus den Bereichen Marketing, Bildung und Forschung und Entwicklung gezielt unterstützen.“

Zu Besuch auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Holzbau Deutschland Leistungspartner war Alexander Bruns. © ZDB/Laube

Zu den aktuellen Projekten der Holzbau Deutschland Leistungspartner zählt unter anderem die Förderung der Zimmerer-Nationalmannschaft. Alljährlich bereiten sich die Nachwuchs-Zimmerer auf die Berufswettbewerbe vor. Das Team wird dabei unterstützt, indem es von einigen Sponsoren zum Training in ihre Unternehmen eingeladen wird. Zudem ist es bei diversen öffentlichen Trainings u. a. auf der Fachmesse DACH+HOLZ 2020 in Stuttgart live zu erleben. Dass sich das Engagement in den Zimmerer-Nachwuchs lohnt, zeigen die jüngsten Erfolge: Bei den WorldSkills 2019 im russischen Kasan erkämpfte der 22-jährige Zimmerergeselle Alexander Bruns aus Bad Dürkheim die Goldmedaille. Der amtierende Weltmeister Alexander Bruns, der zur Mitgliederversammlung nach Berlin gereist war, bedankte sich bei den Leistungspartnern für ihr Engagement, ohne das solche Erfolge nicht möglich wären.

Ein weiteres zentrales Projekt der Holzbau Deutschland Leistungspartner ist das Informations-Portal „Holz kann!“. Bereits seit drei Jahren bietet es Bauherren eine Fülle von Informationen rund um das Bauen mit Holz. Ob Holzhaus, Dachausbau, Anbau oder Aufstockung – auf holz-kann.de finden Interessierte wichtige Hinweise zu den vielfältigen Vorteilen des Baustoffs Holz. Regelmäßig werden dort neue und spannende Holzbauprojekte präsentiert, die inspirieren und Ideen für das Bauen mit Holz liefern. Darüber hinaus präsentiert das Informationsportal interessante Fakten zum nachwachsenden Baustoff Holz und gibt Profi-Tipps zur Planung und Finanzierung von Holzbauprojekten. Seit Herbst 2019 steht Bauherren auf holz-kann.de auch die Zimmermeister-Suche zur Verfügung.

Mit der Zimmermeister-Suche, ebenfalls ein Projekt der Holzbau Deutschland Leistungspartner, können alle, die gerne mit Holz bauen wollen, kompetente Zimmerer-Fachbetriebe deutschlandweit und in der Region finden. Zentraler Bestandteil für Nutzer ist die Suchmaske mit einer Umkreissuche. Die Ergebnisliste enthält die Adressdaten, die dem Bauherren ermöglichen, das Holzbauunternehmen direkt zu kontaktieren.

Die Holzbau Deutschland Leistungspartner engagieren sich zudem in der Forschung und Entwicklung zum Holzbau indem sie verschiedene Projekte des Holzbau Deutschland Instituts mit unterstützen.



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29.01.2020

Hoher Besuch beim öffentlichen Training der Zimmerer-Nationalmannschaft

Peter Aicher stellt Ministerpräsident Winfried Kretschmann das neue Team vor

Das Trainingslager der Zimmerer-Nationalmannschaft in Halle 10 des Stuttgarter Messegeländes war eine der Stationen, die der baden-württembergische Ministerpräsident Winfrid Kretschmann während seines Besuchs auf der DACH+HOLZ International 2020 beehrte.

Ministerpräsident Kretschmann besucht die Zimmerer-Nationalmannschaft, Foto: © ZDB/Laube

Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland stellte ihm das neue Team der Nationalmannschaft vor. Für die Europameisterschaft im September in Klagenfurt wünschte Kretschmann dem Team viel Erfolg beim Training und viel Glück beim Wettbewerb.

Vom 28. bis zum 31. Januar 2020 trainierte das Team der Zimmerer-Nationalmannschaft in Halle 10 am Stand 10.622. Zum aktuellen Team gehören Rainer Frick aus Eichstegen in Baden-Württemberg, Fabian Gies aus Dernau in Rheinland-Pfalz, Philipp Kaiser aus Rot an der Rot in Baden-Württemberg, Benedikt Pfister aus Wolfertschwenden in Bayern, Marco Schmidt aus Thalmässing in Bayern und die Zimmerin Katja Mareike Wiesenmüller aus Oyten in Niedersachsen.

Um das Trainingslager der Zimmerer-Nationalmannschaft herum präsentierten die Holzbau Deutschland Leistungspartner die von ihnen geförderten Projekte. Sie unterstützen nicht nur die Zimmerer-Nationalmannschaft, sondern finanzieren auch das Informationsportal „Holz kann“ sowie die Zimmermeister-Suche und unterstützen neben Forschungsvorhaben auch den Deutschen Holzbaupreis und den Hochschulpreis.



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26.02.2020

20 Jahre gemeinsam für mehr Markt im Holzbau

Überzeugendes Engagement der Holzbau Deutschland Leistungspartner

Gemeinsam sind sie stark und haben viel erreicht: Die Holzbau Deutschland Leistungspartner sind vor wenigen Tagen 20 Jahre alt geworden. Gegründet haben sie sich am 21. Februar 2000 in Frankfurt am Main.

Leistungspartner-Empfang auf der DACH+HOLZ 2020, © ZDB/Laube

„Die gute aktuelle Auftragslage verdanken wir dem Umstand, dass wir bei Holzbau Deutschland die Weiterentwicklung des Holzbaus und seine Wettbewerbsfähigkeit immer im Blick haben und uns den Herausforderungen stellen. Dabei braucht der Holzbau engagierte und verlässliche Partner. Wir sind stolz auf unsere so erfolgreiche 20jährige Partnerschaft mit den Holzbau Deutschland Leistungspartnern“, freut sich Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland und Sprecher des Zimmererhandwerks bei den Holzbau Deutschland Leistungspartnern. Auch Matthias Krauss, Sprecher Zulieferindustrie der Holzbau Deutschland Leistungspartner, ist überzeugt: „Wir haben gemeinsam viel erreicht. Der Schlüssel unseres Erfolges ist, dass wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten Projekte initiiert und unterstützt haben, die eine größere Marktdurchdringung des Holzbaus erlaubt haben.“

Zu den Gründungsmitgliedern der Holzbau Deutschland Leistungspartner im Jahr 2000 zählten die Firmen Agepan, Braas, Eternit, Isover, ITW-Befestigungssysteme, Mafell, Pavatex, HAAS, Velux und Holzbau Deutschland. Im Laufe der Jahre kamen CWS Boco, Erlus, Fermacell, Festool, Lignotrend, Roto, Schwenk Putztechnik, Spax, HECO-Schrauben und die Firma Linzmeier hinzu. „Weitere engagierte Mitstreiter, die sich für einen prosperierenden Holzbau stark machen, sind jederzeit willkommen“, betonen Aicher und Krauss.

Starke Leistung: Projektarbeit wird mit Erfolg belohnt

Was ein partnerschaftliches Engagement zu leisten vermag, belegt schon die Unterstützung der Zimmerer-Nationalmannschaft durch die Holzbau Deutschland Leistungspartner: Viermal wurde das Team der Zimmerer-Nationalmannschaft Europameister in der Einzel- und Nationenwertung. 2019 wurde Alexander Bruns Weltmeister nachdem Simon Rehm bereits 2015 die Goldmedaille für Deutschland geholt hatte. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Darüber hinaus initiierten die Leistungspartner den Hochschulpreis Holzbau, die Zimmermeister-Suche und das Informationsportal „Holz kann“, das über die vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile des Baustoffes Holz informiert. Auch die Fachberatung Holzbau ist ein Projekt der Holzbau Deutschland Leistungspartner, die dank ihrer maßgeblichen Unterstützung 2013 wieder installiert wurde. Seither konnten bislang über 9.000 Bauprojekte beraten werden. Den Deutschen Holzbaupreis unterstützen die Holzbau Deutschland Leistungspartner seit 2017 und seit 2018 fördern sie Forschung und Entwicklung im Holzbau Deutschland Institut.

Weitere Informationen zur den Holzbau Deutschland Leistungspartnern unter: www.holzbau-deutschland-leistungspartner.de



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