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Nachrichten aus dem Bereich Berufsbildung
27.12.2023
Zimmermeister Stephan Pöschl im Interview
Messebotschafter der DACH+HOLZ 2024
Stephan Pöschl aus dem niederbayerischen Schmatzhausen ist eines der Gesichter der DACH+HOLZ International 2024. Der 29jährige Zimmerermeister führt mit seinem Vater den Betrieb in vierter Generation. Er will sich weiterhin digital aufrüsten, ohne dabei die Tradition des Gewerks aus den Augen zu verlieren. Als Messebotschafter wirbst Stephan Pöschl für die DACH+HOLZ International, die vom 5. bis 8. März 2024 in Stuttgart stattfindet. Im Interview berichtet er über die täglichen Herausforderungen seines Gewerks und worauf er sich bei der Fachmesse besonders freut.
Wann und wie hast Du den Weg ins Zimmerer-Handwerk gefunden?
Stephan: Mein Vater ist Zimmerermeister und hat den Familienbetrieb vom Opa übernommen. Ich bin mit Holz aufgewachsen und habe mich schon immer mit dem Rohstoff verbunden gefühlt. Für mich war deshalb früh klar, dass kein anderer Beruf in Frage kommt.
Ihr führt den Betrieb in dritter Generation?
Stephan: In vierter Generation sogar! Der Ur-Opa hat ein Sägewerk und eine Schreinerei im 19. Jahrhundert gegründet. In den 50er-Jahren kam die Zimmerei dazu. Am Anfang waren fünf Mitarbeiter beschäftigt. Mittlerweile fokussieren wir uns auf den Bereich Holzbau. Unsere Zimmerei besteht aus einem zehnköpfigen Team und zwei Auszubildenden.
Wie alt warst Du, als Du das erste Mal aufs Dach gestiegen bist?
Stephan: Mein Vater hat mich auf die Baustelle zum Dachstuhlaufstellen mitgenommen, als ich ungefähr zehn Jahre alt war. Ich habe nach der Schule und in den Ferien fleißig mitgeholfen, durfte einige Arbeiten ausführen und erste Erfahrungen sammeln.
Als Du die Lehre angefangen hast, kanntest Du Dich also bereits richtig gut aus!
Stephan: Ja, in der Tat. Durch meine praktischen Kenntnisse habe ich mich in der Lehre leichtgetan. Ich war nicht der typische Auszubildende, dem man von Grund aus alles erklären musste. Da ich aber die Ausbildung in einem anderen Betrieb gemacht habe, konnte ich viel Neues lernen. Es war mir wichtig, in der Lehre Abstand vom Familienbetrieb zu nehmen, ein anderes Arbeitsumfeld kennenzulernen und ein neutrales Verhältnis zu den Arbeitskollegen zu haben. Nach der Ausbildung habe ich zwei Gesellenjahre im Familienbetrieb absolviert und dann meinen Meister in Regensburg gemacht.
Worüber bist Du bei Deinem Beruf besonders stolz?
Stephan: Den Zimmererberuf zu erlernen war bisher die beste Entscheidung meines Lebens. Ich bin stolz darauf, wenn ich tagtäglich sehe, was ich mit meinen Händen geleistet habe und was man mit dem Rohstoff Holz alles entstehen lassen kann. Das hat mich schon immer fasziniert.
Was war bisher Dein schönstes berufliches Projekt?
Stephan: Wir haben vor drei Jahren den größten Teil unserer Firma abgerissen. Die Hallen waren nicht mehr zeitgemäß und, um konkurrenzfähig zu bleiben und der Nachfrage gerecht zu werden, haben wir eine große moderne Abbundhalle mit modernster Technik errichtet. Das Projekt haben wir selbständig betreut und umgesetzt. Es war mit vielen Emotionen verbunden.
Du bist 29 Jahre alt und führst den Betrieb zusammen mit Deinem Vater. Was war für Dich bisher die größte berufliche Herausforderung und wo geht, Deiner Meinung nach, die Reise hin?
Stephan: Es gibt in unserem Beruf tagtäglich neue Herausforderungen, mit denen wir spontan umgehen müssen – egal wie akribisch die Arbeiten geplant sind. Seien es die Wetterbedingungen oder wirtschaftliche Faktoren wie Materialknappheit. Aber bisher konnten wir das alles gut meistern. Aktuell sind energetische Dachsanierungen, Bauen im Bestand und Hausbau mit Massivholz sehr angesagt. Die Nachfrage in diesen Bereichen wird mit Sicherheit in naher Zukunft weiter zunehmen.
Steht die Betriebsübernahme schon an?
Stephan: Ja, Schritt für Schritt, aber wir wollen nichts überstürzen. Die Auftragsbücher sind voll und die Arbeit meines Vaters, der sich um Angebote und Rechnungen kümmert, kann ich im Moment nicht allein bewerkstelligen. Wir müssen schauen, wie wir uns intern organisieren, wenn mein Vater aussteigt.
Hast Du schon eine Idee, wie sich euer Betrieb weiterentwickeln soll?
Stephan: Wir wollen uns technisch natürlich weiterentwickeln und für die Mitarbeiter attraktiv bleiben. An dem Thema Digitalisierung kommen wir zum Beispiel nicht vorbei und wir werden uns hier weiterhin aufrüsten. Aber es ist mir wichtig, die Tradition des Gewerks dabei nicht aus den Augen zu verlieren.
Die Zimmerei Pöschl ist in den sozialen Medien sehr aktiv. Wie wichtig ist diese Online-Präsenz für Dich?
Stephan: Unser Grundgedanke ist, die Firma und den Beruf des Zimmerers auf unseren Kanälen zu präsentieren. Und natürlich Kunden für uns zu begeistern. Wir geben einen Einblick in unseren Berufsalltag, zeigen mit unserem Team, wie sehr die Arbeit Spaß macht. Wir versuchen, diese Begeisterung in Bildern und Videos authentisch rüberzubringen und hiermit junge Leute anzusprechen. Heutzutage sollte jeder Handwerksbetrieb in den sozialen Medien vertreten sein, da geht kein Weg mehr daran vorbei, finde ich.
Dein Engagement für den Zimmererberuf zeigst Du nun auch als Botschafter der DACH+HOLZ International 2024. Warum liegt Dir diese neue Aufgabe am Herzen?
Stephan: Das Dachhandwerk verdient mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Unsere Zunft und die Tradition des Holzbaus müssen unbedingt bewahrt werden. Es freut mich, dass ich als Messegesicht stellvertretend aktiv dafür und für den Nachwuchs werben kann.
Man wird Dir auf der Messe in Stuttgart mit Sicherheit über den Weg laufen. Worauf freust Du Dich besonders?
Stephan: Auf den Austausch vor Ort mit den Herstellern und Handwerkskollegen! Ich unterhalte mich gerne über Produktneuheiten, hole mir neue Inspirationen und will mir Lösungen anschauen, die ich in unseren Betrieb anwenden kann. Ich freue mich auch, Menschen auf der Messe zu treffen, die genauso viel Herzblut in den Zimmererberuf stecken und ihre Leidenschaft mit anderen teilen wollen.
Hast Du Tipps für Kollegen, die die DACH+HOLZ besuchen wollen?
Stephan: Ich empfehle, genug Zeit für den Messebesuch einzuplanen, um sich mit den Leuten zu vernetzen, in Ruhe über den eigenen Tellerrand zu schauen und Ideen für die eigene Weiterentwicklung mitzunehmen. Das rentiert sich!
Lieber Stephan, vielen Dank für das Gespräch!
Weitere Informationen zur DACH+HOLZ 2024 unter www.dach-holz.com
12.02.2024
Deutsche Zimmerer-Nationalmannschaft erzielt 3. Platz
Internationaler Zimmerer-Wettbewerb vom 5. bis 8. Februar 2024 in Lyon
Die deutsche Zimmerer-Nationalmannschaft hat beim internationalen Wettbewerb vom 5. bis 8. Februar 2024 in Lyon, Frankreich, sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung den 3. Platz erreicht. Linus Großhardt belegte den 3. Platz in der Einzelwertung. Das deutsche Team, bestehend aus Pascal Frauendorf, Jakob Spreer und Linus Großhardt, landete ebenfalls auf dem 3. Platz in der Mannschaftswertung.
Besonders bemerkenswert ist diese Leistung, da das deutsche Team mit der kürzesten Vorbereitungszeit in der Geschichte der Zimmerer-Nationalmannschaft bei einem internationalen Wettbewerb angetreten ist. Normalerweise gab es immer erfahrene Teammitglieder, die den Neulingen als Orientierung dienten. Diesmal jedoch trat die Zimmerer-Nationalmannschaft mit einem sehr jungen Team an.
Jakob Spreer aus Sachsen-Anhalt und Linus Großhardt aus Baden-Württemberg wurden erst im Herbst letzten Jahres in das Team berufen. Beide überzeugten beim Zimmerer Contest 2023. Pascal Frauendorf, Deutscher Meister 2022, ist bereits seit einem Jahr dabei. Florian Dorer, amtierender Deutscher Meister, stieß im Dezember zur Mannschaft hinzu. Er unterstützte Linus, Pascal und Jakob als Ersatzkandidat.
Gutes Ergebnis für das deutsche Team
Trotz der kurzen Vorbereitungszeit waren Pascal, Linus und Jakob gut vorbereitet und hatten das Potenzial, um vorne mitzuspielen. Bei einem solchen Wettbewerb kommt es jedoch darauf an, über drei Tage hinweg unter Wettbewerbsbedingungen konzentriert zu bleiben, den Überblick zu behalten und höchste Präzision beim Aufriss, Anriss und bei der Ausarbeitung zu zeigen, um am Ende ein perfektes Modell abzuliefern. Genau das hatten die jungen Zimmerer trainiert und letztendlich auch abgeliefert. Pascal und Jakob haben es zwar in der Einzelwertung nicht ganz auf das Podest geschafft, aber es nötigt höchsten Respekt ab, dass sie sich trotz der kurzen Vorbereitungszeit dieser Herausforderung gestellt haben. Der 3. Platz für Linus in der Einzel- und für alle drei in der Mannschaftswertung ist ein gutes Ergebnis für das junge deutsche Team.
Während des dreitägigen Wettbewerbs mussten die Zimmerer eine Holzkonstruktion erstellen, die in zwei Module aufgeteilt war. Insgesamt waren über 32 Hölzer auszuarbeiten und mit Hand- und Maschinensägen zu bearbeiten. Der Wettbewerb Lyon war bei der Anzahl an Hölzern vor allem ein Wettlauf gegen die Zeit.
13 junge Zimmerer aus 5 Nationen
Der Wettbewerb in Lyon folgte dem gleichen Format wie die bisherigen Zimmerer-Europameisterschaften. 2022fand diese letzmalig in Köln statt. Seit 2023 nehmen die europäischen Zimmer:innen an den EuroSkills teil. Der Wettbeweb in Lyon bestand aus einem Haupt- und einem Einladungswettbewerb, die parallel abliefen. Die Aufgabenstellung beim Einladungswettbewerb war einfacher. Dabei wurde sowohl die Einzel- als auch die Mannschaftsleistung - bewertet. Frankreich war das einzige Land, das mit einem A- und einem B-Team antrat. Während sie im Vorfeld entscheiden mussten, welches Team in die Einzelwertung ging, wurden bei der Mannschaftswertung sowohl die beiden französichen Teams - Team A als auch Team B - berücksichtigt. Am Ende belegte das Gastgeberland Frankreich den ersten und zweiten Platz in der Einzel- und Mannschaftswertung.
Insgesamt nahmen 13 junge Zimmerer aus verschiedenen europäischen Ländern an dem Wettbewerb teil: sechs aus Frankreich, drei aus Deutschland, zwei aus Luxemburg, einer aus Ungarn und einer aus den Niederlanden. Ungarn und die Niederlande nahmen zudem am Einladungswettbewerb teil. Alexander Bruns, Europameister 2018 und Weltmeister 2019, war als deutscher Experte dabei.
Das Team wird von Holzbau Deutschland getragen und erhält seit vielen Jahren Unterstützung von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern sowie vom Förderverein der Zimmerer-Nationalmannschaft. Dank dieser breiten Unterstützung sind so zahlreiche Erfolge bei internationalen Meisterschaften erst möglich geworden.
29.04.2024
WorldSkills 2024: Zimmerer Linus Großhardt startet für Deutschland
Weltmeisterschaft der Berufe findet vom 10. bis 15. September 2024 in Lyon (Frankreich) statt
Der 20-jährige Zimmerergeselle Linus Großhardt aus Uhldingen-Mühlhofen in Baden-Württemberg wird Deutschland bei den 47. WorldSkills vom 10. bis 15. September 2024 im französischen Lyon vertreten. Linus absolvierte seine Ausbildung zum Zimmerer von 2020 bis 2023 im Familienbetrieb von Andreas Großhardt in Uhldingen-Mühlhofen. Die Teilnahme an den Welt- und Europameisterschaften der Berufe ist ein Höhepunkt für die Zimmerer Nationalmannschaft. Die Berufswettbewerbe finden im Wechsel alle zwei Jahre statt. Im nächsten Jahr ist der dänische Ort Herning vom 9. bis 13. September Austragungsort der EuroSkills.
Herausforderungen und Vorbereitung
Die Leidenschaft für den Zimmermannsberuf liegt Linus Großhardt seit seiner Kindheit im Blut. „Schon als kleines Kind habe ich meinem Papa gerne auf der Baustelle geholfen. Deshalb war für mich damals schon klar, dass ich einmal Zimmerer werden möchte“, erzählt Linus. Schon früh interessierte er sich auch für die Zimmerer-Nationalmannschaft und fieberte bei den internationalen Wettbewerben mit. „Mit der Teilnahme an den WorldSkills geht für mich ein großer Traum in Erfüllung und ich freue mich, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat und ich nominiert wurde."
Linus Großhardt wird sich bei den WorldSkills 2024 einer starken internationalen Konkurrenz stellen, was intensive Trainingswochen vor dem Wettbewerb erfordert. Bei den WorldSkills hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die Anforderungen im Bezug auf das Schiften abgenommen haben. Damit wird die Wettbewerbsaufgabe für immer mehr Zimmer:innen aus den teilnehmenden Ländern einfacher lösbar. Der Wettbewerb wird dadurch noch härter.
Einschätzungen der Experten
Der deutsche WorldSkills-Experte Simon Rehm weiß, was auf Linus zukommt. Er war 2015 in São Paulo dabei und wurde Weltmeister. „Für Linus ist jetzt wichtig: Trainieren, trainieren, trainieren, um Routine in die Arbeitsabläufe zu bekommen, um Sicherheit zu gewinnen und Selbstvertrauen aufzubauen.“
Bei der Nominierung von Linus Großhardt war auch Alexander Bruns von der Teamleitung der Zimmerer-Nationalmannschaft dabei. Er hat die WorldSkills 2019 in Kazan gewonnen und ist ebenfalls Weltmeister. Seine Einschätzung: „Auch wenn die Aufgaben im Vergleich zu den letzten Weltmeisterschaften vom Schwierigkeitsgrad her einfacher geworden sind, ist die Anzahl der zu bearbeitenden Hölzer deutlich gestiegen. Das macht die Ausführung zeitintensiv. Die Taktik vieler Teams wird sein, Abstriche bei der Präzision zu machen, aber das Modell auf jeden Fall fertigzustellen. Linus ist technisch gut und arbeitet präzise. Das ist schon mal gut. Denn ohne Präzision kann man nicht schnell sein.“
Gemeinsam stark: Das Team hinter Linus
Die Zimmerer-Nationalmannschaft besteht aus den Besten ihres Handwerks. Sie haben sich in nationalen Wettbewerben für die Nationalmannschaft qualifiziert. Das aktuelle Team der Zimmerer-Nationalmannschaft besteht aus Florian Dorer aus Baden-Württemberg, Pascal Frauendorf aus Sachsen, Linus Großhardt aus Baden-Württemberg und Jakob Spreer aus Sachsen-Anhalt. Die Entscheidung, dass Linus zum Wettbewerb fährt, fiel beim Ausscheidungstraining, das vom 8. bis 12. April 2024 in Kassel stattfand. In Kassel, aber auch in allen Trainings zuvor, zeigte Linus konstant beste Leistungen. Bereits beim internationalen Trainingswettbewerb der Zimmerer Anfang Februar in Lyon überzeugte er und gewann die Bronzemedaille.
Das vierköpfige Team der Zimmerer-Nationalmannschaft wird von den Trainern und der Teamleitung der Zimmerer-Nationalmannschaft unterstützt. Die Teamleitung setzt sich aus Zimmermeistern und Holzbauunternehmern zusammen: Roland Bernardi aus Völklingen im Saarland, Andreas Großhardt aus Uhldingen-Mühlhofen in Baden-Württemberg, Simon Rehm aus Hilpoltstein in Bayern und Alexander Bruns aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Trainiert wird das Team von Sascha Brück, Ausbildungsmeister im Bundesbildungszentrum für das Zimmerer- und Ausbaugewerbe (Bubiza) in Kassel, und Michael Rieger, Ausbildungsmeister im Ausbildungszentrum für das Zimmererhandwerk in Biberach.
Wettbewerbsaufgaben
Die Zimmerer-Nationalmannschaft vertritt Deutschland bei internationalen Berufswettbewerben wie den WorldSkills und den Europameisterschaften der Zimmerer. Bei beiden Wettbewerben hat Deutschland bereits mehrfach Goldmedaillen gewonnen. Bei den internationalen Wettbewerben treten die besten Zimmerinnen und Zimmerer aus verschiedenen Ländern gegeneinander an. In begrenzter Zeit müssen sie komplexe Holzkonstruktionen bauen. Da die Aufgabenstellung nicht alle erforderlichen Maße enthält, müssen diese mit Hilfe der traditionellen Rechen- und Zeichentechnik des Zimmererhandwerks, dem Schiften nach der Flächenmethode, ermittelt werden. Nur wenn die zeichnerische Lösung stimmt, passen die Hölzer später zusammen. Bei der Ausarbeitung der Hölzer muss genau gearbeitet werden. Denn jeder Fehler, jeder Millimeter Abweichung führt zu Punktabzug.
Holzbau Deutschland und seine Leistungspartner unterstützen das Team
Unterstützt wird die Zimmerer-Nationalmannschaft von Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, der Berufsorganisation des Zimmererhandwerks. Seit 2008 unterstützen die Holzbau Deutschland Leistungspartner das Team. Dass sich das Engagement lohnt, zeigen die Ergebnisse: Fünfmal Europameister in der Nationenwertung, viermal in der Einzelwertung, Goldmedaille und damit Weltmeistertitel 2015 für Simon Rehm und 2019 für Alexander Bruns, Silber und der Titel des Vizeweltmeisters für Philipp Kaiser bei den World Skills 2022 Special Edition. Bei den EuroSkills 2023 holte Jonas Lauhoff die Goldmedaille.
07.05.2024
Junge Talente für die Zimmerer-Nationalmannschaft gesucht
Bis zum 22. September 2024 für den diesjährigen Zimmerer Contest bewerben
Der Zimmerer Contest ist der erste Schritt auf dem Weg zum Titel. Wer Weltmeister werden will, ist dort genau richtig. Denn beim Zimmerer Contest wird jedes Jahr aufs Neue entschieden, wer Ende des Jahres in das neue Team der Zimmerer-Nationalmannschaft aufgenommen wird. Der Zimmerer Contest findet von Montag, 28. bis Donnerstag, 31. Oktober 2024 im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Ansbach statt. Er beinhaltet einen dreitägigen Schiftkurs und eine eintägige Wettbewerbsaufgabe. Anmeldeschluss für den diesjährigen Zimmerer-Contest ist der 22. September 2024.
Gesucht werden junge Talente bis 20 Jahre, die ihre Fertigkeiten beim Schiften, Sä-gen und Schrauben unter Beweis stellen. Wer nicht nur überdurchschnittlich gut zimmern kann, sondern auch mit starken Nerven und Teamgeist überzeugt, hat gute Chancen, sich für einen der begehrten Plätze im Team der Zimmerer-Nationalmannschaft zu qualifizieren. Die Nationalmannschaft besteht aus den besten jungen Gesellinnen und Gesellen des Zimmererhandwerks und wird jedes Jahr neu zusammengestellt. Wer aufgenommen wird, entscheidet die Teamleitung.
Unternehmen, die überzeugt sind, dass eine/einer ihrer Gesell:innen das Zeug zur/zum zukünftigen Europa- oder sogar Weltmeister:in hat, ist aufgerufen, sie/ihn auf die Möglichkeit zur Teilnahme am Zimmerer Contest 2024 aufmerksam zu machen.
Der Zimmerer Contest, der zusätzlich zum Auswahlverfahren über die Deutschen Meisterschaften stattfindet, vergrößert den Talentpool für die Zimmerer Nationalmannschaft. Ihre Erfolge hängen ganz wesentlich davon ab, dass das Trainerteam über ausreichend leistungsstarke Talente im Kader verfügt.
Das Bewerbungsformular steht hier zum Download zur Verfügung.
15.03.2024
Jetzt anmelden: Qualifizierung zur Fachkraft Dämmtechnik
Gesellen:innenschulung im Bubiza in Kassel, vom 14. bis 16. November 2024
Die Nachfrage nach Modernisierungsmaßnahmen wird steigen. Haus- und Wohnungseigentümer achten zunehmend mehr auf die Energiekosten ihrer Immobilien und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das jüngst von der Bundesregierung beschlossene Energie- und Klimaprogramm wird diesen Trend noch steigern. Eine optimale Wärmedämmung für Gebäude bedarf allerdings einer fachgerechten Ausführung. Hierbei sind die Leistungen der Zimmerei- und Holzbaubetriebe gefragter denn je. Betrieben, die sich und ihre Mitarbeiter:innen auf dem Gebiet der Dämmtechnik im Holzbau, Ausbau und bei der Modernisierung qualifizieren möchten, bietet die Holzbau Deutschland Akademie Weiterbildungsseminare an, die von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern gefördert werden.
Im Herbst 2024 steht ein Weiterbildungsseminar zum Thema Dämmtechnik auf dem Programm des Bundesbildungszentrums des Zimmerer- und Ausbaugewerbes (Bubiza) in Kassel. Das Weiterbildungsseminar für Gesell:innen zur Fachkraft Dämmtechnik findet vom 14. bis 16. November 2024 statt.
Das Weiterbildungsseminar richtet sich an Zimmerei- und Holzbaubetriebe, die ihre Mitarbeiter:innen für die fachgerechte Ausführung von Dämmarbeiten qualifizieren wollen und damit eine der Voraussetzungen erfüllen, um das Markenzeichen "Fachbetrieb Dämmtechnik" erhalten zu können. Die Weiterbildung hat einen Umfang von 26 Stunden. Knapp die Hälfte der Zeit wird für die Fachpraxis aufgewendet. Behandelt werden u.a. Anschlüsse, Durchdringungen und Fugenausbildungen sowie Dämmstofftechnologie und Systemlösungen.
Mitarbeiter:innen von Mitgliedsbetriebe in der Verbandsorganisation von Holzbau Deutschland zahlen für die Teilnahme am dreitägigen Seminar 320,- Euro netto zzgl. gesetzlich geltender Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind die Seminarunterlagen, Verpflegung und das Abschlusszertifikat. Nichtmitgliedsbetriebe zahlen 400 Euro netto zzgl. gesetzlich geltender Mehrwertsteuer.
Weitere Informationen zum Seminar, zum Veranstaltungsort sowie das Anmeldeformular steht auf der Website der Holzbau Deutschland Akademie zum Download zur Verfügung.
24.05.2024
Teamgeist und Präzision
Zimmerer-Nationalmannschaft trainiert für WorldSkills 2024 in Lyon
Die Zimmerer-Nationalmannschaft absolvierte vom 13. bis 17. Mai 2024 ihr letztes öffentliches Training vor den WorldSkills im September 2024 in Lyon, Frankreich. Auf dem Betriebsgelände der Erlus AG trainierte das Team fünf Tage lang für den internationalen Berufswettbewerb. Besucher und Pressevertreter waren ebenfalls vor Ort.
Bei den WorldSkills im September 2024 wird der 20-jährige Zimmerergeselle Linus Großhardt aus Uhldingen-Mühlhofen, Baden-Württemberg, antreten. Die vierköpfige Zimmerer-Nationalmannschaft bereitet sich seit Monaten auf den Wettbewerb vor. Obwohl nur ein Teilnehmer starten kann, trainieren die Teammitglieder gemeinsam, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Am letzten Trainingstag wurde das besonders deutlich. Trotz Müdigkeit wollte kein Teammitglied nach Hause gehen, ohne ein perfektes Modell abzuliefern. Die Zeit spielt dabei für die jungen Zimmerergesellen keine Rolle, das gemeinsame Ziel steht im Vordergrund. Dieser Einsatz und Zusammenhalt beeindrucken die Teamleitung und Trainer immer wieder aufs Neue.
Die Zimmerer-Nationalmannschaft setzt sich aus den besten Zimmerern Deutschlands zusammen. Sie haben sich in nationalen Wettbewerben für die Nationalmannschaft qualifiziert. Das aktuelle Team besteht aus Florian Dorer, Pascal Frauendorf, Linus Großhardt und Jakob Spreer.
„Die besten Zimmerer Deutschlands haben bei Erlus trainiert – eine großartige Gelegenheit für beide Seiten. Es war beeindruckend ihre Entwicklung in puncto Schnelligkeit und Präzision direkt vor Ort zu erleben. Auch die vielen Berufsschüler und Mitarbeiter, die live zuschauen konnten, waren begeistert. Wir unterstützen weiterhin gerne Holzbau Deutschland und die Zimmerer-Nationalmannschaft und drücken die Daumen für die kommenden Wettbewerbe“, so das Fazit von Patrick Dietrich, Vertriebs- und Marketingvorstand Erlus AG.
Auch Roland Bernardi von der Teamleitung der Zimmerer-Nationalmannschaft unterstreicht die Bedeutung von öffentlichen Trainings: „Sie sind für uns ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf internationale Wettbewerbe. Hier können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter realen Bedingungen testen, ihre mentale Stärke trainieren, um in Stresssituationen ruhig zu bleiben. An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei der Firma Erlus für die optimalen Trainingsbedingungen bedanken, die wir hier in Neufahrn vorgefunden haben“.
Die Zimmerer-Nationalmannschaft
Die Zimmerer-Nationalmannschaft vertritt Deutschland sowohl bei internationalen Berufswettbewerben wie den WorldSkills als auch bei europäischen Meisterschaften wie den EuroSkills. Bei beiden Wettbewerben hat Deutschland bereits mehrfach Goldmedaillen gewonnen. Bei den internationalen Wettbewerben treten die besten Zimmerinnen und Zimmerer aus zahlreichen Ländern gegeneinander an. In einem begrenzten Zeitrahmen müssen sie komplexe Holzkonstruktionen bauen. Da die Aufgabenstellung nicht alle erforderlichen Maße enthält, müssen diese mit Hilfe der traditionellen Rechen- und Zeichentechnik des Zimmererhandwerks, dem Schiften nach der Flächenmethode, ermittelt werden. Nur wenn die zeichnerische Lösung stimmt, passen die Hölzer später zusammen. Bei der Ausarbeitung der Hölzer muss genau gearbeitet werden. Denn jeder Fehler, jeder Millimeter Abweichung führt zu Punktabzug.
Die WorldSkills
Bei den WorldSkills 2024, die im französischen Lyon stattfinden werden, sind 63 Berufe im Wettbewerbsprogramm vorgesehen. Diese decken eine breite Palette von Industriezweigen und Fachgebieten ab, darunter traditionelle Handwerksberufe, fortschrittliche Technologien und kreative Disziplinen. Der Umfang und die Vielfalt der Berufe bei den WorldSkills spiegeln die globale Bedeutung von Fachausbildung und beruflicher Exzellenz wider. Für die WorldSkills 2024 in Lyon werden etwa 1.600 Teilnehmer aus über 80 Ländern und Regionen erwartet.
Holzbau Deutschland und seine Leistungspartner unterstützen das Team
Unterstützt wird die Zimmerer-Nationalmannschaft von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, der Berufsorganisation des Zimmererhandwerks. Seit 2008 unterstützen die Holzbau Deutschland Leistungspartner das Team. Individuelle Förderung erhalten Teammitglieder vom Förderverein Zimmerer-Nationalmannschaft e.V. Dass sich das Engagement lohnt, zeigen die Ergebnisse: Fünfmal Europameister in der Nationenwertung, viermal in der Einzelwertung, Goldmedaille und damit Weltmeistertitel 2015 für Simon Rehm und 2019 für Alexander Bruns, Silber und der Titel des Vizeweltmeisters für Philipp Kaiser bei den WorldSkills 2022 Special Edition. Bei den EuroSkills 2023 holte Jonas Lauhoff die Goldmedaille.
11.07.2024
Herbst 2024/ Frühjahr 2025: Fachkunde-Seminare zur Absturzprävention
Seminartermine im Oktober 2024 in Kassel und Immenstadt sowie im März 2025 in Bühl
Speziell für die Holzbaubranche sind Unfälle durch Absturz von höher gelegenen Arbeitsplätzen ein Schwerpunktthema. Absturzunfälle haben oft schwere und sehr schwere Folgen. Um diese Unfälle zu verhindern, wurde eine von der Berufsgenossenschaft Bau (BG BAU) auf die Branche zugeschnittene Seminarreihe zur Absturzprävention entwickelt.
Die Seminare Fachkunde Absturzprävention informieren zu Absturzgefahren und den präventiven Maßnahmen dagegen. Im Fokus stehen innovative, praxisnahe Lösungen und moderne Arbeitsmittel. Vermittelt werden zudem praxisnahe Kenntnisse zum sicheren Arbeiten auf Gerüsten sowie praktische Kenntnisse, um Leitern und Tritte als eine zur Prüfung befähigte Person, nach Beauftragung durch den Arbeitgeber, regelmäßig prüfen zu können.
Angeboten wird das Seminar Fachkunde Absturzprävention vom 10. bis 11. Oktober 2024 im Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes in Kassel, vom 29. bis 30. Oktober 2024 im bayerischen Immenstadt sowie vom 12. bis 13. März 2025 im KOMZET BAU Bühl.
Die Terminübersicht mit weiterführenden Informationen und den Anmeldeformularen ist abrufbar unter: www.absichern-statt-abstuerzen.de/veranstaltungen/schulungen_seminare/
13.04.2026
Florian Dorer vertritt Deutschland bei den WorldSkills 2026 in Schanghai
Zimmerergeselle aus Baden-Württemberg tritt bei der Weltmeisterschaft der Berufe für Deutschland an
Vom 22. bis 27. September 2026 treten im chinesischen Schanghai bis zu 1.400 junge Fachkräfte aus 64 Nationen in 60 Berufen gegeneinander an. Florian Dorer aus Furtwangen im Schwarzwald wird Deutschland im Wettbewerb der Zimmerer vertreten. Der 22 jährige Zimmerergeselle aus Baden-Württemberg wurde Anfang April beim Ausscheidungstraining der Zimmerer-Nationalmannschaft in Kassel offiziell für die WorldSkills 2026 nominiert.
Florian ist seit Anfang 2024 Mitglied der Zimmerer-Nationalmannschaft und war auch in der Vergangenheit schon sehr erfolgreich. Bereits 2023 gewann er den 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Bauberufe im Wettbewerb der Zimmerer. Außerdem wurde er 2023 Landessieger in Baden-Württemberg und Kammersieger bei der Handwerkskammer Konstanz. „Es bedeutet mir sehr viel, bei den WorldSkills teilnehmen zu dürfen und dort mein Können international unter Beweis zu stellen. Meine Nominierung zeigt mir, dass sich die Vorbereitung und das Training in der Mannschaft gelohnt haben. Als ich vor zwei Jahren in die Zimmerer-Nationalmannschaft aufgenommen wurde, hätte ich nie gedacht, dass ich einmal bei einer Weltmeisterschaft antreten würde. Ich finde es super, wie ich von meiner Familie, meinen Freunden, meinem Arbeitgeber, den Trainern und den Teamleitern unterstützt werde. Ich freue mich auf die nächsten Monate, auch wenn die Vorbereitung zu Hause und die Trainings intensiv und anstrengend werden.“
Als deutscher Experte im Skill „Carpenter“ wird Michael Rieger aus dem Ausbildungszentrum in Biberach zu den WorldSkills nach Shanghai reisen. Rieger, der selbst 2001 bei den WorldSkills die Silbermedaille gewann, bringt umfassende internationale Erfahrungen mit und wird Florian zusammen mit seinem Trainerkollegen Sascha Brück vom Ausbildungszentrum Bubiza in Kassel fachlich begleiten und auf die Anforderungen des Wettbewerbs vorbereiten. „Florian hat intensiv trainiert und sich Schritt für Schritt an die Spitze gearbeitet. Wir sind überzeugt, dass er bei den WorldSkills eine starke Leistung zeigen wird. Wenn er sein Können auf den Punkt abrufen kann, hat er beste Chancen, sich im internationalen Feld hervorragend zu behaupten. Wir werden alles daransetzen, ihn dabei bestmöglich zu unterstützen.“
Beeindruckende Bilanz
Die Zimmerer-Nationalmannschaft blickt auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei internationalen Wettbewerben zurück. Bei Weltmeisterschaften holten Albert Baumann (1967), Fritz Kunz (1973), Jochen Ströhle (2003), Simon Rehm (2015) und Alexander Bruns (2019) Gold. Silber ging an Michael Rieger (2001) und Philipp Kaiser (2022), Bronze an Philip Stich (2011) und Andreas Fichter (2013). Auch bei Europameisterschaften ist das Team seit Jahren erfolgreich; zuletzt gewannen Jonas Lauhoff bei den EuroSkills 2023 und Linus Großhardt bei den EuroSkills 2025 Gold. Teamleiter Andreas Großhardt betont, wie wichtig eine gute Unterstützung für das Team ist: „Die Vorbereitung unserer Mannschaft auf eine Europa- oder Weltmeisterschaft bedarf vieler Trainingseinheiten, einer optimalen Ausstattung und eines exzellenten Trainerteams. Auch wenn wir vieles ehrenamtlich leisten und die Teammitglieder viel Freizeit und Urlaubszeit einbringen, entstehen für eine professionelle Vorbereitung Kosten, die wir nur mit der Unterstützung von Holzbau Deutschland, den Holzbau Deutschland Leistungspartnern und des Fördervereins Zimmerer-Nationalmannschaft stemmen können. Mit diesem Engagement an unserer Seite bin ich überzeugt, dass wir an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen können.“
Bei den WorldSkills tritt Florian im Team Germany für die Nationalmannschaft des Deutschen Baugewerbes an. Das Team besteht aus den besten Nachwuchshandwerker:innen, darunter Fliesenleger:innen, Beton- und Stahlbetonbauer:innen, Maurer:innen und Stuckateur:innen.
Geplante Trainings der Zimmerer-Nationalmannschaft
Wer die Zimmerer-Nationalmannschaft live trainieren sehen möchte, hat in diesem Jahr noch mehrfach Gelegenheit dazu. Folgende Trainings sind 2026 geplant: Montag, 13. – Donnerstag, 16. April im Ausbildungszentrum Bühl, Montag, 11. – Mittwoch, 13. Mai im Ausbildungszentrum Biberach und Montag, 15. – Donnerstag, 18. Juni im Ausbildungszentrum Kassel.
Großer Dank an die Unterstützer
Holzbau Deutschland dankt allen Unterstützer:innen der Zimmerer-Nationalmannschaft: den Teammitgliedern und ihren Familien, Trainern, der Teamleitung, den Leistungspartnern, dem Förderverein und allen Mitgliedsunternehmen.
06.05.2026
Seminar für Berufschullehrer und Ausbilder an ÜBA
16. und 17. Juni 2026 im KOMZET BAU BÜHL
Die Anforderungen im Holzbau entwickeln sich stetig weiter – sowohl im Hinblick auf energetische Sanierung und Bauphysik als auch auf die Gestaltung moderner Ausbildung. Gleichzeitig eröffnen digitale Werkzeuge und Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten für die Vermittlung von Fachinhalten. Vor diesem Hintergrund sind Berufsschullehrer:innen und Ausbilder:innen und Ausbilder an Überbetrieblichen Ausbildungsstätten (ÜBA) zu einem Seminar mit den Themen „Energetische Sanierung, Bauphysik, Ausbildungstools, KI in der Ausbildung und Neuordnung der Berufsausbildung“ eingeladen.
Das Seminar findet wie folgt statt:
Termin: Dienstag, 16. Juni 2026 und Mittwoch, 17. Juni 2026
Ort: KOMZET BAU BÜHL, Siemensstraße 4, 77815 Bühl
Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung erwarten die Teilnehmer:innen praxisnahe Fachvorträge und Austauschmöglichkeiten zu aktuellen Themen des Holzbaus und der beruflichen Bildung. Neben den fachlichen Inhalten bietet das Seminar Gelegenheit zum kollegialen Austausch, insbesondere im Rahmen des gemeinsamen Abendessens am ersten Veranstaltungstag.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen.
Veranstaltet wird das Seminar vvon der Holzbau Deutschland Akademie gemeinsam mit den Holzbau Deutschland Leistungspartnern und dem KOMET BAU BÜHL.









