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02.03.2026
DACH+HOLZ International 2026 mit 56.000 Besuchern auf historischem Höchstniveau
564 Aussteller aus 28 Ländern auf 71.000 Quadratmetern Bruttofläche
Mit 55.933 Fachbesuchern zählt die DACH+HOLZ International 2026 zu den erfolgreichsten Veranstaltungen ihrer Geschichte. Am Standort Köln ist sie damit die stärkste Ausgabe seit Bestehen und übertrifft die bisherige Bestmarke von 47.000 Gästen aus dem Jahr 2014 deutlich. Sie bewegt sich damit auf dem Niveau der bisherigen Spitzenwerte der Messehistorie.
Vom 24. bis 27. Februar 2026 wurde Köln erneut zum zentralen Treffpunkt der Dach- und Holzbranche. Insgesamt präsentierten sich 564 Aussteller aus 28 Ländern auf 71.000 Quadratmetern Bruttofläche in vier Hallen sowie im Freigelände. Der Anteil internationaler Aussteller lag bei 22,7 Prozent. Die DACH+HOLZ
International 2026 unterstreicht damit ihre Rolle als führende Plattform im europäischen Markt. „Die Dynamik und die Intensität der Gespräche in den Hallen waren außergewöhnlich“, sagt Tobias Gröber, CEO & President der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen. „Auch wenn Prozesse zunehmend digitaler werden, lebt unser Handwerk vom persönlichen Austausch. Wenn sich die Branche im Zweijahresrhythmus auf der DACH+HOLZ International trifft, entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl, und genau dieser Community-Gedanke trägt die Branche in die Zukunft.“
Branche sendet positive Signale
Auch die Branchenverbände bewerten die DACH+HOLZ International 2026 als wichtigen Impulsgeber. Dirk Bollwerk, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), betont: „Viele inspirierende Gespräche haben mir erneut bestätigt: Handwerk verbindet, treibt Innovationen voran und bringt Menschen zusammen. Die DACH+HOLZ International ist und bleibt der ‚Place to be‘ für unsere Branche.“
Für den Holzbau hebt Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, hervor: „Zukunftsweisende Innovationen, überzeugende Produktneuheiten und der persönliche Austausch zwischen Produktherstellern und Holzbaubetrieben haben für volle Messehallen gesorgt. Die positive Stimmung in der Branche war deutlich spürbar. Besonders gefreut hat mich das Interesse für unser Klimaschutzhandwerk seitens der vielen jungen Leute, die sich über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Branche informiert haben."
In den Hallen war insgesamt eine konstruktive Grundstimmung erkennbar. Neben aktuellen Herausforderungen standen vor allem konkrete Lösungsansätze und neue Entwicklungen im Mittelpunkt der Gespräche.
Start-up & Innovation Area wächst
Mit 30 beteiligten Unternehmen war die Start-up & Innovation Area 2026 größer als in den Vorjahren und bündelte aktuelle Entwicklungen im Bauhandwerk. Der Start-up & Innovation Award ging an die Fixpod GmbH für eine patentierte Verbindungslösung im Holzbau, die revisionslose Installationsrohrübergänge ermöglicht und Prozesse sowie die Arbeitssicherheit verbessert. „Wir erreichen eine deutliche Kosten- und Prozessoptimierung von über 50 Prozent und reduzieren den Verschnitt um mehr als 90 Prozent“, sagt Sascha Müller, Gründer der Fixpod GmbH. Das System wird inzwischen von über 300 Holzbaubetrieben eingesetzt. Platz 2 ging an Benetics AI für einen KI-Sprachassistenten für den Baustellenalltag, Platz 3 an LeiKoSi GmbH und Lock Jaw Ladder Grip für Lösungen zur Verbesserung der Leitersicherheit im Dachhandwerk.
Zukunftsthemen mit hoher Resonanz
Das Rahmenprogramm war durchgehend gut besucht und griff zentrale Zukunftsthemen der Branche auf. Beiträge zu Nachhaltigkeit – etwa zur Rolle des Handwerks im nachhaltigen Bauen – stießen ebenso auf großes Interesse wie praxisnahe Einblicke in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Betrieb. Auch gesellschaftliche Fragen fanden Resonanz: Dachdecker Etienne Sikora berichtete über seine Wanderschaft und sprach über Diversität im Handwerk, während beim Thema „Zukunft Holzbau“ Entwicklungen aus Forschung und Praxis hinsichtlich ihrer Marktreife diskutiert wurden. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte der erste Live-Auftritt von Lasse Peper alias derholz.kopf mit seinem „Zimmerer-Rap“.
Messegesichter geben persönliche Einblicke
Als Gesichter der DACH+HOLZ International 2026 repräsentierten Zimmerergesellin Theresa Damm und Dachdeckermeister Dominik Nöcker die Branche während der gesamten Messe. Für Theresa Damm war die DACH+HOLZ International eine Premiere. „Ich habe hier unglaublich viel entdeckt – zum Beispiel eine Kühlweste für die Baustelle – und sehr viele neue Menschen kennengelernt, auch gewerkeübergreifend“, sagt sie. Besonders der direkte Austausch mit unterschiedlichen Bereichen des Handwerks habe ihren Eindruck von der Branche erweitert.
Auch Dominik Nöcker betont die besondere Atmosphäre: „Überwältigend, beeindruckend – und es hat großen Spaß gemacht, die Messe mit meinem Gesicht zu repräsentieren.“ Die positive Stimmung und die Vielzahl persönlicher Gespräche hätten für ihn den Charakter der Veranstaltung geprägt.
Im Mai 2026 startet die Bewerbungsphase für die Messegesichter der DACH+HOLZ International 2028.
Die nächste DACH+HOLZ International findet vom 7. bis 10. März 2028 in Stuttgart statt.
04.03.2026
Goldene Ehrennadel für Gerrit Horn
Zimmermeister, Architekt und langjähriges Vorstandsmitglied von Holzbau Deutschland ausgezeichnet und geehrt
Im Rahmen des Holzbau Deutschland Treffs am 25. Februar 2026 auf der DACH+HOLZ International wurde der Zimmermeister und Architekt Gerrit Horn aus Kaiserslautern mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Mit dieser ehrt Holzbau Deutschland Persönlichkeiten, die herausragende Leistungen für den Holzbau erbracht haben. Die Goldene Ehrennadel ist eine der höchsten Auszeichnungen, die das Zimmerhandwerk zu vergeben hat.
Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, würdigte das umfangreiche Engagement von Gerrit Horn: „Seit mittlerweile zwölf Jahren bist Du im Vorstand von Holzbau Deutschland aktiv und seit sechzehn Jahren im Präsidium des Holzbau Deutschland Instituts. Deine Expertise und Dein umfangreiches Wissen auf dem Gebiet des energetischen Bauens bringst Du nicht nur in die Arbeit des Holzbau Deutschland Ausschusses Technik und Umwelt ein, dem Du seit 2007 angehörst. Du bereicherst damit seit 2021 auch die Arbeit im Holzbau Deutschland Arbeitskreis Nachhaltigkeit. Darüber hinaus hast Du das umfangreiche Standardwerk zum Holzrahmenbau grundlegend neu bearbeitet. Wir danken Dir, dass Du Dein umfassendes Wissen und Deine Expertise im Holzbau in die Arbeit des Verbandes einbringst und damit einen wichtigen Beitrag leistest, den Holzbau zu stärken und voranzubringen.“
Der gelernte Zimmermeister Gerrit Horn absolvierte die Meisterschule in Oldenburg und legte im Jahr 1992 die Meisterprüfung ab. Im Anschluss studierte er von 1992 bis 1999 Architektur an der Universität in Kaiserslautern. Gleichzeitig war er als Zimmermeister bei einem Holz-Fertighausanbieter beschäftigt. Gerrit Horn interessierte sich sehr für das Thema Energie im Wohnungsbau und die Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Im Rahmen seiner Diplomarbeit hat er sich mit der „Entwicklung hochwärmegedämmter passivhaustauglicher Gebäudehüllen in Holzbauweise“ auseinandergesetzt, um den Energieverbrauch beim Wohnungsbau zu reduzieren.
Noch während seines Studiums gründete er bereits 1996 sein eigenes Architektur- und Ingenieurbüro in Kaiserslautern, das er seither selbständig führt. Anfang 1998 folgte die Gründung eines Holzbaubetriebes, der durch die Qualifikation als Diplom-Ingenieur in der Handwerksrolle zusätzlich auch für das Maurer- und Betonbauerhandwerk, das Dachdeckerhandwerk sowie das Klempnerhandwerk eingetragen ist. Darüber hinaus ist er seit 2006 als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, als Fachbuchautor und Referent auf Fachtagungen tätig.
Bereits seit 2005 engagiert er sich in der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz. Von 2005 bis 2007 war er zunächst als stellvertretender Obermeister der Zimmererinnung Kaiserslautern/Donnersbergkreis tätig und wurde 2007 zu deren Obermeister gewählt. Nach erfolgter Innungsfusion wurde er 2010 zum Obermeister der Zimmererinnung Westpfalz gewählt und seither regelmäßig im Amt bestätigt. Seit Dezember 2010 bekleidet Gerrit Horn zudem das Amt des Kreishandwerksmeisters der Kreishandwerkerschaft Westpfalz. Seit 2013 ist er Fachgruppenleiter der Fachgruppe Zimmerer- und Holzbaugewerbe in der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz e.V. und schließlich seit 2016 Mitglied im Vorstand derselben.
10.03.2026
Zimmermeister Roland Bernardi geehrt
Anerkennung für langjähriges Engagement für die Zimmerer-Nationalmannschaft
Seit rund 40 Jahren engagiert sich der Zimmermeister Roland Bernardi bei nationalen und internationalen Berufswettbewerben. Als Experte und Jurymitglied hat er bei internationalen Wettbewerben wie den Europameisterschaften oder den Weltmeisterschaften von 2006 bis 2019 maßgeblich mitgewirkt.
Nachdem er 2019 das Amt des Experten an Andreas Großhardt, Simon Rehm und Alexander Bruns übergegeben hat, unterstützt er seitdem die Mannschaft weiter mit Rat und Tat. Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für sein langjähriges Engagement wurde er von Holzbau Deutschland beim Abschlusstraining der Zimmerer-Nationalmannschaft 2025 in Biberach zum Ehrenteamleiter der Zimmerer-Nationalmannschaft ernannt.
Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, überreichte ihm im Rahmen des Holzbau Deutschland Treffs auf der DACH+HOLZ 2026 in Köln die dazugehörige Urkunde als Ehrenteamleiter und betonte: „Lieber Roland, im Namen aller danke ich Dir sehr, für alles, was Du für die Mannschaft, für die Nachwuchsarbeit im Verband, für den Beruf der Zimmerleute und für das Handwerk getan hast. Wir wünschen Dir weiterhin alles Gute!“
05.05.2026
Holzbau fördert Klimareparatur – baurechtliche Gleichstellung gefordert
2. Internationales Holzbau Symposium/Gipfel Nachhaltiges Bauen und Wohnen
Unter dem Leitmotiv „Bauen mit Holz: der Wirtschaftsfaktor für den Klimaschutz“ kamen am 29. April 2026 Spitzenvertreter aus Wissenschaft, Politik und Bauwirtschaft zum 2. Internationalen Holzbau Symposium mit dem Gipfel Nachhaltiges Bauen und Wohnen in Berlin zusammen. Die zentrale Botschaft der Veranstaltung, die von der Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau mbH im Auftrag von Holzbau Deutschland, dem Holzbau Deutschland Institut und Bauhaus Erde ausgerichtet wurde: Der serielle Holzbau ist die einzige global skalierbare Technologie, um die Klimakrise aktiv abzumildern und gleichzeitig dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Doch veraltete Bauordnungen und nicht-evidenzbasierte Richtlinien bremsen diese Bauwende in Deutschland massiv aus.
Der Vorsitzende von Holzbau Deutschland, Peter Aicher, freute sich über das große Interesse von Politik und Holzbau-Experten am 2. Holzbau Symposium, das den Baustoff Holz erneut in den Fokus rückte und zahlreiche Ideen für die zukünftige Entwicklung des Holzbaus offerierte. Er forderte, dass der Klimaschutz von der Politik und Gesellschaft als zentrales Anliegen vorangebracht und der klimapositive Baustoff Holz gleichberechtigt mit anderen Baustoffen betrachtet wird. Nur so kann der Holzbau sein Potenzial für die Wirtschaft und den Klimaschutz gleichermaßen gewinnbringend einsetzen.
„Wirtschaft und Bausektor können von effektivem Klimaschutz profitieren“, betonte auch Bundeskanzler Friedrich Merz in seinem schriftlichen Grußwort an die Veranstalter. „Wenn es darum geht, im Gebäudebereich die Klimaschutzziele zu erreichen, dann ist das Bauen mit Holz eine zukunftsweisende Option – gerade in Deutschland. (…) Serielles Bauen mit Holz dient dem Klima und schafft schnell neuen Wohnraum“. Der Bundeskanzler zitierte zudem Albert Einstein mit den Worten: „Klugheit bewährt sich in der Fähigkeit zur Veränderung“.
Diesen Ball nahm Adrian Blödt, Präsident des Holzbau Deutschland Instituts, in seiner Eröffnungsrede auf und forderte von der Politik einen Paradigmenwechsel: „Es grenzt an Wahnsinn, 50 Jahre lang immer das Gleiche zu tun und zu erwarten, dass sich beim Klima oder der Wohnungsnot etwas ändert. Wir fordern keine Dauersubventionen, sondern endlich fairen Wettbewerb. Wir brauchen die sofortige baurechtliche Gleichstellung des Holzbaus mit dem Massivbau auf Basis wissenschaftlicher Evidenz.“
Wissenschaft warnt vor dem Kollaps des industriellen Metabolismus
Wie drängend dieser Paradigmenwechsel ist, machten die Keynotes der Spitzenforscher deutlich. Prof. Dr. Helga Weisz vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), zeigte auf, dass mineralische Baumaterialien mittlerweile 48 Prozent der weltweiten Materialextraktion ausmachen. Bundesbauministerin Verena Hubertz bestätigte in ihrem Vortrag die dramatischen Folgen. Der Bausektor, so Hubertz, sei für 40 Prozent der CO2-Emissionen und 90 Prozent des Verbrauchs mineralischer Baustoffe verantwortlich.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Joachim Schellnhuber, Generaldirektor des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und Gründer von Bauhaus Erde, betonte, dass reine Emissionsvermeidung nicht mehr ausreiche, um einen katastrophalen Klimawandel – inklusive eines möglichen Abreißens des Golfstroms – abzuwenden. Vielmehr müsse die „Wald-Bau-Pumpe“ aktiviert werden. „Wir müssen durch nachhaltige Forstwirtschaft der Atmosphäre CO2 entziehen und den Kohlenstoff langfristig in unseren Gebäuden speichern“, so Prof. Schellnhuber. Dies sei die einzige realistische Form der Klimareparatur.
Die 400-Quadratmeter-Falle: Bürokratie bremst Klimaschutz
In den hochkarätig besetzten Diskussionsrunden wurde deutlich, woran die Umsetzung in der Praxis hakt, nämlich an fehlender Chancengleichheit und überbordender Bürokratie. Ein drastisches Beispiel, das Adrian Blödt in die Diskussion einbrachte, ist die Musterholzbaurichtlinie für die Gebäudeklasse 5: während die Bauordnung für den Massivbau Brandabschnitte von 1.600 Quadratmetern zulässt, wird der Holzbau pauschal auf 400 Quadratmeter beschränkt – und das, obwohl nachweislich vollgekapselte Holzkonstruktionen dem Brandverhalten von Massivbauten entsprechen. Gleiches gilt für die stigmatisierende Bewertung natürlicher Holz-Emissionen (VOC, Volatile Organic Compounds), etwa der Kiefer, durch pauschale Summenwerte des Umweltbundesamtes, die den Einsatz regionaler, klimaresilienter Hölzer im Hausbau blockieren.
Die anwesende Politik signalisierte Handlungsbereitschaft. Christian Gaebler (SPD), Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Landes Berlin und Vorsitzender der Bauministerkonferenz (BMK), nahm die Problematik der 400-Quadratmeter-Beschränkung ernst und sprach von einer „Ermöglichungskultur“. Er kündigte an, notfalls politische Entscheidungen gegen das Zögern der Fachgremien durchzusetzen, um bundesweit einvernehmliche und innovationsfördernde Regeln für den Holzbau zu schaffen.
Bundesbauministerin Verena Hubertz bekräftigte den Willen der Regierung, Planungs- und Genehmigungsverfahren mit der Novelle des Baugesetzbuches drastisch zu beschleunigen und zeigte sich entschlossen, die Holzbauinitiative bis 2030 weiterzuführen. Michaela Kaniber, bayerische Staatsministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (CSU), betonte die Notwendigkeit des aktiven Waldumbaus, für den allein Bayern jährlich 91 Millionen Euro investiert. Sie warnte Europa davor, den heimischen Rohstofflieferanten durch überzogene Regularien wie beispielsweise die EU-Entwaldungsverordnung in ihrer Wettbewerbsfähigkeit einzuschränken.
Bauwende jetzt: Appell für kluge Innovationsförderung und klimagerechtes Bauen
Das Holzbau Symposium schloss mit einem eindringlichen Appell von Adrian Blödt an die Politik und Verwaltungen: „Wir müssen endlich weg von der Frage ‚Warum geht etwas nicht?‘, hin zu einem innovationsfördernden Mindset und einer echten Ermöglichungskultur. Der Holzbau hat die Lösungen für bezahlbares, serielles und klimagerechtes Bauen längst auf dem Tisch – man muss uns nur machen lassen.“
Weitere Informationen, Impressionen, Interviews und Pressemitteilungen zum Holzbau Symposium sind auf der Veranstaltungswebsite zu finden unter www.holzbau-veranstaltungen.de/holzbau-symposium-2026
12.03.2026
Wirtschaftswachstum durch nachhaltiges Bauen
Programm des 2. Internationalen Holzbau Symposiums mit Holzbau Gipfel veröffentlicht
Am Mittwoch, den 29. April 2026 findet das 2. Internationale Holzbau Symposium unter Mitwirkung von Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, in Berlin statt. Ergänzt wird die diesjährige Veranstaltung um den Gipfel Nachhaltiges Bauen und Wohnen. In Fachvorträgen und Diskussionen referieren und diskutieren hochkarätige Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den Wirtschaftsfaktor Bauen mit Holz für den Klimaschutz und wie die Wirtschaft und der Bausektor vom effektiven Klimaschutz profitieren können.
Zum Auftakt des Gipfels Nachhaltiges Bauen und Wohnen halten die Bayerische Staatsministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Michaela Kaniber MdL (München), und der Klimafolgenforscher Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Generaldirektor International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA, Laxenburg, Österreich) Impulsvorträge.
Wie effektiver Klimaschutz im Bausektor gestaltet werden und welche Impulse der Holzbau für mehr Wirtschaftswachstum geben kann, ist Thema der sich anschließenden Diskussionsrunde. Es diskutieren die bayerische Staatsministerin Michaela Kaniber MdL, Christian Gaebler MdA, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Landes Berlin (SPD) und Vorsitzender der Bauministerkonferenz (Berlin), Andreas Otto MdA, Sprecher für Baupolitik, Grüne Fraktion Berlin, Elise Pischetsrieder, Geschäftsführerin Weberbrunner Architekten (Berlin) und Adrian Blödt, Präsident Holzbau Deutschland Institut (Berlin).
Beim 2. Internationalen Holzbau Symposium wird Prof. Dr. Helga Weisz, Leiterin FutureLab, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK, Potsdam), zum Thema «Industrieller Metabolismus – ökologisches Wirtschaften» referieren. Dr. Jeremy Leggett, Chief Executive Officer and Chair, Highlands Rewilding (Inverness-shire, Schottland) und Preisträger des Blue Planet Prize 2025, setzt sich in seinem Vortrag mit den Potentialen der Ressourcenverfügbarkeit Holz auseinander.
Martin Langen, Geschäftsführer B+L Marktdaten GmbH (Bonn), wird einen Impulsvortrag zur Bedeutung der Wertschöpfungskette Holz für die Wirtschaft in Deutschland halten. Bei der anschließenden Diskussionsrunde mit dem Titel «Wirtschaftskraft des regenerativen Bausektors – Investitionen, Risiken und Wachstumspotenziale im regenerativen Bausektor» diskutieren Adrian Blödt, Präsident Holzbau Deutschland Institut (Berlin), Jörn Kimmich, Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrats (DHWR, Berlin), Christoph Schild, Präsident des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BdB, Berlin) und Bernhard Egert, Geschäftsführer, UBM Development Deutschland GmbH (Wien, Österreich).
Die Teilnahme am Holzbau Symposium ist kostenlos und erfolgt auf gesonderte Einladung. Für die Online-Teilnahme am Holzbau-Symposium wird ein Livestream angeboten.
Veranstaltet wird das Holzbau Symposium von der Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau mbH im Auftrag von Holzbau Deutschland, dem Holzbau Deutschland Institut und Bauhaus Erde. Veranstaltungsort ist das Auditorium Friedrichstraße in Berlin-Mitte.
Wir machen mehr Markt für den Holzbau
Wir bringen den Holzbau ins öffentliche Bewußtsein
Regelmäßige Berichtsarbeit in der Presse sowie die Veröffentlichung aktueller Trends und Entwicklungen tragen dazu bei, der Öffentlichkeit das hohe qualitative und technische Niveau des Holzbaus zugänglich zu machen.
Darüber hinaus unterstützen wir die Einführung von Zertifizierungen, wie zum Beispiel "Meisterhaft" und "ZI" (Zimmerer-Innung). Damit sensibilisieren wir die Öffentlichkeit für die Qualität im Holzbau, stärken die Marktpräsenz und bringen die Leistungen unserer Mitglieder in das öffentliche Blickfeld.
Gezielt und intensiv vertritt Holzbau Deutschland die Interessen der Holzbaubranche gegenüber Entscheidungsträgern aus Politik, Medien und Wirtschaft. Sie erfahren durch Holzbau Deutschland wie konkurrenz- und leistungsfähig unsere Branche ist.
Für den Fortbestand unseres Handwerks sind wir auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Holzbau Deutschland wirbt daher für den Beruf des Zimmerers.
Ziele:
- Marktpräsenz des Zimmerer- und Holzbaugewerbes stärken
- intensive und gezielte Interessenvertretung
- Holzbau als Marke etablieren
- Verbraucher für die Qualität im Holzbau sensibilisieren
- regelmäßige Berichterstattung in der (Fach-)presse
- effiziente Informationsbündelung und Transfer über die Landesverbände an die Mitgliedsbetriebe
- qualifizierten Nachwuchs gewinnen





