Nachrichten aus dem Bereich Betriebswirtschaft

14.02.2010

Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2010

Konjunkturelle Lage bei den Zimmerei- und Holzbauunternehmen steht im Gegensatz zur Gesamtwirtschaftlichen Situation

Die Zimmerei- und Holzbaubetriebe können den starken Einbruch im Neubaugewerbe durch ein hohes Auftragsvolumen im Modernisierungsmarkt kompensieren. Sie schätzen die derzeitige und zukünftige konjunkturelle Lage daher als durchaus positiv ein. Diese Entwicklung ist auch den KfW-Förderprogrammen zu verdanken.

Pünktlich zur Messe DACH+HOLZ International 2010 gibt Holzbau Deutschland den nun fünften Lagebericht des Zimmerer- und Holzbaugewerbes heraus.

Um den umfassenden Bericht aus dem Holzbaugewerbe zu erstellen, wurden auch in diesem Jahr umfassende Daten vom Statistischen Bundesamt, der SOKA Bau sowie aus dem Betriebsvergleich und der alljährlichen Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland ausgewertet.

Nach wie vor erwirtschaftet das Zimmerer- und Holzbaugewerbe den größten Teil seines Umsatzes mit privaten Bauherren. Obwohl die Baugenehmigungen im Wohnungsbau stark eingebrochen sind, ist die Stimmung bei den Unternehmern gut. Dies liegt vor allem daran, dass die Betriebe den Empfehlungen von Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister gefolgt sind und den Bereich der Modernisierung zu ihrem Hauptbeschäftigungsfeld ausgebaut haben.

Alle weiteren Informationen zur derzeitigen Branchenstruktur, zu Markt und Wettbewerb, zur betriebswirtschaftlichen Lage, zur Finanzierung und zu Ausbildung und Karriere finden Sie im Lagebericht Zimmerer/ Holzbau 2010.

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12.01.2010

Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland

Beteiligung auch zum Jahreswechsel 2009/2010 sehr gut

Über 370 Mitgliedsbetriebe haben sich an der Ende 2009 gestarteten Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland beteiligt. Damit konnten erneut solide Basisdaten für den Lagebericht 2009/2010 gewonnen werden.

Für die tatkräftige Unterstützung der beteiligten Betriebe bedankt sich Holzbau Deutschland herzlich bi den Betrieben, da es nur durch die hohe Anzahl der auswertbaren Rückmeldungen möglich ist, solide Daten für die Einschätzung konjunkturelle Lage der Zimmerei und Holzbaubetrieb zu erhalten.

Die Auswertung der Ergebnisse wird auch in diesem Jahr wieder im Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2010 veröffentlicht. Dieser wird voraussichtlich zur Messe DACH+HOLZ International 2010 publiziert sein.



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29.01.2010

Verbraucherbauverträge des ZDB

Die sehr gut aufgenommenen Bauverträge für Verbraucher wurden optimiert

ZDB gibt überarbeitete Version der gefragten Bauvertragsmuster für den Schlüsselfertigbau/Einfamilienhausbau und für Einzelgewerk/Handwerkerleistungen heraus.

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund haben ihre im August 2008 erstmals gemeinsam herausgegebenen Bauvertragsmuster optimiert und noch anwenderfreundlicher gestaltet. Die Vertragsmuster sind ab sofort kostenlos bei ZDB-Meisterbetrieben, in Haus & Grund-Ortsvereinen und im Internet zu erhalten.

Mehr Informationen und die Bauverträge finden Sie auf der Seite:

www.zdb.de



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06.07.2010

8. Betriebsvergleich von Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister

Vergleichen Sie sich mit der Konkurrenz!

Mit dem Betriebsvergleich wird den Zimmerei- und Holzbauunternehmen innerhalb der Verbandsorganisation von Holzbau Deutschland exklusiv DAS Werkzeug für das Betriebscontrolling an die Hand gegeben.

Holzbau Deutschland führt gemeinsam mit einigen Landesverbänden und der Landes Gewerbeförderungsstelle des nordrhein westfälischen Handwerks e.V.(LGH) wieder den Betriebsvergleich speziell für das Zimmerer- und Holzbaugewerbe durch. Unternehmer haben mit dem Betriebsvergleich eine Basis von betriebswirtschaftlichen Fakten die sie für eine langfristige, strategische Ausrichtung Ihres Betriebes unbedingt benötigen.

Die Teilnehmer erkennen durch den direkten Vergleich mit den Mitbewerbern, die Schwächen und Stärken des eigenen Unternehmens und können dadurch Ihren Betrieb leistungsfähiger aufstellen.

Folgende Vorteile bietet die Teilnahme am Betriebsvergleich:

  • Die Teilnehmer erhalten eine individuelle Auswertung der Kosten- und Erlösstruktur, der Produktivität sowie der Bilanzstruktur des jeweiligen Unternehmens auf Basis des Jahresabschlusses bzw. der Einzelkontennachweise für das Geschäftsjahr 2009.
  • Die Teilnehmer bekommen eine vollständige Dokumentation Ihres Betriebsergebnisses.
  • Die Teilnehmer erhalten einen Branchenvergleich, der ihren Betrieb mit Betrieben der  gleichen Größenklasse vergleicht und nicht, wie üblich, am Gesamtdurchschnitt aller Unternehmen. Damit können die  Teilnehmer  schnell Stärken und Schwächen erkennen und darauf zielgerichtet reagieren.
  • Die teilnehmenden Betriebe erhalten eine übersichtliche und von vielen Banken anerkannte Grundlage für das Kreditgespräch.

Wenn Sie noch in diesem Jahr teilnehmen möchten, sprechen Sie so schnell wie möglich Ihren Landesverband an und fragen nach den Teilnahmebedingungen.



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16.11.2010

Konjunkturumfrage erfolgt im Februar und März 2011

Arbeitskreis Betriebswirtschaft erstellte Zeitplan für Konjunkturumfrage, Betriebsvergleich und Erstellung des Lageberichts 2011

Der Arbeitskreis Betriebswirtschaft hat sich in seiner Sitzung am 09.11.2010 in Berlin intensiv mit den Themen Konjunkturumfrage, Betriebsvergleich und Herstellung des Lageberichts 2011 auseinandergesetzt.

Um eine zeitliche Nähe der Auswertungsergebnisse aus der Konjunkturumfrage zum Lagebericht, der Anfang Mai 2011 erscheinen soll, herzustellen, hat sich der Ausschuss dazu entschlossen, die Umfrage bei seinen Mitgliedern nicht über die Jahreswende, sondern in den Monaten Februar und März zu versenden.

Desweiteren wurde beschlossen, beim Betriebsvergleich eine Vorabauswertung zu realisieren, damit Betriebe, die ihre Unterlagen frühzeitig eingereicht haben, nicht bis zum Herbst auf die ersten Ergebnisse warten müssen.



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10.05.2011

Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2011

Weiterhin gute Aussichten für das Zimmererhandwerk

Die Zimmerei- und Holzbaubetriebe haben die positiven Umsatzsteigerungen der letzten Jahre ausgebaut und konnten dadurch deutlich mehr Beschäftigte als in den Vorjahren einstellen. Die derzeitigen Diskussionen um die Energiewende kann als große Chance für den Holzbau betrachtet werden.

Pünktlich zum Bundeskongress 2011 am 06. und 07. Mai in Bremen gab Holzbau Deutschland den nun sechsten Lagebericht des Zimmerer- und Holzbaugewerbes heraus.

Um den umfassenden Bericht aus dem Holzbaugewerbe zu erstellen, wurden auch in diesem Jahr umfassende Daten vom Statistischen Bundesamt, der SOKA Bau sowie aus dem Betriebsvergleich und der alljährlichen Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland ausgewertet.

Gut 58 % aller Beschäftigten des Zimmerer- und Holzbaugewerbes sind in Kleinstunternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern beschäftigt, weitere 29 % der Beschäftigten arbeiten in Kleinunternehmen, die bis zu 19 Mitarbeiter beschäftigen. Diese Struktur von Kleinst- und Kleinunternehmen macht das Zimmererhandwerk flexibel und weniger krisenanfällig. 

Die gestiegenen Material- und Personalkosten konnten im vergangenem Jahr leider nicht adäquat an die Kunden weitergegeben, daher blieb die betriebswirtschaftliche Lage trotz der gestiegenen Umsätze auf Vorjahresniveau.

Alle weiteren Informationen zur derzeitigen Branchenstruktur, zu Markt und Wettbewerb, zur betriebswirtschaftlichen Lage, zur Finanzierung und zu Ausbildung und Karriere finden Sie im Lagebericht Zimmerer/ Holzbau 2011.

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12.08.2011

Branchen-Ratingergebnis für Zimmerer übertrifft Vorjahreswerte

"VR Branchen special"-Bericht Nr. 67 ("Zimmerer") stützt sich auf den Lagebericht von Holzbau Deutschland

Das Ratingergebnis für die Zimmerer- und Holzbaubranche wird vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung deutlich besser bewertet als im Vorjahr. Das Institut erstellt jährlich im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken den "VR Branchen special"-Bericht Nr. 67 ("Zimmerer"). Bei den wirtschaftlichen Verhältnissen wurde aktuell die Ertragslage für das Jahr 2011 bei den Holzbauunternehmen von „ausreichend“ auf „zufriedenstellend“ hochgestuft. Auch für die Ertragsprognose 2012 bleibt die Einstufung auf einem akzeptablen „zufriedenstellend“. Die Umsatzentwicklung bei der Markt-/Branchenentwicklung wird laut ifo-Institut in 2012 auf „wachsend“ eingestuft.

Das ifo-Institut stützt sich bei seinen Aussagen unter anderem auf die Ergebnisse des Lageberichtes Zimmerer/Holzbau, den Holzbau Deutschland jährlich herausgibt. Durch den Lagebericht, der regelmäßig die Ergebnisse der Konjunkturumfrage und des Betriebsvergleich des Holzbauverbandes aufnimmt, kann das IFO auf Daten zurückgreifen, die gerade für die kleineren Betriebsgrößen nicht über das Statistische Bundesamt zu erhalten sind.

Durch die Aussagen des ifo-Instituts dürften Volks- und Raiffeisenbanken als größte Baufinanzierer im ländlichen Raum somit das Kreditrating für Zimmerei- und Holzbaubetriebe in 2011/2012 neu bewerten. Dies zeigt auch, welchen immensen Stellenwert der Lagebericht von Holzbau Deutschland für die Wirtschaftsbetrachtung hat. Daher bleibt es wichtig, dass die jährlich stattfindenden Konjunkturumfrage sowie der Betriebsvergleich von Holzbau Deutschland auch weiterhin durchgeführt werden und mit einem aussagekräftigen Teilnehmerkreis abgeschlossen werden.



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10.07.2012

Lagebericht 2012: Die Zeichen stehen auf Wachstum

Holzbau Deutschland veröffentlicht Lagebericht und Statistiken 2012

Das vergangene Jahr 2011 bescherte dem deutschen Holzbau einen Umsatzzuwachs von hochgerechnet zehn Prozent auf 5,97 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr 2012 wird ein Umsatzzuwachs von drei Prozent auf 6,15 Mrd. prognostiziert. Das Wachstum verteilt sich gleichermaßen auf den Wohnungsbau und den Nichtwohnungsbau. Bei der Umsatzsteigerung im Wohnungsbau macht sich die wiederbelebte Neubautätigkeit bemerkbar. Allerdings wird weiterhin knapp die Hälfte des Umsatzes im Modernisierungsbereich erwirtschaftet. Begünstigt wird die Entwicklung durch einen stabilen Arbeitsmarkt, steigende Einkommen und die Vermögensanlage in Immobilien aus Sorge um die Unsicherheiten aus der Euro- und Finanzkrise. Diese Angaben machte Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in seinem Anfang Juli erschienenen Lagebericht 2012.

Mit dem Umsatzzuwachs nimmt unverkennbar auch der Umfang der Beschäftigung zu. Im Jahr 2011 waren 61.526 Beschäftigte in den insgesamt 11.010 Betrieben deutschlandweit beschäftigt. Das sind 1.781 Beschäftigte mehr als im Jahr zuvor. Der Zuwachs bei der Anzahl der Betriebe betrug 200. Die Anzahl der Beschäftigten je Betrieb nahm um 0,1 Prozent auf 5,6 zu. Nahezu unverändert präsentiert sich das Bild bei den Größenklassen der Betriebe. Knapp 85 Prozent der Betriebe haben unter zehn Beschäftigte. Weitere 12,4 Prozent haben zwischen 10 und 19 Mitarbeiter. Diese Größenverteilung fügt sich in das Bild des Gesamthandwerks ein.

Eine Stärke des Zimmerer- und Holzbaugewerbes ist die Ausbildungsquote. Sie beträgt nach wie vor etwa zehn Prozent und ist damit doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt insgesamt. Der Zimmerer-Beruf ist nach wie vor einer der beliebtesten Berufe am Bau. Die Gesamtzahl der Lehrlinge nahm 2011 um 7,5 Prozent zu. Allerdings muss sich auch der Holzbau dem Thema Nachwuchswerbung stellen. Nach Auskunft der Unternehmer wird sich die Ausbildungsbereitschaft in Zukunft leicht verbessern. Ihre Zurückhaltung bei zusätzlichen Ausbildungsverhältnissen begründen sie mit der fehlenden Ausbildungsreife der Lehrstellenbewerber.

Der Ausblick auf 2012 ist insgesamt optimistisch. Ungeachtet dieser Wachstumseuphorie dürfen die Hausaufgaben bei den strukturellen Rahmenbedingungen nicht vergessen werden. Dazu zählt in erster Linie eine Lockerung des Verbots der Arbeitnehmerüberlassung. Den Betrieben muss es möglich sein, Auftragsspitzen durch Zeitarbeitskräfte im Rahmen tarifvertraglicher Vorgaben abzuarbeiten. Darüber hinaus ist kritisches Augenmerk auf die Bekämpfung von Schwarzarbeit zu richten.

Der Lagebericht 2012 und die Statistiken 2012 mit weiteren ausführlichen Informationen zum Markt und zum Wettbewerb, zur betriebswirtschaftlichen Lage und Finanzierung sowie zur Ausbildung und Karriere sind unter www.holzbau-deutschland.de/aktuelles/lagebericht_und_statistiken/ zu finden.

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27.03.2013

Konjunkturumfrage 2013 abgeschlossen

Auswertung erscheint im Mai im Lagebericht 2013

Die Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland ist abgeschlossen und wird derzeit ausgewertet. Die Ergebnisse werden in den Lagebericht 2013 einfließen, der zum Bundeskongress 2013 Anfang Mai in Freiburg erscheinen wird.

Mit 472 an der Konjunkturumfrage teilnehmenden Betrieben ist eine große Datenbasis gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr hat es einen Zuwachs von 50 Betrieben gegeben. Holzbau Deutschland bedankt sich bei den Betrieben.

Die Umfrage hat ergeben, dass die Stimmung bei den Betrieben insgesamt positiv ist. Der Umsatz mit privaten Bauherren hat sich erhöht. Der Umsatz mit gewerblichen und öffentlichen Auftraggebern ist dagegen leicht zurückgegangen.



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24.06.2013

Hauptbetätigungsfeld der Zimmerer bleibt die Modernisierung

Holzbau Deutschland veröffentlicht Lagebericht und Statistiken 2013

Das größte Betätigungsfeld der Zimmerer bleibt die Modernisierung von Gebäuden im Auftrag privater Bauherren. Allerdings profitiert der deutsche Holzbau auch von wachsender Neubautätigkeit, auch im Bereich des mehrgeschossigen Wohnungs-baus in Holzbauweise. Das teilte die Berufsorganisation Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes anlässlich der Veröffentlichung des Lageberichts 2013 mit.

Insgesamt zeigt sich der deutsche Holzbau optimistisch. Die Umsatzzuwächse haben sich nach den zwei Ausnahmejahren 2010 (8,9 %) und 2011 (12,2 %) dank der Konjunkturpakete und der Finanzkrise wieder im guten zweistelligen Bereich eingependelt. In Summe erwirtschaftete das deutsche Zimmerer- und Holzbau-gewerbe im vergangenen Jahr gemäß einer Hochrechnung mit 11.174 Betrieben und fast 62.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 6,2 Mrd. Euro.

Das Zimmererhandwerk hat auch stark steigende Lehrlingszahlen zu verzeichnen. „Der Zimmerer gehört zu den Top-Bauberufen. Der nachhaltige und nachwachsende Bau- und Rohstoff kommt uns zugute. Das Holz und seine Vielfältigkeit beim Bauen sind für viele ausschlaggebend, unseren Beruf zu erlernen. Denn der Holzbau verbindet Kreativität mit innovativer Bauweise. Zimmerer ist ein High-Tech-Beruf geworden, bei dem aber auch weiterhin handwerkliche Arbeit gefordert ist. Das fasziniert junge Leute ebenso wie die Tatsache, dass wir heute Häuser bauen, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen“, so Ullrich Huth, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, anlässlich der Veröffentlichung des Lageberichts.

Der Lagebericht 2013 und die Statistiken 2013 mit weiteren ausführlichen Informationen zum Markt und zum Wettbewerb, zur betriebswirtschaftlichen Lage und Finanzierung sowie zur Ausbildung sind unter www.holzbau-deutschland.de/aktuelles/lagebericht_und_statistiken/ zu finden.



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