Presseinformation

10.06.2020

Die Fachberatung Holzbau

Ein Service des INFORMATIONSDIENST HOLZ

10.000 Holzbauprojekte hat mit heutigem Stand die Fachberatung Holzbau des INFORMATIONSDIENST HOLZ beraten. Eine hervorragende Erfolgsbilanz, die die steigende Bedeutung des Holzbaus unterstreicht. Die Fachberatung Holzbau gibt es seit 2013. Seitdem ist die Nachfrage nach dem kostenfreien Service des INFORMATIONSDIENST HOLZ stetig gestiegen.

Waren es ein Jahr nach dem Start im Jahr 2014 noch knapp 1.400 Projekte, stieg die Anzahl der Beratungen im Jahre 2017 auf 1.500. Allein im Jahre 2019 wurden bereits 1.800 Projekte beraten. Trotz Corona-Pandemie mit weiter steigender Tendenz für 2020.

Erfolgreich wiederbelebt

Die Fachberatung Holzbau ist auch eine Erfolgsgeschichte des entschlossenen Handelns der Holzbaubranche. Dank eines gemeinsamen Kraftaktes hatte sie die Fachberatung Holzbau am 9. Dezember 2013 wiederbelebt. Denn aufgrund eines Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes am 5. Juni 2009 musste der Holzabsatzfonds (HAF) alle Maßnahmen der Holzabsatzförderung einstellen. Neben anderen Serviceleistungen stand der Branche damit seit Verkündung des Urteils auch die im HAF angesiedelte Fachberatung nicht mehr zur Verfügung. Mit einem Schlag fehlte der Branche der Ansprechpartner, der in der Lage war, am Baustoff Holz Interessierten umfassende holzbautechnische Kompetenz zu vermitteln. Und dies zu einem Zeitpunkt an dem die Öffentlichkeit positiv auf die vom Baustoff Holz besetzten Themen wie Nachhaltigkeit, Ökologie, CO2-Speicher etc. reagierte und ein gesteigertes Bedürfnis nach Informationen zum ökologischen Bauen hatte.

Allen in der Brache war damals klar, dass ohne geeignete Maßnahmen der Roh- und Baustoff Holz in der öffentlichen Wahrnehmung an Stellung verlieren würde. Die Wiederbelebung der Fachberatung Holzbau erachtete die Branche daher als eine der wichtigsten Aufgaben. Mit dem Start der überregionalen Fachberatung hatten somit Planer und öffentliche Bauherren wieder einen Ansprechpartner, der ihnen in allen Fragen der Verwendung und des Einsatzes von Holz beratend zur Seite steht.

Synergieeffekt steigert Qualität der Beratung

Neben der Beratung von Architekten, Planern, Bauentscheidern und ausführenden Unternehmen werden bei der Bearbeitung der Anfragen auch Wissensdefizite aufgedeckt und systematisch ausgewertet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse erweitern das Informationsangebot in Umfang und Qualität stetig. Hinzu kommt ein Synergieeffekt: Die an die Fachberatung herangetragenen Fragen zeigen zugleich den Forschungsbedarf auf. Wichtige Erkenntnisse, die dabei helfen, die Nähe zur Praxis zu behalten und die Wettbewerbsfähigkeit der Holzbauweise zu steigern.

Die Fachberatung Holzbau hat sich inzwischen als feste Anlaufstelle für Ratsuchende etabliert. Sie erhalten dort individuelle und persönliche Hilfestellung beim Planen und Bauen mit Holz. Sie werden von ausgewiesenen Holzbau-Spezialisten des Institutes beraten. Das Holzbau Deutschland-Institut steht bis heute für Kompetenz und Produktneutralität im Holzbau. Durch das sehr gute Netzwerk des Instituts kann auch auf Experten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten zurückgegriffen werden.

Eine Beratung kann dabei recht intensiv und mit einem einzigen Anruf nicht abgeschlossen sein. Häufig rufen Ratsuchende zuerst einmal an. Nach der telefonischen Beratung werden dem Fragensteller weiterführende Informationen per E-Mail zugesandt. Dabei ist es durchaus möglich, dass dieser die Fachberatung noch häufiger mit Fragen zum gleichen Bauprojekt kontaktiert. Bemerkenswert ist, dass einzelne Fachberatungen bei einem Thema beginnen und sich daraus weitere Fragestellungen ergeben, die mitunter erst durch das Fachgespräch aufgeworfen werden.

Hintergrund: Die Fachberatung Holzbau des INFORMATIONSDIENST HOLZ ist ein Service des Holzbau Deutschland-Instituts in Kooperation mit dem Informationsverein Holz. Finanziell ermöglicht wird sie durch Holzbau Deutschland, seine Landesverbände, den Holzbau Deutschland Leistungspartnern, den Förderpartnern Deutscher Holzbau sowie durch proHolz Bayern und proHolz Baden-Württemberg.



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