15.01.2019

Flachdächer in Holzbauweise

Komplett überarbeitete Ausgabe erschienen

Zehn Jahre nach Erstveröffentlichung der Schrift "Flachdächer in Holzbauweise" ist nun eine Neuauflage erschienen. In der weit verbreiteten Schrift des INFORMATIONSDIENST HOLZ wurden 2008 erstmals wichtige Erkenntnisse zu nicht belüfteten Konstruktionen beschrieben, die zum Teil in die 2012 erschienene Holzschutznorm DIN 68800-2 eingeflossen sind. Nun befasst sich ein komplett überarbeitetes Werk mit dem aktuellen Stand zum Thema, das die verschiedenen Flachdachbauarten neu ordnet und bewertet, bauphysikalische sowie baukonstruktive Planungsgrundlagen benennt und zahlreiche Konstruktionsbeispiele aufzeigt.

Planern und Holzbauern wird eine neue Veröffentlichung an die Hand gegeben, die nicht nur das technisch Machbare beschreibt, sondern die verschiedenen Bauarten auch in ihren Vor- und Nachteilen bewertet, wobei ihre Fehlertoleranz eine große Rolle spielt. Darüber hinaus werden wichtige baukonstruktive Detail- und Anschlusspunkte aufgezeigt, die eine wichtige Bedingung für robuste und dauerhafte Konstruktion sind.
Inhaltlich ist vieles neu. So werden die verschiedenen Flachdachbauarten nun in fünf Typen eingeteilt, um eine klarere Abgrenzung der Konstruktionen untereinander zu erreichen. Unterschieden werden Nicht belüftete Flachdächer, die sich durch die Lage der Wärmedämmung im Bauteil unterscheiden sowie Belüftete Flachdächer, die eine bewegte Luftschicht im Dachaufbau enthalten, die mit der Außenluft über geplante Bauteilöffnungen in Kontakt steht und vorwiegend dem Feuchteabtransport dient.
Wichtiger Inhalt der Broschüre sind neben den flachdachspezifischen Erläuterungen der zahlreichen Planungsgrundlagen für Wärmeschutz, Feuchteschutz sowie Brand- und Schallschutz die Darstellung von funktionierenden Bauteilaufbauten einschließlich ihrer Bewertung in Bezug auf die genannten bauphysikalischen Eigenschaften. Hierbei spielt der Feuchteschutz insbesondere bei den nicht belüfteten Flachdachtypen eine besondere Rolle. Auf Grundlage zahlreicher hygrothermischer Berechnungen werden in der Schrift acht typische Flachdachaufbauten mit zeitgemäßer Dämmung in ihren bauphysikalischen Eigenschaften umfassend dargestellt.
Die vom Holzbau Deutschland Institut e.V. herausgegebene Broschüre wurde von Daniel Schmidt (zusammen mit Prof. Stefan Winter Autor der ersten Fassung der Schrift) und Daniel Kehl erarbeitet, zwei Autoren, die Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse in verständlicher Form auf 80 Seiten aufbereitet haben. Fachlich begleitet wurden sie von einer Arbeitsgruppe aus Sachverständigen, Planern, Holzbauern, Wissenschaftlern und Verbandsvertretern.
Die vollständig überarbeitete Schrift "Flachdächer in Holzbauweise" ist als holzbau handbuch in der Reihe 3, Teil 2, Folge 1 des INFORMATIONSDIENST HOLZ erschienen. Sie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. Mitglieder des Informationsvereins Holz e.V. erhalten ein Printexemplar kostenfrei zugesendet.

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22.01.2019

Zimmerer-Nationalmannschaft startet ins WM-Jahr 2019

Leistungspartner unterstützen seit langem das Team

Mit einem Trainingscamp im Januar 2019 auf der BAU in München startete die Zimmerer-Nationalmannschaft ins WM-Jahr 2019. Ende April entscheidet die Teamleitung der Zimmerer-Nationalmannschaft über den WM-Teilnehmer, der dann zu den rund 1600 Teilnehmern der 45. Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2019 im russischen Kasan gehört.

Die beiden potenziellen WM-Teilnehmer, Alexander Bruns (21) aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz und Lukas Nafz (20) aus Horb in Baden-Württemberg, trainierten zusammen mit den Teamkollegen aus dem Nationalteam des Deutschen Baugewerbes. Sie bauten die WM-Aufgabe der letzten WorldSkills 2017, einen Holzpavillon und einen Tisch. Die beiden waren im Oktober 2018 Europameister in der Mannschaftswertung geworden, Bruns hatte die Goldmedaille, Nafz die Bronzemedaille in der Einzelwertung geholt.

Die Zimmerer-Nationalmannschaft wird getragen von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und maßgeblich seit 2008 unterstützt von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern, einem Zusammenschluss führender Hersteller von Baustoffen, Bauelementen und Elektrowerkzeugen mit Holzbau Deutschland.

Holzbau Deutschland lud die Leistungspartner ins Trainingscamp auf der BAU ein, um über die WM-Vorbereitungen zu informieren. „Die Zimmerer-Nationalmannschaft ist ein ganz, ganz wichtiger Botschafter für unseren Holzbau“, so Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland. Matthias Krauss, Sprecher der Leistungspartner von Holzbau Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Mafell AG, ergänzte, dass die Mannschaft Lust auf den Zimmerer-Beruf mache. „Daher fördern wir als Leistungspartner seit langer Zeit dieses sympathische Team und die Erfolge sind einfach begeisternd. Jungs, ihr macht uns Spaß, macht einfach weiter wie bisher mit eurer Freude und eurem Können. Ihr habt es drauf!“

Das Trainingscamp des Nationalteams des Deutschen Baugewerbes hat seinen Standort traditionell im gut frequentierten Eingang Ost. Seitens der Politik kam unter anderem Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, vorbei. Er ist „bekennender Fan“ des Teams und informierte sich intensiv über die WM-Vorbereitungen.

Außerdem hat die Zimmerer-Nationalmannschaft drei neue Teammitglieder, die im Nachgang der Deutschen Meisterschaft 2018 ins Team aufgenommen wurden und seit Dezember 2018 mit dem Fokus auf die Zimmerer-Europameisterschaft 2020 und die WorldSkills 2021 trainieren. Das sind:

  • Fabian Gies (20) aus Dernau in Rheinland-Pfalz (3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2018),
  • Philipp Kaiser (19) aus Rot an der Rot in Baden-Württemberg (1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2018) und
  • Patrick Steinbach (20) aus Hasselroth in Hessen (4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2018).

Das Team trainiert mehrfach im Jahr im Bundesbildungszentrum für das Zimmerer- und Ausbaugewerbe (Bubiza) in Kassel und im Zimmerer-Ausbildungszentrum in Biberach, dazu kommen öffentliche Trainings auf Messen und auf Einladung der Leistungspartner.
Weitere Informationen unter www.zimmerer-nationalmannschaft.de/



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05.02.2019

Brandschutzkonzepte für mehrgeschossige Gebäude und Aufstockungen

Neue Veröffentlichung des INFORMATIONSDIENST HOLZ. Herausgeber: Holzbau Deutschland Institut e.V.

Die im Jahre 2004 veröffentlichte Richtlinie für brandschutztechnische Anforderungen an hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise (M-HFHHolzR) hat in Kombination mit der Musterbauordnung 2002 (MBO) der modernen Holzbauweise den Massenmarkt des mehrgeschossigen Bauens geöffnet. Die M-HFHHolzR stellt eine Erfolgsgeschichte für den modernen Holzbau dar. Die Anzahl der in Anlehnung an diese Konstruktionsrichtlinie errichteten mehrgeschossigen Holzgebäude ist erfreulicherweise jedes Jahr gestiegen und weiterhin steigend.

Bedenken der Bauaufsichten und der Feuerwehren gegenüber der Holzbauweise ließen sich mit Hilfe von theoretischen und experimentellen  Grundlagenuntersuchungen weitgehend ausräumen. Die Übernahme der materiellen Anforderungen der MBO in Verbindung mit der M-HFHHolzR in die Baugesetzgebung der Bundesländer erfolgte bereits 2005 in Hessen. 15 Jahre nach Veröffentlichung der MBO 2002 haben alle Bundesländer die Regelungen in das jeweilige Landesrecht übertragen.  

Auch in der Gebäudeklasse 5 (Gebäude bis zur Hochhausgrenze) und bei Sonderbauten wurden mehrgeschossige Gebäude in Holzbauweise in vielen Bundesländern bereits genehmigt und errichtet. Die Hauptschwierigkeit bestand (und besteht in vielen Bundesländern weiterhin) darin, dass die meisten Landesbauordnungen in der GK 5 und die Sonderbauverordnungen eine feuerbeständige Bauweise voraussetzen, die ein Bauteil in Holzbauweise per Definition nicht erfüllen kann. Im Rahmen eines ganzheitlichen Brandschutzkonzepts ist daher in der Regel im Einzelfall nachzuweisen, dass die allgemeinen bauaufsichtlichen Schutzziele mit Hilfe geeigneter Kompensationsmaßnahmen erfüllt werden.

Die nun vorliegende Publikation dient als Orientierungshilfe für Architekten, Fachplaner „Brandschutz“, Bauaufsichtsbehörden und Feuerwehren. Sie zeigt, welche Möglichkeiten zum verdichteten und mehrgeschossigen Bauen mit Holz bestehen und welche Lösungen für die Erfüllung bauordnungsrechtlicher Anforderungen bzw. für die Kompensation bei Abweichungen vom Baurecht existieren. Dazu werden Referenzobjekte mehrgeschossiger Gebäude und Aufstockungen in Holzbauweise vorgestellt, die beispielhaft zeigen, welche Konzepte und Lösungen im Einzelfall entwickelt und umgesetzt wurden.

Die vom Holzbau Deutschland Institut e.V. herausgegebene Broschüre wurde von den Brandschutzexperten Prof. Dr. Dirk Kruse und Dr. Michael Dehne erarbeitet, zwei Autoren, die Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse in verständlicher Form auf 70 Seiten aufbereitet haben. Die Schrift „Brandschutzkonzepte für mehrgeschossige Gebäude und Aufstockungen“ erscheint im holzbau handbuch des INFORMATIONSDIENST HOLZ (Reihe 3, Teil 5, Folge 1). Sie kann kostenfrei heruntergeladen werden unter www.informationsdienst-holz.de. Mitglieder des Informationsvereins Holz e.V. erhalten diese kostenfrei zugesendet.

Projektpartner waren: Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister
im ZDB und seine Landesverbände, Berlin; Holzbau Deutschland Leistungspartner, Berlin; Förderpartner Deutscher Holzbau, Berlin; Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V., Ostfildern; Gütegemeinschaft Holzbau-Ausbau-Dachbau e.V., Berlin; proHolz BW GmbH, Ostfildern; Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Münster

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26.04.2019

Jurysitzung Hochschulpreis Holzbau 2019

Die Jury hat entschieden! Die Preisträger werden aber erst zur Preisverleihung des Hochschulpreises Holzbau 2019 zusammen mit den Preisträgern des Deutschen Holzbaupreis 2019 am 28. Mai 2019 auf der LIGNA in Hannover bekanntgegeben.

Bild 1: Holzbau Deutschland / Kabelitz-Ciré v. l. n. r.: Prof. Axel Teichert, Regierungsdirektorin Christine Neuhoff, Dr. Gregor Harbusch, Prof. Tom Kaden, Ralf Harder, Rolando Laube, Peter Hellmuth, Rolf Kuri, Thomas Greiser, Tobias Rümmler, Prof. Yvonne Brandenburger

Interview mit dem Juryvorsitzenden Prof. Tom Kaden

Die Jury war zu Gast in der Hochschule Anhalt in Dessau in unmittelbarer Nähe zum legendären Bauhaus. Die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Tom Kaden hatte insgesamt 62 eingereichte Arbeiten von 32 Lehrstühlen an deutschen Universitäten zu bewerten. Die Jury zeigte sich begeistert von der hohen gestalterischen Qualität der eingereichten Arbeiten und war beeindruckt von der Vielzahl an Arbeiten, die Lösungsansätzen zu gesellschaftlich relevanten Themen aufzeigten. Zum Hochschulpreis Holzbau vergibt die Jury zweimal einen ersten Preis, einmal einen dritten Preis und vier Anerkennungen. Erstmals werden zusätzlich auch drei Sonderpreise vergeben.

Weitere Jurymitglieder waren neben Prof. Tom Kaden, TU Graz, Regierungsdirektorin Christine Neuhoff, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Prof. Yvonne Brandenburger, FH Erfurt, Dipl.-Ing. Ralf Harder, Holzbau Deutschland Leistungspartner, Zimmermeister Peter Hellmuth, Holzbau Deutschland – Ausschuss Bildung, Dipl.-Ing. (FH) Rolf Kuri, Holzbau Deutschland - Ausschuss Kommunikation, Prof. Dipl.-Ing. Axel Teichert, Hochschule Anhalt und Dr. Gregor Harbusch, BauNetz Media GmbH. 

Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens waren eingeladen, sich in Ihren Entwürfen mit den Möglichkeiten einer nachhaltigen, umweltfreundlichen und ressourcensparenden Bauweise auseinanderzusetzen. Eingereicht werden konnten Ideen und Entwürfe von Bauwerken, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Der Hochschulpreis Holzbau 2019 steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat und wird von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in Kooperation mit den Holzbau Deutschland Leistungspartnern ausgelobt. Die Holzbau Deutschland Leistungspartner sind ein Zusammenschluss führender Hersteller von Baustoffen, Bauelementen und Baumaschinen mit Holzbau Deutschland und seinen Landesverbänden. Den Hochschulpreises Holzbau 2019 wurde von den Leistungspartnern zum dritten Mal seit 2015 ausgelobt.

Die LIGNA ist die Weltleitmesse für Werkzeuge, Maschinen und Anlagen zur Holzbe- und –verarbeitung. Architekten und Nachwuchs-Architekten erhalten hier einen Überblick über die Leistungsfähigkeit und die neuesten technologischen Aspekte der holzbe- und verarbeitenden Industrie.



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30.04.2019

Zimmerer-Europameister Alexander Bruns startet bei der WorldSkills 2019 im russischen Kasan

Lukas Nafz (21) aus Horb in Baden-Württemberg wird sich als Ersatz-Teilnehmer mitvorbereiten

Der 21jährige Zimmerergeselle Alexander Bruns aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz wird für Deutschlands Zimmerer bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2019 im August im russischen Kasan antreten. Bruns war im Oktober 2018 Europameister in der Einzelwertung geworden. Als Ersatzteilnehmer wird sich Lukas Nafz (21) aus Horb in Baden-Württemberg mit auf die WM der Berufe vorbereiten. Nafz konnte sich bei der EM 2018 die Bronzemedaille in der Einzelwertung sichern.

Beide sind Europameister 2018 in der Mannschaftswertung und hatten sich seitdem einem fairen Wettbewerb um das WM-Ticket gestellt. Die Entscheidung über den WM-Teilnehmer war nach einem Training Ende April 2019 im Zimmerer-Ausbildungszentrum in Biberach gefallen. „Die Entscheidung zwischen Alexander und Lukas ist uns als Teamleitung nicht einfach gefallen“, so Roland Bernardi, Teamleiter der Zimmerer-Nationalmannschaft und Holzbauunternehmer aus dem saarländischen Völklingen. „Es war denkbar eng, am Ende hatte Alexander etwas die Nase vorn!“ Grundlage für die Entscheidung war die Genauigkeit des im Training erstellten Modells sowie die gesamte Leistungsfähigkeit der letzten Monate.

Alexander Bruns nahm die Entscheidung mit Erleichterung auf. „Ich habe in den letzten Monaten schon sehr viel getan. Das hat sich für mich gelohnt. Jetzt heißt es einmal durchatmen und dann geht es mit Vollgas in die WM-Vorbereitung! Nach der EM im letzten Jahr weiß ich, dass auch die WorldSkills ein unvergessliches Erlebnis wird, wo ich unabhängig von der Platzierung nur gewinnen kann. Ich werde alles geben!“ Bruns arbeitet derzeit als Geselle in der Zimmerei Wolfgang Schlatter aus Kleinkarlbach und will ab September 2019 die Meisterschule besuchen.

Lukas Nafz zeigte sich etwas enttäuscht. „Keine Frage, ich wäre auch gerne nominiert worden. Wettbewerbe sind einfach eine tolle Erfahrung. Ich werde mich auch intensiv vorbereiten und dann Alex unterstützen, wo es geht. Nach der intensiven gemeinsamen Zeit im Team will ich ihn einfach vor Ort unterstützen.“ Nafz ist als Geselle in der Zimmerei Nafz in Horb beschäftigt.

In den Trainings wie im Wettbewerb erstellen die Zimmerer anspruchsvolle Holzkonstruktionen wie Dachstühle oder Pavillons. Grundlage ist das Schiften, die traditionelle Zeichen- und Rechenmethode des Zimmererhandwerks. Anschließend müssen die Hölzer präzise angezeichnet, ausgearbeitet und zusammengebaut werden. Genauigkeit auf den Millimeter ist entscheidend für eine gute Platzierung.

Die Zimmerer-Nationalmannschaft wird getragen von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, der Berufsorganisation des Zimmererhandwerks. „Sich als Zimmerer mit Kollegen aus aller Welt auf einem denkbar hohen Niveau zu messen, ist für die Teammitglieder unserer Zimmerer-Nationalmannschaft Ansporn und Ehrensache zugleich. Mit diesem Brennen für ihren Beruf werben sie noch auf sehr charmante Art für unseren Beruf und unser Handwerk. Daher wünsche ich alles Gute für den Wettbewerb in Russland!“, so Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland.

Seit 2008 wird das Team von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern massiv in allen Bereichen unterstützt. Matthias Krauss, Sprecher der Industrie im Beirat der Leistungspartner von Holzbau Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Mafell AG, wünschte Bruns alles Gute für die WM. „Ihr seid ein super Team, die Begeisterung ist mitreißend, und der Wille, das Beste zu geben, wurde mehrfach bewiesen. Mit dieser Einstellung, einem nun folgenden intensivem Training und dem nötigen Quäntchen Glück werdet ihr auf jeden Fall Erfolg in Kasan haben. Ich freue mich für euch!“ Das WM-Abschlusstraining der Zimmerer wird im Juli 2019 bei der Mafell AG in Oberndorf am Neckar stattfinden.

„WorldSkills 2019“

Die 45. Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills 2019“ findet vom 22. bis 27. August in der russischen Stadt Kasan statt. Fast 1.500 Teilnehmer aus 60 Ländern weltweit, die nicht älter als 22 Jahre alt sind, werden erwartet, die in 56 verschiedenen Wettbewerbskategorien gegeneinander antreten. Präzision und Genauigkeit sowie Nervenstärke und Konzentration entscheiden über Gold, Silber und Bronze. 36 deutsche Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden über WorldSkills Germany gemeldet und treten in 33 Disziplinen an. Dazu gehören die Mitglieder aus dem Nationalteam des Deutschen Baugewerbes mit einem Zimmerer, einem Fliesenleger, einem Maurer, einem Stuckateur und zwei Betonbauern.



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Holzbau Deutschland Leistungspartner

Die Leistungspartner von Holzbau Deutschland sind ein Zusammenschluss führender Hersteller von Baustoffen, Bauelementen und Baumaschinen mit Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister und seinen Landesverbänden.

Die Gründung des Zusammenschlusses im Jahr 2000 basierte auf der Erkenntnis, dass die Baustoffindustrie und die ausführende Wirtschaft, das Zimmererhandwerk, auf verschiedenen Gebieten eng zusammenarbeiten können und müssen. In erster Linie bieten sich hier die Bereiche Marketing und Bildung an.

Die Holzbau Deutschland Leistungspartner verfügen über erhebliche Erfahrungen in Fragen des Marketings und in der technischen Entwicklung. Sie sind bereit, ihr Wissen und ihre Informationen dem Zimmererhandwerk zur Verfügung zu stellen. Holzbau Deutschland und seine Landesverbände sind die Kompetenzträger in den Bereichen Bildung und Technik. Diese Kombination eröffnet gute Möglichkeiten, den Betrieben des Zimmererhandwerks Hilfen für die Zukunftsgestaltung zu bieten.

Des Weiteren ist das Zimmererhandwerk seinerseits ein interessanter Partner, denn der Holzhausbau – insbesondere der individuelle Hausbau vom Zimmererhandwerk und der trockene Ausbau sowie die Modernisierung –  gehören zu den Bereichen mit dem stärksten Wachstum im gesamten Bauwesen. Die Forderung nach umweltfreundlichen Lösungen beim Bauen und Wohnen und die neue Energieeinsparverordnung mit der energetischen Nachrüstung von Gebäuden stellen die Märkte der Zukunft dar.

www.holzbau-deutschland-leistungspartner.de