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08.09.2020

Zimmerhandwerk: Betriebe bilden – trotz Corona – weiter aus

Im ersten Halbjahr 2020 wurden 924 Ausbildungsverträge abgeschlossen

Sowohl beim Bau von Wohn- und Geschäftshäusern aber auch bei der Errichtung von Gebäuden im öffentlichen Sektor wird immer öfter mit Holz gebaut. So entstehen Kitas, Verwaltungsgebäude, Bibliotheken, Kirchen aber auch Brücken in Holzbauweise. Dass der Holzbau gefragt ist, liegt auch an der anhaltenden Diskussion um Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Als ressourcenschonende und energieeffiziente Bauweise kann er einen entscheidenden Beitrag hierzu leisten. Gute Aussichten also für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, auch im Hinblick auf die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Zimmerer- und Holzbaugewerbe.

© Sascha Brück

Dass die Ausbildung im Zimmererhandwerk weiterhin beliebt ist, beweisen die Zahlen: Im ersten Halbjahr 2020 wurden bereits 924 Ausbildungsverträge im ersten Lehrjahr gezählt und 127 Verträge im zweiten Lehrjahr mit Vorbildung Berufsgrundschuljahr (BGJ). 

Im Baugewerbe insgesamt lagen die in den Monaten Januar bis einschließlich Juli erfassten Ausbildungsverträge im 1. Lehrjahr um 6,1 % höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Waren es in 2019 noch 6.180 junge Menschen, die einen Ausbildungsvertrag am Bau abschlossen, so sind es laut Zahlen der SOKA-Bau in diesem Jahr 6.658. 

Mehr zur Entwicklung der Ausbildungsverträge im Holzbau 2019 finden Sie im aktuellen Lagebericht Zimmerer / Holzbau von Holzbau Deutschland.



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