Presseinformation

29.06.2020

Vorsorge treffen – Abstürze und Durchstürze auf der Baustelle verhindern

BG BAU unterstützt Unternehmen / Infos auch auf www.absichern-statt-abstuerzen.de

Immer wieder kommt es zu schweren und tödlichen Absturzunfällen von Dächern, Gerüsten, Decken und Leitern. Erhebliche Gefahren, darauf weist die BG BAU hin, bergen zudem nicht gesicherte Lichtkuppeln, Lichtbänder und nicht durchsturzsichere Dachbeläge. Fast die Hälfte aller tödlichen Arbeitsunfälle am Bau sind Absturzunfällen geschuldet. Gerade bei hochgelegenen Arbeitsplätzen sind Unternehmen und Beschäftigte gefordert, besondere Umsicht walten zu lassen.

Bereits in den ersten fünf Monaten des Jahres ereigneten sich 40 tödliche Arbeitsunfälle auf Baustellen – fast 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nahezu die Hälfte der Unfälle lassen sich auf Abstürze oder Durchstürze zurückführen, so die aktuelle Auswertung der BG BAU. Allein zwischen April und Mitte Mai verunglückten sechs Menschen bei Dach-Durchstürzen tödlich. Das sind fast so viele wie im gesamten Jahr 2019. Auch die Anzahl tödlicher Absturzunfälle von Leitern, Gerüsten oder Dächern ist besorgniserregend hoch. Dabei kann auch schon ein Absturz aus geringen Höhen fatale Folgen haben.

BG BAU bietet Beratungsangebot und fördert Sicherungssysteme

Damit die Tätigkeit an hoch gelegenen Arbeitsplätzen sicherer wird, unterstützt die BG BAU ihre Mitgliedsunternehmen mit ihrem Beratungsangebot sowie mit zahlreichen Maßnahmen. So fördert sie mit finanziellen Anreizen die Anschaffung spezieller Sicherungssysteme wie Kleinsthubarbeitsbühnen, Ein-Personengerüste oder temporäre Lifeline-Systeme mit Höhensicherungsgerät und Auffanggurt. Weitere Informationen zu den Arbeitsschutzprämien der BG BAU unter www.bgbau.de/praemien

Holzbau Deutschland: Prävention ist eine langfristige Aufgabe, die sich lohnt!

Investitionen in den Arbeitsschutz zahlen sich in mehrfacher Hinsicht aus. Neben den hohen Kosten, die jeder Unfall verursacht, geht es vor allem um die Sicherheit und den Schutz der Mitarbeiter. Unfallursachen auf Baustellen können durch eine geeignete Organisation deutlich reduziert werden. Entscheidend dabei sind die ausgewählten Arbeitsmethoden und -verfahren sowie die ausgewählten Arbeitsmittel. Regelmäßig trifft sich der Runde Tisch „Sichere Bauprozesse im Zimmererhandwerk“, um diese Bauprozesse zu analysieren und sie effizienter und sicherer zu machen. Dreh- und Angelpunkt beim Runden Tisch ist die Abstimmung zwischen Holzbauunternehmern, Vertretern der BG BAU sowie Vertretern der Verbände des Zimmererhandwerks. Alle Beteiligten bringen ihre Erfahrungen ein und arbeiten an Lösungen, um das gemeinsam erklärte Ziel zu erreichen, insbesondere schwere, schwerste und tödliche Unfälle bei Zimmerern nachhaltig zu reduzieren.

Holzbau Deutschland informiert auf seiner Website www.absichern-statt-abstuerzen.de über Präventionsmaßnahmen beim Arbeitsschutz. Dort wie auch auf den Webseiten Initiative Partner-Check und die Kampagne „Wir Zimmern Sicher!“ sind hilfreiche Informationen mit Checklisten zur Arbeitssicherheit zu finden.

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