Aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Betriebswirtschaft

07.11.2017

Wir zimmern sicher!

Holzbau Deutschland und die BG BAU bieten deutschlandweit Tagesseminare zum Thema Arbeitssicherheit an

Vermittelt werden praxistaugliche Arbeitsmittel und Verfahren, die das Zimmern noch sicherer und wirtschaftlicher machen. Das Angebot richtet sich an alle Zimmerer- und Holzbauunternehmen in Deutschland. Noch immer setzen sich viele Zimmerer auf Baustellen unnötigen Risiken aus. Dabei könnten viele Unfallursachen im Zimmererhandwerk durch eine geeignete Organisation und die richtigen Arbeitsmittel deutlich reduziert werden.

Für problematische und in der Vergangenheit gar nicht oder nur sehr umständlich zu sichernde Arbeitsplätze hat die Initiative „WIR ZIMMERN SICHER!“ im Rahmen des Runden Tischs „Sichere Bauprozesse im Zimmererhandwerk“ fünf Sofortmaßnahmen entwickelt, die insbesondere die Gefahr eines Absturzunfalls minimieren.

Holzbau Deutschland und die BG BAU bieten nun deutschlandweit Tagesseminare dazu an, die sich an alle Zimmerer- und Holzbauunternehmen in Deutschland richten. Die Referenten der BG BAU sowie eigens für diese Veranstaltungen geschulte Holzbauunternehmer und Zimmerer vermitteln den Teilnehmern sichere Arbeitsverfahren und den professionellen Umgang mit Arbeitsmitteln. Vorgestellt werden beispielsweise die von der BG BAU als Arbeitsschutzprämie geförderte leichte Plattformleiter, Vormontagen am Boden, kleinformatige Schutznetze, Montageanschlageinrichtungen sowie weitere spezielle Produkte und Verfahren für den Holzbau. Diese Arbeitsverfahren und Arbeitsmittel wurden vor ihrer Einführung auf Baustellen erprobt.

Alle Zimmereibetriebe werden über die BG BAU zu diesen Seminaren eingeladen. Das Seminarprogramm sowie die Termine finden sich auch auf der Internetseite der BG BAU unter „www.bgbau.de/wir-zimmern-sicher“. Interessierte können sich dort direkt unter folgender E-Mail-Adresse anmelden: prn-schul-nord(at)bgbau.de.

Erklärtes Ziel der Seminare ist es, Baustellen sicherer zu machen und insbesondere schwere, schwerste und tödliche Unfälle bei Zimmerern nachhaltig zu reduzieren. Denn auch wenn die absoluten Unfallzahlen in den letzten Jahren rückläufig sind: Mit ca. 150 meldepflichtigen Unfällen pro 1000 Mitarbeitern (1000-Mann-Quote) ist die Zahl der Arbeitsunfälle im Zimmererhandwerk im Vergleich zu anderen Gewerken überdurchschnittlich hoch. In der Bauwirtschaft insgesamt liegt die Zahl der meldepflichtigen Unfälle unter 60.



zurück

13.07.2020

70.000 Menschen arbeiten im Zimmerer- und Holzbaugewerbe

Lagebericht 2020: Anzahl der Beschäftigten im Holzbau um 2,6 Prozent gestiegen

In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Beschäftigten im Zimmerer- und Holzbaugewerbe um 7,4 Prozent gewachsen. Allein im vergangenen Jahr betrug der Zuwachs 2,6 Prozent. Damit arbeiten aktuell rund 70.000 Menschen im Holzbau.

Das sind nach wie vor insgesamt 8 Prozent vom Beschäftigungsaufkommen im Bauhauptgewerbe. Durch den stetigen konjunkturellen Aufschwung der Branche ist die durchschnittliche Betriebsgröße im Zimmerer- und Holzbaugewerbe auf mittlerweile 6 Beschäftigte gestiegen. Die Mehrzahl, nämlich 82 Prozent der Betriebe, haben bis zu 9 Beschäftigte.

Mehr zur Entwicklung der Beschäftigtenzahlen im Holzbau 2019 finden Sie im aktuellen Lagebericht Zimmerer / Holzbau von Holzbau Deutschland



zurück

19.08.2020

Vorsorge treffen, Nachfolge regeln (1)

Führungswechsel frühzeitig planen

Auch wenn es der schönste Beruf überhaupt ist – irgendwann gehen auch Holzbauunternehmer einmal in den Ruhestand. Häufig übernehmen die Kinder oder Enkelkinder den Betrieb und führen ihn fort. Unabhängig davon, wer die Verantwortung übernimmt: die Nachfolge muss frühzeitig geplant und geregelt werden. Ein Thema, zu dem sich junge Holzbauunternehmerinnen und -unternehmer vor einiger Zeit im Rahmen eines Holzbau Deutschland-Seminars weitergebildet und sich mit den betriebswirtschaftlichen Herausforderungen in der Unternehmensführung auseinandergesetzt haben.

www.nachfolge-in-deutschland.de

Wer soll das Unternehmen künftig leiten und wie lässt sich eine geeignete Nachfolgerin/ ein geeigneter Nachfolger finden? Unabhängig vom Alter muss sich jede Unternehmerin/ jeder Unternehmer Gedanken über einen plötzlichen Ausfall machen und Vorsorge für den Notfall treffen. Das kann zugleich Ausgangspunkt für eine langfristig geplante Nachfolgeregelung sein. Schließlich geht es darum, dass der Betrieb weiter besteht und auch die Arbeitsplätze gesichert werden. Wie aber kann die Planung für den Stabwechsel aussehen und wo finden Unternehmer Antworten auf ihre Fragen rund um die Nachfolgeregelung?

Nachfolge-in-Deutschland.de bietet praktische Hilfestellung 

Beispielsweise auf der Website „Nachfolge beginnt jetzt!“. Auf der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten unabhängigen Wissens- und Informationsplattform finden Unternehmer und alle, die sich mit dem Thema Nachfolge auseinandersetzen wollen, umfangreiche Infos. Beispielweise zu den verschiedenen Formen der Nachfolge und den Möglichkeiten der Förderung und Finanzierung.

Die Website Nachfolge-in-Deutschland.de bietet zudem unterschiedliche Tools, die beispielsweise helfen, den Wert des eigenen Unternehmens zu ermitteln (KMUrechner) oder einen Nachfolgefahrplan, der die verschiedenen Stationen der Nachfolge erläutert und beim Planen und Umsetzen derselben unterstützt. Wer seinen Wissenstand zur Unternehmensnachfolge prüfen möchte, dem steht mit dem Nachfolg-O-Mat ein ideales Analysetool zur Verfügung. Hilfreiche Infos zur Unternehmensnachfolge finden Interessierte im digitalen Nachschalgewerk, dem Nachfolgewiki.

Planungsbroschüre zur Unternehmensnachfolge des BMWi

Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat Informationen zur Unternehmensnachfolge unter dem Titel „Unternehmensnachfolge – Die optimale Planung“ herausgegeben. Die Broschüre richtet sich sowohl an die Übergeberin/ den Übergeber des Unternehmens sowie an seine Nachfolgerin/ seinen Nachfolger. Der praktische Leitfaden will eine erste Orientierung geben und dabei helfen, die bevorstehenden Aufgaben erfolgreich zu meistern. Ziel ist es, den Bestand des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze ebenso wie die wirtschaftliche Existenz des Nachfolgers langfristig zu sichern.

Die Broschüre steht unter dem nachfolgenden Link zum Download zur Verfügung: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Mittelstand/nexxt-unternehmensnachfolge-die-optimale-planung.html



zurück

04.09.2020

Vorsorge treffen, Nachfolge regeln (2)

Welche Nachfolgeformen gibt es?

Damit die Staffelübergabe klappt, ist es ratsam, sich frühzeitig Gedanken zu machen, wer das Unternehmen zukünftig führen soll. Doch wer kommt für die Unternehmensnachfolge in Frage und wo können sich Interessierte informieren? Beispielsweise auf der Website „Nachfolge beginnt jetzt!“.

© ZDB/Laube

Auf der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten unabhängigen Wissens- und Informationsplattform finden Unternehmer und alle, die sich mit dem Thema Nachfolge auseinandersetzen wollen, umfangreiche Infos. Beispielweise zu den verschiedenen Formen der Nachfolge und den Möglichkeiten der Förderung und Finanzierung.

Verschiedenen Formen der Nachfolge

Die Unternehmensnachfolge kann auf verschiedene Weise geregelt werden. So kann das Unternehmen beispielsweise an die Tochter oder den Sohn übertragen werden, d.h. es wird innerhalb der Familie an die nächste Generation weitergegeben (familieninterne Nachfolge). Es können sich aber auch Mitarbeiter aus dem Unternehmen finden, die die Führung übernehmen (betriebsinterne Nachfolge). Eine weitere Möglichkeit ist die externe Nachfolgelösung, bei der eine außenstehende Person oder ein anderes Unternehmen den Betrieb übernimmt. Weitere Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Nachfolge und was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie hier (https://nachfolge-in-deutschland.de/einstieg).



zurück

21.10.2020

Vorsorge treffen, Nachfolge regeln (3)

Was ist das eigene Unternehmen wert?

Jeder Betrieb muss sich, wenn er langfristig am Markt bestehen bleiben will, frühzeitig mit dem Thema Nachfolgeregelung auseinandersetzen. Schließlich erreicht auch der Chef bzw. jeder Unternehmer einmal das Rentenalter und braucht einen Nachfolger, dem er die Geschäftsführung übertragen kann. Wenn beispielswiese ein Verkauf des Betriebs in Betracht gezogen wird, stellt sich die Frage: Was ist das eigene Unternehmen eigentlich wert?

Auf der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Plattform nachfolge-in-deutschland.de steht Interessierten mit dem KMUrechner ein praktisches und wissenschaftlich fundiertes Analysetool zur Werteermittlung eines Unternehmens zur Verfügung. Damit können Verkäufer, Käufer und Berater einen konkreten Wert für ein bestimmtes Unternehmen errechnen. Mit dieser ersten Werteinschätzung eines Unternehmens erhalten sie so eine Basis für die weitere Planung der Unternehmensnachfolge. Der KMUrechner bewertet das jeweilige Unternehmen nach der in der Betriebswirtschaftslehre anerkannten Ertragswertmethode. Diese berücksichtigt die Gewinne des Unternehmens und einen unternehmensindividuellen Risikozinssatz.



zurück

Wir stärken die Betriebe von innen

Betriebswirtschaftliches Handeln und die Führung der Unternehmen unterstützen wir mit Hilfsmitteln, die zum Beispiel das Controlling effektiver gestalten. Um die Markttransparenz zu verbessern, analysieren wir die Kennzahlen der Betriebe und des Gewerbes, vergleichen Unternehmen, erheben statistische Daten und erstellen umfassende Marktanalysen.

Wir optimieren die Marktposition unserer Betriebe

Der Kunde steht im Zimmererhandwerk als Dienstleistung stets im Mittelpunkt. Wir entwerfen neue Ideen und Möglichkeiten zur Verbesserung von Kundenservice und -kontakt und setzen uns zudem in der Finanzwelt für unsere Branche ein. Die Liquidität der Betriebe sowie eine Erhöhung der Eigenkapitalquote sind die Basis für zukunftorientiertes Handeln. Gleichzeitig können wir so die Stellung des Zimmererhandwerks im Rating der Banken erhöhen.

Ziele:

  • Stärkung der Betriebe in den Bereichen Betriebswirtschaft und Unternehmensführung
  • Verbesserung des Stellenwertes der Betriebswirtschaft und Unternehmensführung in den Betrieben
  • Verbesserung der Markttransparenz durch Analyse der Betriebs- und Gewerbekennzahlen
  • Stärkung der Marktposition sowie der Handlungsfähigkeit durch Erhöhung der Eigenkapitalquote und der Liquidität
  • Verbesserung der Stellung des Zimmererhandwerks im Rating der Banken
 

Fachgremium

Ausschuss Betriebswirtschaft

Arbeitskreis Betriebswirtschaft