Presseinformation

06.01.2025

Deutscher Holzbaupreis 2025: Noch bis 25. Januar Projekte einreichen:

Gesucht werden vorbildliche Holzbauprojekte aus den vergangenen zwei Jahren

Bis zum 26. Januar 2025 können Projekte für den Deutschen Holzbaupreis eingereicht werden. Teilnehmen können Architekten, Tragwerksplaner, Bauherren und Holzbauunternehmen, die Bauwerke oder Bausysteme planen, entwickeln oder herstellen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 20.000 Euro. Die Projekte werden von einer unabhängigen Jury bewertet. In der Kategorie Komponenten/Konzepte dürfen auch Einzelpersonen, Arbeitsgruppen, Institutionen aus Forschung, Entwicklung und Lehre sowie Betriebe und Unternehmen Projekte einreichen.

Mit dem Deutschen Holzbaupreis werden realisierte Gebäude und Gebäudekomponenten ausgezeichnet, die überwiegend aus Holz und nachwachsenden Rohstoffen bestehen und die Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs Holz vorbildlich darstellen. Die eingereichten Bauwerke sollen in den vergangenen zwei Jahren entstanden sein und eine hohe gestalterische Qualität aufweisen. Sie müssen umweltfreundliche und ressourcensparende Aspekte im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes berücksichtigen. Die Auslobung erfolgt in den Kategorien Neubau, Gebäude im Bestand sowie innovative Planungs- und Baukonzepte.

Ausgelobt wird der renommierte Preis von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in Zusammenarbeit mit weiteren Branchenpartnern aus der deutschen Holz- und Forstwirtschaft sowie den Holzbau Deutschland Leitungspartnern im Namen des INFORMATIONSDIENST HOLZ. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen übernommen.

Der Deutsche Holzbaupreis wird alle zwei Jahre verliehen und gilt als wichtigste Auszeichnung für Gebäude aus Holz in Deutschland. Die Preisverleihung 2025 findet am Dienstag, den 27. Mai auf der LIGNA 2025 in Hannover (26. – 30.05.2025) statt. Die LIGNA ist der weltweit bedeutendste Branchentreffpunkt der Holz be- und -verarbeitenden Industrie. Im Fokus der LIGNA 2025 stehen Connectivity, Sustainable Production und Engineered Wood. Das Thema Holzbau spiegelt sich besonders im Bereich Sustainable Production wider, wo es um nachhaltiges Bauen mit Holz geht. 

Alle Informationen und Unterlagen zum Deutschen Holzbaupreis 2025 finden Sie auf der Internetseite: www.deutscher-holzbaupreis.de.



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27.01.2025

Jetzt anmelden und teilnehmen: KI-Werkstatt für junge Holzbauunternehmer:innen

Vom 7. bis 8. März 2025 im Forum Holzbau, Ostfildern (Stuttgart)

Vom 7. bis 8. März 2025 trifft junger Holzbausachverstand auf KI-Enthusiasmus im FORUM HOLZBAU in Ostfildern. Die Veranstaltung richtet sich an junge Holzbauer:innen und IT-Enthusiasten. Gemeinsam loten sie aus, welche Potenziale Künstliche Intelligenz für Holzbauunternehmen birgt.

Am 7. und 8. März 2025 dreht sich im Forum Holzbau in Ostfildern (Stuttgart) alles um die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) in modernen Holzbauunternehmen. Dabei richtet sich die Einladung nicht nur an junge Holzbauunternehmer:innen bis 35 Jahre sondern auch an IT- und KI-enthusiastische junge Menschen. Neben Impulsvorträgen zum Thema werden in der KI-Werkstatt ganz konkrete Anwendungsmöglichkeiten identifiziert, in Kleingruppen Lösungen entwickelt und Prototypen getestet. Bei Hackathons werden nicht selten erfolgsversprechende Modelle von den Gruppen im Nachgang bis zur Anwendungsreife weiterentwickelt. #jungeWildeHolzbau #Hackathon #Handwerk

Das Seminar richtet sich von seitens des Handwerks vornehmlich an Jungunternehmer:innen, Nachfolger:innen und Gründer:innen von Holzbauunternehmen. Die Teilnehmer:innen sollten ihr 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Darüber hinaus können auch interessierte Mitglieder der Vereinigung junger Bauunternehmer/-innen (VjB) im ZDB an dem Seminar teilnehmen.

Alle Infos zum Programm, zur Anmeldung und zu Unterkunftsmöglichkeiten hier.



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24.01.2025

Von der Baustelle des Elternhauses zur eigenen Berufung

Im Interview: Theresa Damm, Botschafterin der DACH+HOLZ International 2026

Zimmerin Theresa Damm spricht über ihre Leidenschaft für das Handwerk, die Förderung von Nachwuchstalenten und ihre Pläne für die Zukunft.

© GHM

Als Theresa Damm mit 15 Jahren beim Bau des Elternhauses das Zimmererhandwerk entdeckte, war ihr schnell klar: Das ist ihr Weg. Heute, mit abgeschlossener Ausbildung und großen Zielen, steht sie exemplarisch für eine neue Generation im Handwerk.

Theresa, wie bist du auf die Idee gekommen, Zimmerin zu werden, und was fasziniert dich an diesem Beruf?

Theresa: Meine Eltern haben ein Haus gebaut, das zu zwei Dritteln aus Holz besteht. Damals war ich 15 Jahre alt und konnte den Bau hautnah miterleben. Es hat mich beeindruckt, wie aus Holz etwas so Großes und Komplexes entsteht. Während eines Schulpraktikums in der Zimmerei, die unser Haus gebaut hat, durfte ich selbst mitarbeiten. Kran fahren, Platten schneiden, Latten schrauben – diese Kombination aus körperlicher Arbeit und handwerklicher Präzision hat mich sofort begeistert.

Welche Aufgaben machen dir am meisten Spaß?

Theresa: Kran fahren, Holz abbinden und Dachstühle aufstellen – das sind meine Highlights. Es ist ein tolles Gefühl, wenn etwas unter den eigenen Händen wächst und Gestalt annimmt.

Welche Herausforderungen hast du als Frau in diesem Beruf?

Theresa: Körperlich anspruchsvolle Aufgaben gibt es natürlich, und manchmal brauche ich Unterstützung. Aber das geht vielen meiner männlichen Kollegen genauso. Insgesamt habe ich fast ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken ist meist unkompliziert, und Hilfe wird mir oft von selbst angeboten. Blöde Kommentare habe ich bisher glücklicherweise nicht erlebt.

Gibt es Projekte aus der Ausbildung, auf die du besonders stolz bist?

Theresa: Ja, besonders auf die Arbeit am Dachstuhl der Stadtpfarrkirche St. Georg in Freising. Im zweiten Lehrjahr durfte ich eigenständig einen Sparren abbinden – vom Messen über den Einsatz großer Handkreissägen bis zum fertigen Bauteil. Dieses Projekt hat mir gezeigt, was ich kann, und war ein echter Meilenstein für mich.

Das vollständige Interview lesen Sie hier.



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06.01.2025

1. Internationales Holzbau Symposium am 20. März 2025 in Berlin

Bauen mit Holz: Schlüssel zu bezahlbarem und klimafreundlichem Wohnen?

Die Transformation der gebauten Umwelt ist unverzichtbare Voraussetzung für die Bewältigung der Klimakrise. Gebäude und Infrastruktur sind für etwa 40 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Gleichzeitig stellt die demografische Entwicklung Siedlungswesen und Wohnungsmärkte vor enorme Herausforderungen.

Schon jetzt leben mehr als 50 Prozent der Menschen weltweit in Städten. Die Zahl, prognostizieren die Vereinten Nationen, wird sich bis zum Jahr 2050 sogar verdoppeln. Der stete Zuwachs von Wohnraumsuchenden setzt den städtischen Wohnungsmarkt zunehmend unter Druck.

Wie kann es gelingen, zeitnah bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dadurch aktiven Klimaschutz zu betreiben? Welchen Beitrag kann insbesondere der Holzbau dazu leisten? Verfügen wir über ausreichend Ressourcen, um noch mehr mit nachwachsenden Rohstoffen zu bauen? Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um das Bauen mit Holz als Teil des nachhaltigen Bauens zu fördern?

Diese und weitere Fragen werden in Vorträgen und Diskussionsrunden während des 1. Internationalen Holzbau Symposiums unter dem Motto: „Bauen mit Holz: Klimafreundlich, bezahlbar und zukunftsfähig“ beleuchtet und erörtert. Das Holzbau Symposium findet am Donnerstag, den 20. März 2025 im AXICA Kongress- und Tagungszentrum am Pariser Platz 3 in Berlin-Mitte statt. Veranstalter sind Holzbau Deutschland, das Holzbau Deutschland Institut und Bauhaus Erde.

Zu den renommierten Referenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und verschiedenen Organisationen zählen u. a. Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Joachim Schellnhuber, Generaldirektor International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Christian Bernreiter MdL, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr und Vorsitzender der Bauministerkonferenz, Dipl.-Ing. Dr. Georg Rappold, MBA, Ministerialrat, Abteilungsleiter Holzpolitik, Bioökonomie und Innovation, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML), Gerhard Breitschaft, Präsident des Deutschen Instituts für Bautechnik, und Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Co-CEO von Bauhaus Erde.

Mehr zum Programm finden Sie hier.

Die Teilnahme am Holzbau Symposium ist kostenlos und erfolgt auf gesonderte Einladung. Für alle, die das Holzbau Symposium online verfolgen möchten, wird ein Live-Stream eingerichtet.



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06.02.2025

1. Internationales Holzbau Symposium am 20. März 2025 in Berlin

Das Programm ist veröffentlicht / Keynote von Prof. Hans Joachim Schellnhuber

Die demographische Entwicklung stellt Siedlungswesen und Wohnungsmärkte vor enorme Herausforderungen. Der Bedarf an Wohnraum wächst kontinuierlich. Zugleich ist der Klimaschutz eines der elementarsten Themen unserer Zeit. Erderwärmung, Ressourcenverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen belasten die Umwelt. Gebäude und Infrastrukturen sind für etwa 40 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich.

„Über den Holzbau ließe sich dies umkehren und atmosphärischer Kohlenstoff gewissermaßen in der gebauten Umwelt speichern. So können wir dazu beitragen, das Klima zu reparieren“, ist der Klimafolgenforscher Prof. Hans Joachim Schellnhuber überzeugt. In Gesellschaft und Politik gibt es jedoch noch immer Vorurteile gegenüber dem Holzbau, Unwissenheit bezüglich seiner Vorteile und Zweifel an seinen Möglichkeiten.

Beim 1. Internationalen Holzbau Symposium stehen in Vorträgen und Diskussionsrunden folgende Fragen im Fokus:

  • Wie kann es gelingen, zeitnah bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dadurch aktiven Klimaschutz zu betreiben? 
  • Welchen Beitrag kann insbesondere der Holzbau dazu leisten? 
  • Verfügen wir über ausreichend Ressourcen, um noch mehr mit nachwachsenden Rohstoffen zu bauen? 
  • Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um das Bauen mit Holz als Teil des nachhaltigen Bauens zu fördern? 


Die eintägige Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. März 2025 unter dem Motto: „Bauen mit Holz: Klimafreundlich, bezahlbar und zukunftsfähig“ im AXICA Kongress- und Tagungszentrum am Pariser Platz 3 in Berlin-Mitte statt. Das detaillierte Programm ist abrufbar unter: https://tinyurl.com/yc8nhhhw.

Zu den renommierten Referenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und verschiedenen Organisationen zählen u. a.

  • Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Joachim Schellnhuber, Generaldirektor International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA),
  • Christian Bernreiter MdL, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr und Vorsitzender der Bauministerkonferenz,
  • Dipl.-Ing. Dr. Georg Rappold, MBA, Ministerialrat, Abteilungsleiter Holzpolitik, Bioökonomie und Innovation, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML),
  • Gerhard Breitschaft, Präsident des Deutschen Instituts für Bautechnik, und
  • Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Co-CEO von Bauhaus Erde. 


Die Teilnahme am Holzbau Symposium ist kostenlos und erfolgt auf gesonderte Einladung. Um das Holzbau Symposium online zu verfolgen, wird ein Livestream eingerichtet.

Das Holzbau Symposium wird veranstaltet von Holzbau Deutschland, dem Holzbau Deutschland Institut und Bauhaus Erde.



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13.03.2025

Besuch von Bundesminister Habeck am Stand von Holzbau Deutschland

Internationale Handwerksmesse in München

Holzbau Deutschland ist einer der Mitaussteller auf dem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Das BMWK zeigt auf seinem rund 100qm großen Messestand wie vielseitig und innovativ Handwerksberufe sind.

Besuch von Bundesminister Habeck am Stand von Holzbau Deutschland (Copyrights BMWK / Marcus Schlaf)

Maximilian Weber, der stellvertretende Obermeister der Zimmerer-Innung München, betreut den Stand von Holzbau Deutschland. Schwerpunkte sind nachhaltiger Holzbau, moderne Gebäudehüllen sowie die Vorstellung des Berufsbilds der Zimmerleute durch eine Präsentation der Zimmerer-Nationalmannschaft.

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck, besuchte den Stand und informierte sich über die vielfältigen Möglichkeiten des modernen Holzbaus. Beim Timmysägen war er ebenso dabei wie beim traditionellen Zimmererklatsch, der zum Besuch des Ministers durch die Lehrburschen aus den Überbetrieblichen Bildungsstätten Dachau, Fürstenfeldbruck und München unter der Leitung von Jeremias Bäumler, dem Ausbilders der Bauinnung München, aufgeführt wurde.

Wer vorbeikommen möchte, die IHM ist noch bis Sonntag, den 16. März 2025 geöffnet:

Internationalen Handwerksmesse in München

12.03.2025 bis 16.03.2025

Öffnungszeiten: 9:30 Uhr bis 18 Uhr

Messegelände München
Halle C1, Stand 200
Am Messeturm
81829 München

www.ihm.de



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05.02.2025

Zum Tod von Georg König

Nachruf

Der langjährige Präsident des bayerischen Zimmererverbands, Zimmermeister Georg König, ist am 29. Januar 2025 im Alter von 86 Jahren in Erlangen verstorben. Er war von 1991 bis 2010 Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks. Von 1988 bis 2010, gehörte er dem Holzbau Deutschland Vorstand an, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 2006 bis 2010 war. Zudem engagierte er sich ab 1998 als 1. Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes, Donat Müller, sowie ab dem Jahr 2000 als Vizepräsident des Instituts des Zimmerer- und Holzbaugewerbes e.V.

Georg König hat in den vergangenen 30 Jahren die Innovationen des Zimmererhandwerks mit geprägt. Er hat sich gegenüber der Politik unermüdlich und erfolgreich für die Belange des Holzbaus eingesetzt. Auch auf europäischer Ebene vertrat er als Präsident des europäischen Holzbauverbands von 1995 bis 2013 die Interessen des Zimmererhandwerks. Im Jahr 2009 wurde Georg König der Ehrenring vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes verliehen. Für seinen jahrzehntelangen Einsatz im Interesse des Zimmererhandwerks erhielt er 1995 die Goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Zimmermeister (heute: Holzbau Deutschland). Holzbau Deutschland würdigte ihn 2012 zudem mit der Herrmann Eckardt Medaille, mit der Personen für ihre hervorragenden und langjährigen ehrenamtlichen Verdienste auf Bundesebene in der Verbandsstruktur von Holzbau Deutschland gewürdigt werden.

Geboren wurde Georg König am 3. Dezember 1938 in Erlangen. Er absolvierte zunächst von 1954 bis 1956 eine Lehre als Maurer und anschließend von 1956 bis 1958 eine Lehre als Zimmerer. Beide Ausbildungen schloss er mit einer Gesellenprüfung ab. Von 1958 bis 1960 besuchte der die Staatsbauschule in Coburg, brach das Studium jedoch aufgrund des frühen Todes seines Vaters ab und trat in den elterlichen Betrieb ein. Seine Meisterprüfung im Zimmererhandwerk legte er 1965 ab. Von 1982 bis 1988 war er Mitglied im Gesamtvorstand der Verbände des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes und anschließend von 1988 bis 1991 dessen Vizepräsident.



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18.02.2025

Hochschulpreis Holzbau 2025: Einreichungsfrist endet am 31. März 2025

Preisverleihung am 27. Mai 2025 auf der Ligna in Hannover

Die einzureichenden Studienarbeiten müssen im Zeitraum vom Wintersemester 2023 bis einschließlich Wintersemester 2025 entstanden sein. Es können sich sowohl Einzelpersonen als auch Arbeitsgemeinschaften beteiligen. Die mit dem Hochschulpreis Holzbau ausgezeichneten Arbeiten werden über ein zweistufiges Verfahren ermittelt. Abgabetermin ist der 31. März 2025. Die Einreichung ist ausschließlich online möglich.

Die Abgabe für die Vorauswahl bestimmen die beteiligten Hochschulen, wobei jeder Lehrstuhl einer Hochschule bis zu drei ausgewählte Arbeiten einreichen kann. Eine Jury begutachtet und beurteilt anschließend alle bundesweiten Einreichungen und ermittelt die Preisträger. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.hochschulpreis-holzbau.de abrufbar.
 
Die Preisverleihung 2025

Der Hochschulpreis Holzbau wird zusammen mit dem Deutschen Holzbaupreis alle zwei Jahre ausgelobt. Im Jahr 2025 findet die Preisverleihung am Dienstag, den 27. Mai 2025 auf der LIGNA 2025 (26.-30.05.2025) in Hannover statt. Die Weltleitmesse LIGNA ist der weltweit wichtigste Branchentreffpunkt der Holz be- und verarbeitenden Industrie. Im Fokus der LIGNA 2025 stehen die Themen Transformation der Holzbearbeitung, Vorfertigungsprozesse im Holzbau sowie Prozesstechnologien der Bioökonomie. Diese Themen bestimmen neben Recruiting, Circular Economy und Sustainability die inhaltliche Gestaltung der Live-Veranstaltung LIGNA.Stage, die auch zum Streaming auf der Website zur Verfügung stehen wird.

Der Hochschulpreis Holzbau 2025 wurde von Holzbau Deutschland und den Holzbau Deutschland Leistungspartner ausgelobt. Mit dem Hochschulpreis werden Studierende der Architektur und des Bauingenieurswesens gewürdigt, die sich in herausragender Weise mit den bauphysikalischen, konstruktiven und architektonischen Möglichkeiten des Baustoffs Holz auseinandersetzen. Eingereicht werden können Entwürfe von Bauwerken, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Auch Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten sind traditionell auf der LIGNA vertreten und stellen auf dem LIGNA.Campus ihre Bildungsangebote vor. Interessierte Besucher können sich über Ausbildungswege, Studiengänge und Weiterbildungen informieren, mit anderen Studenten oder Lehrlingen ins Gespräch kommen und Fragen zu möglichen Karrierewegen stellen. Weitere Informationen unter www.ligna.de

Der Hochschulpreis Holzbau 2025 und der Deutsche Holzbaupreis 2025 stehen unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Insgesamt ist der Hochschulpreis Holzbau 2025 mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird dem einreichenden Lehrstuhl übergeben.

Unterstützt wird der Hochschulpreis von den Holzbau Deutschland Leistungspartner, einem Zusammenschluss führender Hersteller von Baustoffen, Bauelementen und Baumaschinen mit Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister und seinen Landesverbänden. Sie setzen sich unter anderem dafür ein, Bauherren, Architekten und Bauingenieure über die vielfältigen Möglichkeiten des energie- und ressourceneffizienten Bauens mit Holz zu informieren. Weitere Informationen unter www.holzbau-deutschland-leistungspartner.de

Wanderausstellung HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR 2025

Einige der Preisträger des Hochschulpreises Holzbau 2025 und des Deutschen Holzbaupreises 2025 werden in einer von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt fachlich und finanziell geförderten Wanderausstellung HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR – Entwerfen, Konstruieren und Bauen mit Holz zu sehen sein, die im kommenden Jahr auf die Reise durch Deutschland geht. Die Wanderausstellung kann kostenfrei ausgeliehen werden. Interessenten sende eine E-Mail mit ihrem Wunschtermin an zeuch(at)fg-holzbau.de

Alle Informationen und Unterlagen zum Hochschulpreis Holzbaupreis 2025 stehen auf der Internetseite www.hochschulpreis-holzbau.de zur Verfügung.



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19.03.2025

Bauen mit Holz: Klimafreundlich, bezahlbar und zukunftsfähig

Livestream: 1. Internationales Holzbau Symposium am 20. März 2025 in Berlin

Am Donnerstag, dem 20. März 2025, findet das 1. Internationale Holzbausymposium im AXICA Kongress- und Tagungszentrum am Pariser Platz in Berlin-Mitte statt. Vor dem Hintergrund des steigenden Wohnraumbedarfs und den notwendigen Anforderungen an den Klimaschutz referieren und diskutieren renommierte Referent:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den Beitrag des Holzbaus zum Klimaschutz sowie zur Schaffung von Wohnraum. Die Teilnahme am Holzbau Symposium erfolgt auf gesonderte Einladung. Um das Holzbau Symposium online zu verfolgen, ist ein Livestream eingerichtet.

Um das Holzbau Symposium online zu verfolgen, ist ein Livestream eingerichtet auf der Website zum Holzbau Symposium. Interessenten, die die Veranstaltung online verfolgen möchten, können - ohne Anmeldung - teilnehmen.

Zu den renommierten Referenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und verschiedenen Organisationen zählen u. a. Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Joachim Schellnhuber, Generaldirektor International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Dipl.-Ing. Dr. Georg Rappold, MBA, Ministerialrat, Abteilungsleiter Holzpolitik, Bioökonomie und Innovation, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML) sowie Gerhard Breitschaft, Präsident des Deutschen Instituts für Bautechnik. 

Eine Übersicht über alle Redner:innen ist auf der Website zum Holzbau Symposium zu finden unter: www.holzbau-veranstaltungen.de/holzbau-symposium/referenten


Das Programm gliedert sich in drei Schwerpunktthemen:

  • Materialfrage und Wohnungskrise: Verfügen wir über ausreichend Ressourcen, um noch mehr mit nachwachsenden Rohstoffen zu bauen? Welchen Beitrag kann der Holzbau leisten, um zeitnah bezahlbaren Wohnraum zu schaffen?
  • Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Welchen Betrag kann die Wertschöpfungskette Wald und Holz zum Klimaschutz leisten?
  • Entwicklungspotentiale im deutschen Baurecht: Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um das Bauen mit Holz als Teil des Bauens zu fördern? Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit der Holzbau seine Potentiale entfaltet und wie kann die Politik die Entwicklung des Holzbaus noch besser unterstützen?

Ziel des Holzbau Symposiums ist es, die Themenschwerpunkte aus unterschiedlichen Sichtweisen zu beleuchten und zu diskutieren, um Lösungen zu finden, wie die aktuellen Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden können. Zugleich sollen auf Grundlage von Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen Vorurteile gegenüber dem Holzbau, Unwissenheit bezüglich seiner Vorteile und Zweifel an seinen Möglichkeiten ausgeräumt werden.

Die demographische Entwicklung stellt Siedlungswesen und Wohnungsmärkte vor enorme Herausforderungen. Der Bedarf an Wohnraum wächst kontinuierlich. Zugleich ist der Klimaschutz eines der elementarsten Themen unserer Zeit. 

Erderwärmung, Ressourcenverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen belasten die Umwelt. Gebäude und Infrastrukturen sind für etwa 40 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. „Über den Holzbau ließe sich dies umkehren und atmosphärischer Kohlenstoff gewissermaßen in der gebauten Umwelt speichern. So können wir dazu beitragen, das Klima zu reparieren“, ist der Klimafolgenforscher Prof. Hans Joachim Schellnhuber überzeugt. 

Das detaillierte Programm des 1. Internationalen Holzbau Symposiums ist abrufbar unter: www.holzbau-veranstaltungen.de/holzbau-symposium/programm

Das Holzbau Symposium wird von der Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau mbH im Auftrag von Holzbau Deutschland, dem Holzbau Deutschland Institut und Bauhaus Erde veranstaltet.



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26.03.2025

Bauwende gemeinsam nachhaltig und klimapositiv gestalten

1. Internationales Holzbau Symposium am 20. März 2025 in Berlin

„Auf dem Weg zur Bauwende hin zu einer klima- und gesellschaftsfreundlichen Gebauten Umwelt war das 1. Internationale Holzbau Symposium am 20. März 2025 in Berlin ein entscheidender Schritt“, betonte Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Joachim Schellnhuber, Generaldirektor des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und Gründer von Bauhaus Erde. Es sei dabei gelungen, erstklassige wissenschaftliche und praktische Expertise aus Forstwirtschaft, Architektur, Holzbau, Politik und anderen relevanten Bereichen zusammenzuführen und gleichzeitig den Dialog mit zentralen Akteuren wie Stadtplanern, Brandschutzbehörden und Bauunternehmen zu führen. Nur gemeinsam ist das enorme Potenzial nachhaltiger Bauweisen mit natürlichen Materialien wie Holz für den Klimaschutz zu erschließen. „Jetzt ist der Moment, nachhaltiges Bauen neu zu denken – und Holz wird dabei eine Schlüsselrolle spielen“, so das Fazit von Prof. Schellnhuber.

© Holzbau Symposium, Marco Limberg

Mit Blick auf die aktuelle Regierungsbildung in Berlin machte Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland deutlich, dass es nicht weitergehen kann wie bisher: „Vor dem Hintergrund steigender Erderwärmung und den gravierenden Folgen für das weltweite Klima besteht dringender Handlungsbedarf, um dem Klimawandel wirksam entgegenzutreten.“ An die Politik, Gesellschaft und an die Bauherren appellierte er, sich stärker für nachhaltige Bauweisen zu öffnen. Holz als nachwachsender Rohstoff bietet große Möglichkeiten für nachhaltigen Wohnungsbau und Klimaschutz. Die für den Klimaschutz geplanten finanziellen Mittel in Höhe von 100 Milliarden Euro sollten im Sinne des Klimaschutzes zielgerichtet und sinnvoll investiert werden. „Holzbau Deutschland hat in den vergangenen drei Jahrzehnten viel in Forschung und Entwicklung investiert, um den Holzbau noch zukunftsfähiger zu gestalten und technische Baubestimmungen praxisgerecht und klimagerecht weiterzuentwickeln.“ 

Auch Adrian Blödt, Präsident des Holzbau Deutschland Instituts, unterstrich die Dringlichkeit eines Umdenkens im Bauwesen mit Blick auf Klimaschutz und nachhaltiges Bauen. „Für den Holzbau“, so Blödt, „sind drei Dinge wichtig: die Ressource Wald, der den notwendigen Rohstoff zum Bauen liefert. Das Baurecht, um zu regeln, womit und wie gebaut wird. „Am Ende muss festgelegt werden, wie der Rohstoff wiederverwendet oder die Lebensdauer eines Holzbaus verlängert bzw. es neu genutzt werden kann. Mit Hilfe der Wissenschaft schaffen wir die Voraussetzungen, um dem Ziel für ein neues Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen und damit für mehr Klimaschutz näher zu kommen“, resümierte er.

Am Donnerstag, dem 20. März 2025, fand das 1. Internationale Holzbausymposium im AXICA Kongress- und Tagungszentrum am Pariser Platz in Berlin-Mitte statt. Vor dem Hintergrund des steigenden Wohnraumbedarfs und den notwendigen Anforderungen an den Klimaschutz referierten und diskutieren renommierte Referent:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den Beitrag des Holzbaus zum Klimaschutz sowie zur Schaffung von Wohnraum. 

Drei Schwerpunktthemen prägten das Programm des 1. Internationalen Holzbau Symposiums 

  • Die Materialfrage und die Wohnungskrise: Verfügen wir über ausreichend Ressourcen, um noch mehr mit nachwachsenden Rohstoffen zu bauen? Welchen Beitrag kann der Holzbau leisten, um zeitnah bezahlbaren Wohnraum zu schaffen?
  • Der Klimaschutz und die Nachhaltigkeit: Welchen Betrag kann die Wertschöpfungskette Wald und Holz zum Klimaschutz leisten?
  • Die Entwicklungspotentiale im deutschen Baurecht: Welche politischen Rahmenbedingungen sind notwendig, um das Bauen mit Holz als Teil des Bauens zu fördern? Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit der Holzbau seine Potentiale entfaltet und wie kann die Politik die Entwicklung des Holzbaus noch besser unterstützen?

„Etwa 40 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen stammen aus der gebauten Umwelt. Durch den Ersatz von klimaschädlichen Baumaterialien wie Stahl, Beton, Aluminium und Kunststoffen mit erneuerbaren wie zum Beispiel Holz, Bambus und Hanf kann“, macht Prof Schellnhuber deutlich, „diese Belastung nicht nur reduziert, sondern sogar umgekehrt werden. Diese organischen Materialien entstehen nämlich durch Photosynthese, bei der atmosphärisches CO₂ aufgenommen wird und in den Produkten langfristig gespeichert wird.“
Ziel des Holzbau Symposiums war es, die Themenschwerpunkte aus unterschiedlichen Sichtweisen zu beleuchten und zu diskutieren, um Lösungen zu finden, wie die aktuellen Herausforderungen im Bauwesen gemeinsam bewältigt werden können.  

Der Livestream des 1. Internationalen Holzbau Symposiums ist weiterhin online verfügbar unter: www.holzbau-veranstaltungen.de/holzbau-symposium/livestream

Veranstaltet wurde das Holzbau Symposium von der Fördergesellschaft Holzbau und Ausbau mbH im Auftrag von Holzbau Deutschland, dem Holzbau Deutschland Institut und Bauhaus Erde.



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Ansprechpartner Kommunikation

Rolando Laube
Telefon +49 (0) 30 20314-534
E-Mail: laube(at)fg-holzbau.de

Sibylle Zeuch
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E-Mail: zeuch(at)fg-holzbau.de