Aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Berufsbildung

27.12.2023

Zimmermeister Stephan Pöschl im Interview

Messebotschafter der DACH+HOLZ 2024

Stephan Pöschl aus dem niederbayerischen Schmatzhausen ist eines der Gesichter der DACH+HOLZ International 2024. Der 29jährige Zimmerermeister führt mit seinem Vater den Betrieb in vierter Generation. Er will sich weiterhin digital aufrüsten, ohne dabei die Tradition des Gewerks aus den Augen zu verlieren. Als Messebotschafter wirbst Stephan Pöschl für die DACH+HOLZ International, die vom 5. bis 8. März 2024 in Stuttgart stattfindet. Im Interview berichtet er über die täglichen Herausforderungen seines Gewerks und worauf er sich bei der Fachmesse besonders freut.

© GHM

Wann und wie hast Du den Weg ins Zimmerer-Handwerk gefunden?

Stephan: Mein Vater ist Zimmerermeister und hat den Familienbetrieb vom Opa übernommen. Ich bin mit Holz aufgewachsen und habe mich schon immer mit dem Rohstoff verbunden gefühlt. Für mich war deshalb früh klar, dass kein anderer Beruf in Frage kommt.

Ihr führt den Betrieb in dritter Generation?

Stephan: In vierter Generation sogar! Der Ur-Opa hat ein Sägewerk und eine Schreinerei im 19. Jahrhundert gegründet. In den 50er-Jahren kam die Zimmerei dazu. Am Anfang waren fünf Mitarbeiter beschäftigt. Mittlerweile fokussieren wir uns auf den Bereich Holzbau. Unsere Zimmerei besteht aus einem zehnköpfigen Team und zwei Auszubildenden.

Wie alt warst Du, als Du das erste Mal aufs Dach gestiegen bist?

Stephan: Mein Vater hat mich auf die Baustelle zum Dachstuhlaufstellen mitgenommen, als ich ungefähr zehn Jahre alt war. Ich habe nach der Schule und in den Ferien fleißig mitgeholfen, durfte einige Arbeiten ausführen und erste Erfahrungen sammeln.

Als Du die Lehre angefangen hast, kanntest Du Dich also bereits richtig gut aus!

Stephan: Ja, in der Tat. Durch meine praktischen Kenntnisse habe ich mich in der Lehre leichtgetan. Ich war nicht der typische Auszubildende, dem man von Grund aus alles erklären musste. Da ich aber die Ausbildung in einem anderen Betrieb gemacht habe, konnte ich viel Neues lernen. Es war mir wichtig, in der Lehre Abstand vom Familienbetrieb zu nehmen, ein anderes Arbeitsumfeld kennenzulernen und ein neutrales Verhältnis zu den Arbeitskollegen zu haben. Nach der Ausbildung habe ich zwei Gesellenjahre im Familienbetrieb absolviert und dann meinen Meister in Regensburg gemacht.

Worüber bist Du bei Deinem Beruf besonders stolz?

Stephan: Den Zimmererberuf zu erlernen war bisher die beste Entscheidung meines Lebens. Ich bin stolz darauf, wenn ich tagtäglich sehe, was ich mit meinen Händen geleistet habe und was man mit dem Rohstoff Holz alles entstehen lassen kann. Das hat mich schon immer fasziniert.

Was war bisher Dein schönstes berufliches Projekt?

Stephan: Wir haben vor drei Jahren den größten Teil unserer Firma abgerissen. Die Hallen waren nicht mehr zeitgemäß und, um konkurrenzfähig zu bleiben und der Nachfrage gerecht zu werden, haben wir eine große moderne Abbundhalle mit modernster Technik errichtet. Das Projekt haben wir selbständig betreut und umgesetzt. Es war mit vielen Emotionen verbunden.

Du bist 29 Jahre alt und führst den Betrieb zusammen mit Deinem Vater. Was war für Dich bisher die größte berufliche Herausforderung und wo geht, Deiner Meinung nach, die Reise hin?

Stephan: Es gibt in unserem Beruf tagtäglich neue Herausforderungen, mit denen wir spontan umgehen müssen – egal wie akribisch die Arbeiten geplant sind. Seien es die Wetterbedingungen oder wirtschaftliche Faktoren wie Materialknappheit. Aber bisher konnten wir das alles gut meistern. Aktuell sind energetische Dachsanierungen, Bauen im Bestand und Hausbau mit Massivholz sehr angesagt. Die Nachfrage in diesen Bereichen wird mit Sicherheit in naher Zukunft weiter zunehmen.

Steht die Betriebsübernahme schon an?

Stephan: Ja, Schritt für Schritt, aber wir wollen nichts überstürzen. Die Auftragsbücher sind voll und die Arbeit meines Vaters, der sich um Angebote und Rechnungen kümmert, kann ich im Moment nicht allein bewerkstelligen. Wir müssen schauen, wie wir uns intern organisieren, wenn mein Vater aussteigt.

Hast Du schon eine Idee, wie sich euer Betrieb weiterentwickeln soll?

Stephan: Wir wollen uns technisch natürlich weiterentwickeln und für die Mitarbeiter attraktiv bleiben. An dem Thema Digitalisierung kommen wir zum Beispiel nicht vorbei und wir werden uns hier weiterhin aufrüsten. Aber es ist mir wichtig, die Tradition des Gewerks dabei nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Zimmerei Pöschl ist in den sozialen Medien sehr aktiv. Wie wichtig ist diese Online-Präsenz für Dich?

Stephan: Unser Grundgedanke ist, die Firma und den Beruf des Zimmerers auf unseren Kanälen zu präsentieren. Und natürlich Kunden für uns zu begeistern. Wir geben einen Einblick in unseren Berufsalltag, zeigen mit unserem Team, wie sehr die Arbeit Spaß macht. Wir versuchen, diese Begeisterung in Bildern und Videos authentisch rüberzubringen und hiermit junge Leute anzusprechen. Heutzutage sollte jeder Handwerksbetrieb in den sozialen Medien vertreten sein, da geht kein Weg mehr daran vorbei, finde ich.

Dein Engagement für den Zimmererberuf zeigst Du nun auch als Botschafter der DACH+HOLZ International 2024. Warum liegt Dir diese neue Aufgabe am Herzen?

Stephan: Das Dachhandwerk verdient mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Unsere Zunft und die Tradition des Holzbaus müssen unbedingt bewahrt werden. Es freut mich, dass ich als Messegesicht stellvertretend aktiv dafür und für den Nachwuchs werben kann.

Man wird Dir auf der Messe in Stuttgart mit Sicherheit über den Weg laufen. Worauf freust Du Dich besonders?

Stephan: Auf den Austausch vor Ort mit den Herstellern und Handwerkskollegen! Ich unterhalte mich gerne über Produktneuheiten, hole mir neue Inspirationen und will mir Lösungen anschauen, die ich in unseren Betrieb anwenden kann. Ich freue mich auch, Menschen auf der Messe zu treffen, die genauso viel Herzblut in den Zimmererberuf stecken und ihre Leidenschaft mit anderen teilen wollen.

Hast Du Tipps für Kollegen, die die DACH+HOLZ besuchen wollen?

Stephan: Ich empfehle, genug Zeit für den Messebesuch einzuplanen, um sich mit den Leuten zu vernetzen, in Ruhe über den eigenen Tellerrand zu schauen und Ideen für die eigene Weiterentwicklung mitzunehmen. Das rentiert sich!

Lieber Stephan, vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen zur DACH+HOLZ 2024 unter www.dach-holz.com






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12.02.2024

Deutsche Zimmerer-Nationalmannschaft erzielt 3. Platz

Internationaler Zimmerer-Wettbewerb vom 5. bis 8. Februar 2024 in Lyon

Die deutsche Zimmerer-Nationalmannschaft hat beim internationalen Wettbewerb vom 5. bis 8. Februar 2024 in Lyon, Frankreich, sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung den 3. Platz erreicht. Linus Großhardt belegte den 3. Platz in der Einzelwertung. Das deutsche Team, bestehend aus Pascal Frauendorf, Jakob Spreer und Linus Großhardt, landete ebenfalls auf dem 3. Platz in der Mannschaftswertung.

© Holzbau Deutschland

Besonders bemerkenswert ist diese Leistung, da das deutsche Team mit der kürzesten Vorbereitungszeit in der Geschichte der Zimmerer-Nationalmannschaft bei einem internationalen Wettbewerb angetreten ist. Normalerweise gab es immer erfahrene Teammitglieder, die den Neulingen als Orientierung dienten. Diesmal jedoch trat die Zimmerer-Nationalmannschaft mit einem sehr jungen Team an.

Jakob Spreer aus Sachsen-Anhalt und Linus Großhardt aus Baden-Württemberg wurden erst im Herbst letzten Jahres in das Team berufen. Beide überzeugten beim Zimmerer Contest 2023. Pascal Frauendorf, Deutscher Meister 2022, ist bereits seit einem Jahr dabei. Florian Dorer, amtierender Deutscher Meister, stieß im Dezember zur Mannschaft hinzu. Er unterstützte Linus, Pascal und Jakob als Ersatzkandidat.

Gutes Ergebnis für das deutsche Team

Trotz der kurzen Vorbereitungszeit waren Pascal, Linus und Jakob gut vorbereitet und hatten das Potenzial, um vorne mitzuspielen. Bei einem solchen Wettbewerb kommt es jedoch darauf an, über drei Tage hinweg unter Wettbewerbsbedingungen konzentriert zu bleiben, den Überblick zu behalten und höchste Präzision beim Aufriss, Anriss und bei der Ausarbeitung zu zeigen, um am Ende ein perfektes Modell abzuliefern. Genau das hatten die  jungen Zimmerer  trainiert und letztendlich auch abgeliefert. Pascal und Jakob haben es zwar in der Einzelwertung nicht ganz auf das Podest geschafft, aber es nötigt höchsten Respekt ab, dass sie sich trotz der kurzen Vorbereitungszeit dieser Herausforderung gestellt haben. Der 3. Platz für Linus in der Einzel- und für alle drei in der Mannschaftswertung ist ein gutes Ergebnis für das junge deutsche Team.

Während des dreitägigen Wettbewerbs mussten die Zimmerer eine Holzkonstruktion erstellen, die in zwei Module aufgeteilt war. Insgesamt waren über 32 Hölzer auszuarbeiten und mit Hand- und Maschinensägen zu bearbeiten. Der Wettbewerb Lyon war bei der Anzahl an Hölzern vor allem ein Wettlauf gegen die Zeit.

13 junge Zimmerer aus 5 Nationen

Der Wettbewerb in Lyon folgte dem gleichen Format wie die bisherigen Zimmerer-Europameisterschaften. 2022fand diese letzmalig in Köln statt. Seit 2023 nehmen die europäischen Zimmer:innen an den EuroSkills teil. Der Wettbeweb in Lyon bestand aus einem Haupt- und einem Einladungswettbewerb, die parallel abliefen. Die Aufgabenstellung beim Einladungswettbewerb war einfacher. Dabei wurde sowohl die Einzel- als auch die Mannschaftsleistung - bewertet. Frankreich war das einzige Land, das mit einem A- und einem B-Team antrat. Während sie im Vorfeld entscheiden mussten, welches Team in die Einzelwertung ging, wurden bei der Mannschaftswertung sowohl die beiden französichen Teams - Team A als auch Team B - berücksichtigt. Am Ende belegte das Gastgeberland Frankreich den ersten und zweiten Platz in der Einzel- und Mannschaftswertung.

Insgesamt nahmen 13 junge Zimmerer aus verschiedenen europäischen Ländern an dem Wettbewerb teil: sechs aus Frankreich, drei aus Deutschland, zwei aus Luxemburg, einer aus Ungarn und einer aus den Niederlanden. Ungarn und die Niederlande nahmen zudem am Einladungswettbewerb teil. Alexander Bruns, Europameister 2018 und Weltmeister 2019, war als deutscher Experte dabei.

Das Team wird von Holzbau Deutschland getragen und erhält seit vielen Jahren Unterstützung von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern sowie vom Förderverein der Zimmerer-Nationalmannschaft. Dank dieser breiten Unterstützung sind so zahlreiche Erfolge bei internationalen Meisterschaften erst möglich geworden.



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29.04.2024

WorldSkills 2024: Zimmerer Linus Großhardt startet für Deutschland

Weltmeisterschaft der Berufe findet vom 10. bis 15. September 2024 in Lyon (Frankreich) statt

Der 20-jährige Zimmerergeselle Linus Großhardt aus Uhldingen-Mühlhofen in Baden-Württemberg wird Deutschland bei den 47. WorldSkills vom 10. bis 15. September 2024 im französischen Lyon vertreten. Linus absolvierte seine Ausbildung zum Zimmerer von 2020 bis 2023 im Familienbetrieb von Andreas Großhardt in Uhldingen-Mühlhofen. Die Teilnahme an den Welt- und Europameisterschaften der Berufe ist ein Höhepunkt für die Zimmerer Nationalmannschaft. Die Berufswettbewerbe finden im Wechsel alle zwei Jahre statt. Im nächsten Jahr ist der dänische Ort Herning vom 9. bis 13. September Austragungsort der EuroSkills.

© Holzbau Deutschland, Rolando Laube

Herausforderungen und Vorbereitung

Die Leidenschaft für den Zimmermannsberuf liegt Linus Großhardt seit seiner Kindheit im Blut. „Schon als kleines Kind habe ich meinem Papa gerne auf der Baustelle geholfen. Deshalb war für mich damals schon klar, dass ich einmal Zimmerer werden möchte“, erzählt Linus. Schon früh interessierte er sich auch für die Zimmerer-Nationalmannschaft und fieberte bei den internationalen Wettbewerben mit. „Mit der Teilnahme an den WorldSkills geht für mich ein großer Traum in Erfüllung und ich freue mich, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat und ich nominiert wurde."

Linus Großhardt wird sich bei den WorldSkills 2024 einer starken internationalen Konkurrenz stellen, was intensive Trainingswochen vor dem Wettbewerb erfordert. Bei den WorldSkills hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die Anforderungen im Bezug auf das Schiften abgenommen haben. Damit wird die Wettbewerbsaufgabe für immer mehr Zimmer:innen aus den teilnehmenden Ländern einfacher lösbar. Der Wettbewerb wird dadurch noch härter.

Einschätzungen der Experten

Der deutsche WorldSkills-Experte Simon Rehm weiß, was auf Linus zukommt. Er war 2015 in São Paulo dabei und wurde Weltmeister. „Für Linus ist jetzt wichtig: Trainieren, trainieren, trainieren, um Routine in die Arbeitsabläufe zu bekommen, um Sicherheit zu gewinnen und Selbstvertrauen aufzubauen.“
Bei der Nominierung von Linus Großhardt war auch Alexander Bruns von der Teamleitung der Zimmerer-Nationalmannschaft dabei. Er hat die WorldSkills 2019 in Kazan gewonnen und ist ebenfalls Weltmeister. Seine Einschätzung: „Auch wenn die Aufgaben im Vergleich zu den letzten Weltmeisterschaften vom Schwierigkeitsgrad her einfacher geworden sind, ist die Anzahl der zu bearbeitenden Hölzer deutlich gestiegen. Das macht die Ausführung zeitintensiv. Die Taktik vieler Teams wird sein, Abstriche bei der Präzision zu machen, aber das Modell auf jeden Fall fertigzustellen. Linus ist technisch gut und arbeitet präzise. Das ist schon mal gut. Denn ohne Präzision kann man nicht schnell sein.“

Gemeinsam stark: Das Team hinter Linus

Die Zimmerer-Nationalmannschaft besteht aus den Besten ihres Handwerks. Sie haben sich in nationalen Wettbewerben für die Nationalmannschaft qualifiziert. Das aktuelle Team der Zimmerer-Nationalmannschaft besteht aus Florian Dorer aus Baden-Württemberg, Pascal Frauendorf aus Sachsen, Linus Großhardt aus Baden-Württemberg und Jakob Spreer aus Sachsen-Anhalt. Die Entscheidung, dass Linus zum Wettbewerb fährt, fiel beim Ausscheidungstraining, das vom 8. bis 12. April 2024 in Kassel stattfand. In Kassel, aber auch in allen Trainings zuvor, zeigte Linus konstant beste Leistungen. Bereits beim internationalen Trainingswettbewerb der Zimmerer Anfang Februar in Lyon überzeugte er und gewann die Bronzemedaille.

Das vierköpfige Team der Zimmerer-Nationalmannschaft wird von den Trainern und der Teamleitung der Zimmerer-Nationalmannschaft unterstützt. Die Teamleitung setzt sich aus Zimmermeistern und Holzbauunternehmern zusammen: Roland Bernardi aus Völklingen im Saarland, Andreas Großhardt aus Uhldingen-Mühlhofen in Baden-Württemberg, Simon Rehm aus Hilpoltstein in Bayern und Alexander Bruns aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Trainiert wird das Team von Sascha Brück, Ausbildungsmeister im Bundesbildungszentrum für das Zimmerer- und Ausbaugewerbe (Bubiza) in Kassel, und Michael Rieger, Ausbildungsmeister im Ausbildungszentrum für das Zimmererhandwerk in Biberach.

Wettbewerbsaufgaben

Die Zimmerer-Nationalmannschaft vertritt Deutschland bei internationalen Berufswettbewerben wie den WorldSkills und den Europameisterschaften der Zimmerer. Bei beiden Wettbewerben hat Deutschland bereits mehrfach Goldmedaillen gewonnen. Bei den internationalen Wettbewerben treten die besten Zimmerinnen und Zimmerer aus verschiedenen Ländern gegeneinander an. In begrenzter Zeit müssen sie komplexe Holzkonstruktionen bauen. Da die Aufgabenstellung nicht alle erforderlichen Maße enthält, müssen diese mit Hilfe der traditionellen Rechen- und Zeichentechnik des Zimmererhandwerks, dem Schiften nach der Flächenmethode, ermittelt werden. Nur wenn die zeichnerische Lösung stimmt, passen die Hölzer später zusammen. Bei der Ausarbeitung der Hölzer muss genau gearbeitet werden. Denn jeder Fehler, jeder Millimeter Abweichung führt zu Punktabzug.

Holzbau Deutschland und seine Leistungspartner unterstützen das Team

Unterstützt wird die Zimmerer-Nationalmannschaft von Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, der Berufsorganisation des Zimmererhandwerks. Seit 2008 unterstützen die Holzbau Deutschland Leistungspartner das Team. Dass sich das Engagement lohnt, zeigen die Ergebnisse: Fünfmal Europameister in der Nationenwertung, viermal in der Einzelwertung, Goldmedaille und damit Weltmeistertitel 2015 für Simon Rehm und 2019 für Alexander Bruns, Silber und der Titel des Vizeweltmeisters für Philipp Kaiser bei den World Skills 2022 Special Edition. Bei den EuroSkills 2023 holte Jonas Lauhoff die Goldmedaille.



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07.05.2024

Junge Talente für die Zimmerer-Nationalmannschaft gesucht

Bis zum 22. September 2024 für den diesjährigen Zimmerer Contest bewerben

Der Zimmerer Contest ist der erste Schritt auf dem Weg zum Titel. Wer Weltmeister werden will, ist dort genau richtig. Denn beim Zimmerer Contest wird jedes Jahr aufs Neue entschieden, wer Ende des Jahres in das neue Team der Zimmerer-Nationalmannschaft aufgenommen wird. Der Zimmerer Contest findet von Montag, 28. bis Donnerstag, 31. Oktober 2024 im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Ansbach statt. Er beinhaltet einen dreitägigen Schiftkurs und eine eintägige Wettbewerbsaufgabe. Anmeldeschluss für den diesjährigen Zimmerer-Contest ist der 22. September 2024.

Gesucht werden junge Talente bis 20 Jahre, die ihre Fertigkeiten beim Schiften, Sä-gen und Schrauben unter Beweis stellen. Wer nicht nur überdurchschnittlich gut zimmern kann, sondern auch mit starken Nerven und Teamgeist überzeugt, hat gute Chancen, sich für einen der begehrten Plätze im Team der Zimmerer-Nationalmannschaft zu qualifizieren. Die Nationalmannschaft besteht aus den besten jungen Gesellinnen und Gesellen des Zimmererhandwerks und wird jedes Jahr neu zusammengestellt. Wer aufgenommen wird, entscheidet die Teamleitung.

Unternehmen, die überzeugt sind, dass eine/einer ihrer Gesell:innen das Zeug zur/zum zukünftigen Europa- oder sogar Weltmeister:in hat, ist aufgerufen, sie/ihn auf die Möglichkeit zur Teilnahme am Zimmerer Contest 2024 aufmerksam zu machen.

Der Zimmerer Contest, der zusätzlich zum Auswahlverfahren über die Deutschen Meisterschaften stattfindet, vergrößert den Talentpool für die Zimmerer Nationalmannschaft. Ihre Erfolge hängen ganz wesentlich davon ab, dass das Trainerteam über ausreichend leistungsstarke Talente im Kader verfügt.

Das Bewerbungsformular steht hier zum Download zur Verfügung.



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15.03.2024

Jetzt anmelden: Qualifizierung zur Fachkraft Dämmtechnik

Gesellen:innenschulung im Bubiza in Kassel, vom 14. bis 16. November 2024

Die Nachfrage nach Modernisierungsmaßnahmen wird steigen. Haus- und Wohnungseigentümer achten zunehmend mehr auf die Energiekosten ihrer Immobilien und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das jüngst von der Bundesregierung beschlossene Energie- und Klimaprogramm wird diesen Trend noch steigern. Eine optimale Wärmedämmung für Gebäude bedarf allerdings einer fachgerechten Ausführung. Hierbei sind die Leistungen der Zimmerei- und Holzbaubetriebe gefragter denn je. Betrieben, die sich und ihre Mitarbeiter:innen auf dem Gebiet der Dämmtechnik im Holzbau, Ausbau und bei der Modernisierung qualifizieren möchten, bietet die Holzbau Deutschland Akademie Weiterbildungsseminare an, die von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern gefördert werden.

© FGHA, Sibylle Zeuch

Im Herbst 2024 steht ein Weiterbildungsseminar zum Thema Dämmtechnik auf dem Programm des Bundesbildungszentrums des Zimmerer- und Ausbaugewerbes (Bubiza) in Kassel. Das Weiterbildungsseminar für Gesell:innen zur Fachkraft Dämmtechnik findet vom 14. bis 16. November 2024 statt.

Das Weiterbildungsseminar richtet sich an Zimmerei- und Holzbaubetriebe, die ihre Mitarbeiter:innen für die fachgerechte Ausführung von Dämmarbeiten qualifizieren wollen und damit eine der Voraussetzungen erfüllen, um das Markenzeichen "Fachbetrieb Dämmtechnik" erhalten zu können. Die Weiterbildung hat einen Umfang von 26 Stunden. Knapp die Hälfte der Zeit wird für die Fachpraxis aufgewendet. Behandelt werden u.a. Anschlüsse, Durchdringungen und Fugenausbildungen sowie Dämmstofftechnologie und Systemlösungen.

Mitarbeiter:innen von Mitgliedsbetriebe in der Verbandsorganisation von Holzbau Deutschland zahlen für die Teilnahme am dreitägigen Seminar 320,- Euro netto zzgl. gesetzlich geltender Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind die Seminarunterlagen, Verpflegung und das Abschlusszertifikat. Nichtmitgliedsbetriebe zahlen 400 Euro netto zzgl. gesetzlich geltender Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zum Seminar, zum Veranstaltungsort sowie das Anmeldeformular steht auf der Website der Holzbau Deutschland Akademie zum Download zur Verfügung.



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Wir sorgen für qualifizierten Nachwuchs

Mit der Gestaltung eines transparenten, durchgängigen und einheitlichen Aus- und Weiterbildungskonzeptes gewährleisten wir nicht nur ein erstklassiges Leistungsniveau. Wir sind zudem bestrebt, die fortwährenden Veränderungen in der Branche frühzeitig in unsere Bildungsprogramme aufzunehmen.

Holzbau Deutschland sorgt für qualifizierten Nachwuchs

Dazu werben wir die besten Kandidaten und verbessern stetig die Qualität der Ausbildung. Wir entwickeln neue Konzepte und Seminare, motivieren den Nachwuchs und bauen ihn fachlich auf.

Holzbau Deutschland schafft neue Perspektiven

Jede Gelegenheit, mit den Ministerien, Institutionen, Verbänden, Netzwerken und Schulen zusammenzuarbeiten, wird von uns genutzt. Auf diese Weise steigern wir das Interesse für und die Perspektivenvielfalt in unserer Branche.

Ziele:

  • Sicherung in der Gestaltung und Durchsetzung einer transparenten, durchgängigen sowie einheitlichen Aus- und Weiterbildung im Zimmererhandwerk
  • stetige Anpassung der Aus-, und Fort- und Weiterbildung an die Anforderungen des Berufsbildes und des Marktes
  • Gewinnung und Aufbau eines qualifizierten Nachwuchses
  • Schaffung von beruflichen Perspektiven im Zimmererhandwerk
  • Steigerung der Ausbildungsqualität
 

Fachgremium

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