Presseinformation

08.12.2009

Bautagebuch zeigt bildreich die Arbeit des Zimmererhandwerks bei der energetischen Sanierung einer Doppelhaushälfte

Inzwischen gibt es vier Bautagebücher auf www.zimmermeister-modernisieren.de

Was tun, wenn die Gebäudehülle eines in die Jahre gekommenen Hauses nicht mehr den hohen Anforderungen der heute geltenden Energieeinsparverordnung gerecht wird? Das Zimmerer- und Holzbauhandwerk weiß Rat und steht als Komplettdienstleister für alle Fragen rund um die Modernisierung zur Verfügung.

Um die umfassende Arbeit eines Holzbaubetriebes bei der Sanierung darzustellen, hat Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes zusammen mit seinen Leistungspartnern Bautagebücher zu verschiedenen Modernisierungsprojekten im Internet unter www.zimmermeister-modernisieren.de eingestellt. Jüngst ist ein Bautagebuch dazugekommen, das die energetische Sanierung einer Doppelhaushälfte Schritt für Schritt dokumentiert. Das fängt bei der Planung und Vorbereitung an, geht über die Wand- und Dachsanierung und endet bei der Fertigstellung.


In vier Bautagebüchern werden verschiedene Sanierungsprojekte bildreich und zum Teil mit Videos geschildert, um die Arbeit des Zimmerei- und Holzbaubetriebes vorzustellen. Dadurch sollen private Bauherren von der Leistungsfähigkeit des Holzbaus überzeugt werden und einen Eindruck bekommen, was mit Holz als nachwachsenden und heimischen Rohstoff auch bei der Gebäudemodernisierung machbar ist. Im ersten Bautagebuch wird die Erweiterung eines Einfamilienhauses geschildert, im zweiten Bautagebuch wird ein Dachgeschoßausbau dargestellt und im dritten Bautagebuch geht es um die Fassadensanierung.

www.zimmermeister-modernisieren.de



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04.12.2009

Holzbau im verdichteten Raum ist Schwerpunktthema des Deutschen Holzbautages 2010

Holzbau im verdichteten Raum“ ist das Schwerpunktthema des Deutschen Holzbautages 2010, der von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes im Rahmen der Messe DACH+HOLZ International 2010 vom 24. bis 27. Februar 2010 in Köln stattfindet.

Die Referenten werden sich mit den städtebaulichen Aspekten und den Aspekten der Nachhaltigkeit sowie der Bewertung des Potentials für den Holzbau auseinandersetzen. Es geht um ein Mehr an Nutzen im verdichteten Bauen, um Brandschutz beim mehrgeschossigen Holzbau und um Aufstockungen in einer Wohnanlage.


Folgende Referenten sind eingeladen worden:


•    Dipl.-Ing. Architekt FH Joachim Seinecke, Archplan Münster, für einen Werksbericht über die „Aufstockung einer 50er Jahre Siedlung mit Holztafelelementen“
•    Dipl.-Ing. (FH) Josef Mayr, Ing.-Büro für Brandschutz, Wolfratshausen, zu “Brandschutz im mehrgeschossigen Holzbau“
•    Dipl.-Ing. (FH) Ludger Dederich, Architekt, zu „Urbanes Bauen mit Holz – Mehrnutzen im verdichteten Bauen“


Darüber hinaus gibt es Vorträge zur Unternehmensführung, die die „Erfolgsstrategien für Holzbau-Unternehmer“ darstellen, die „Einblicke in den heiligen Gral der Globalisierung“ geben und die ein wirkungsvolles Energie- und Emotionsmanagement vorstellen.


Um den fachlichen und persönlichen Austausch unter den Holzbauunternehmern aus ganz Deutschland zu fördern, gibt es erstmals als Zimmerertreff die „Roto Designo Lounge“, die exklusiv den Teilnehmern am Deutschen Holzbautag zur Verfügung steht.


Das ausführliche Programm zum Deutschen Holzbautag finden Sie unter www.holzbau-deutschland.de.



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01.12.2009

Messerallye der Leistungspartner von Holzbau Deutschland auf der DACH+HOLZ International 2010

Mannshoher Timmy als Stehtisch und tägliche Sonderpreise der Leistungspartner sind zu gewinnen

Während der Messe DACH+HOLZ International 2010 vom 24. bis 27. Februar in Köln werden die Leistungspartner von Holzbau Deutschland wieder eine Messerallye veranstalten, bei der es viele wertvolle Preise zu gewinnen gibt.

Die Teilnehmer der Messerallye 2010 müssen sich ihre persönliche Rallyekarte an allen Ständen der Leistungspartner abstempeln lassen und anschließend auf dem Stand von Holzbau Deutschland abgeben. Als Belohnung für das Mitmachen bekommen alle Teilnehmer direkt den beliebten „Timmy“ als Schlüsselanhänger aus Holz.


Darüber hinaus nehmen alle Teilnehmer an der Hauptverlosung teil. Der Hauptgewinn ist diesmal ein fast mannsgroßer Timmy als Stehtisch, der ganz sicher in jedem Holzbaubetrieb Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird.


Darüber hinaus stiften die Leistungspartner jeweils einen Sonderpreis im Wert von circa 500 Euro, die jeweils zum Ende eines Messetages um 17.30 bzw. am letzten Messetag um 13 Uhr auf dem Stand von Holzbau Deutschland verlost werden. Zu den Sonderpreisen gehören Werkzeugmaschinen, iPods, Goretex-Jacken und diverse Baumaterialen für den Holzbau.


Folgende Preise gibt es zu gewinnen:


Erster Messetag, Mittwoch, 24.02.2010:


AGEPAN: Ein Gutschein über 60 qm der Unterdeckplatte UDP 32, die mit ihrer 4-seitigen Nut- und Federverbindung ein hohes Maß an Winddichtheit bietet und Wärme und Schall dämmt.
MAFELL AG: Eine Stichsäge P1cc. Die patentierte Sägeblattaufnahme CUmax und das konisch geformte Präzisionssägeblatt CUnex W1 ermöglichen lange, präzise und rechtwinklige Schnitte.
Braas: Ein iPod Touch, 32 GB, sowie das passende JBL Soundsystem On Stage 400 mit einem perfekten Musikpaket für Spaß und Entspannung nach der Arbeit.
Eternit AG: Ein Strandstuhl aus Faserzement als Beispiel für die Design-Klassiker von Eternit.


Zweiter Messetag, Donnerstag, 25.02.2010:


Fermacell GmbH: Eine komplette Palette der Ausbauplatte Fermacell greenline, die mittels spezieller werkseitiger Beschichtung Schadstoffe und unangenehme Gerüche aus der Raumluft aufnehmen kann.
ITW Befestigungssysteme GmbH: Das Impulsenagler Modell IM90i für Streifennägel von 50 bis 90 mm Länge, der ohne Schlauch und Kompressor funktioniert.
Lignotrend Produktions GmbH: Ein Akustik-Deckensegel LIGNO Light alpha-28 mit integrierter Trilux-Leuchte im Format 1,29 m x 1,44 m für die raumakustische Aufwertung.
Roto Dach- und Solartechnologie GmbH: Ein Dachfenster „Roto Designo R8 NE“ mit Uw-Wert 0,84 W/m²K, das aufgrund seiner Produkteigenschaften für eine optimale Energieeffizienz sorgt.


Dritter Messetag, Freitag, 26.02.2010:


CWS-boco Deutschland: Drei robuste Goretex-Jacken, die einen optimalen Wetterschutz bei Arbeiten im Freien bieten. Die Jacken sind wind- und wasserdicht und atmungsaktiv.
Onduline GmbH: Ein starkes Duo für das Dach mit sechs Rollen a 5 m HYPER FLEX Anschlussband und sieben Rollen a 5 m ULTRA First- und Gratrolle.
PAVATEX GmbH: Eine Palette ökologisch hochwertige Holzfaserdämmplatten PAVATEX-DIFFUTHERM für ein Wärmedämmverbundsystemen, das mehr leistet.
SYSTAIC AG: Ein iPod touch mit 32 GB für 14.000 Songs plus Solarladegerät als Beispiel, wo Fotovoltaik designstark und hocheffizient sein kann.

Vierter Messetag, Samstag, 27.02.2010:


HAAS Holzindustrie: Aus 10 mach 11! Haas liefert bei der nächsten Warenbestellung mit einem Volumen von mindestens 10m³ zusätzlich einen m³ der bestellten Ware gratis.
SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG: Zwei Paletten Mineralwolle-Dämmstoffe der Wärmeleitstufe 032, die neue Möglichkeiten für eine Dämmung von innen zwischen den Sparren ermöglichen.
VELUX Deutschland GmbH: Mithilfe des VELUX Solar-Nachrüst-Sets lassen sich auch manuelle Dachfenster (für VELUX GGU, GGL, nicht für Schallschutz-Klasse 4 und GGL "FAVORIT ENERGY) bequem automatisch steuern.
Ausführlichere Informationen zu den Preisen der einzelnen Leistungspartner sind unter www.bdz-leistungspartner.de zu finden.



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30.11.2009

Vom Zimmermeister in die akademische Ausbildung

Holzbau Deutschland begrüßt Pilotprojekt der FH Hildesheim mit dem Bundesbildungszentrum

Holzbau Deutschland hat das Pilotprojekt der Fachhochschule Hildesheim und des Bundesbildungszentrums des Zimmerer- und Ausbaugewerbes in Kassel begrüßt, den Übergang zwischen der beruflichen und akademischen Bildung zu erleichtern und die Lehrpläne aufeinander abzustimmen. Auf der Jahresabschlusssitzung des Vorstandes von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister wurde eine Absichtserklärung vom Verband und den beteiligten Ausbildungseinrichtungen unterzeichnet.

In einem Pilotprojekt werden die Fachhochschule Hildesheim und das Bundesbildungszentrum in Kassel, das Curriculum des Bachelor-Studiums mit dem von Holzbau Deutschland herausgegebenen bundeseinheitlichen Rahmenlehrplan zur Meisterprüfung abstimmen und Lehrinhalte für die Anrechnung festlegen. Ab 2011 könnten die ersten Zimmermeister ihr entsprechendes Studium beginnen.


„Mit der neuen Meisterprüfungsverordnung für das Zimmererhandwerk von 2008 in Verbindung mit dem von Holzbau Deutschland herausgegebenen Rahmenlehrplan ist eine hervorragende Grundlage gegeben, um den Weg von der beruflichen zur akademischen Ausbildung konkret beschreiten zu können“, erklärte Professor Georg Klaus, Fachhochschule Hildesheim. Der Verband sei damit anderen Berufsgruppen weit voraus und beispielgebend.


„Dass diese Forderung aus dem Berufslaufbahnkonzept nunmehr in einem Pilotprojekt umgesetzt werden kann, ist wegweisend“. So äußert sich Karl Hoffmeister, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses sowie Vorstandsmitglied von Holzbau Deutschland, zufrieden. Hoffmeister versprach sich vor allem durch die Kombination von berufspraktischen und Hochschulkenntnissen eine wesentliche Verbesserung bei der Ausbildung von Ingenieuren und Planern. „Heute wird vieles aufs Papier gebracht, was auf der Baustelle schwierig umsetzbar und daher unwirtschaftlich ist. Darunter leidet die Qualität. Das holzbaugerechte Konstruieren kann bei vielen Absolventen einer Hochschule durch das Zusammenführen von Theorie und Praxis deutlich verbessert werden.“


„Die Umsetzung des Bildungskonzeptes, die Holzbau Deutschland in den vergangenen Jahren konsequent verfolgt hat, trägt mit diesem Projekt erste konkrete Früchte im Bereich der beruflichen Bildung als Zugang zur akademischen Ausbildung“, so Helmhard Neuenhagen, Geschäftsführer des Bundesbildungszentrums des Zimmerer- und Holzbaugewerbes, der nicht nur beim Berufslaufbahnkonzept und der Meisterprüfungsverordnung maßgebliche Impulse gesetzt hatte, sondern auch für die Erarbeitung des bundeseinheitlichen Rahmenlehrplans verantwortlich zeichnet.
Zimmermeister haben aufgrund ihrer Ausbildung bereits grundlegende Kenntnisse in der Tragwerksplanung, Bauphysik und darüber hinaus in der Baubetriebswirtschaft und Unternehmensführung. Die Anerkennung dieser Vorkenntnisse aus der beruflichen Bildung in der akademischen Ausbildung, ist eine langjährige Forderung von Holzbau Deutschland.


„Nach Abschluss des Pilotprojektes ist die Grundlage geschaffen, dass andere Hochschulen dieses Konzept ebenso umsetzen“, forderte Ullrich Huth, der als Vorsitzender von Holzbau Deutschland die Initiative ausdrücklich begrüßte.


Gerne stellen wir Ihnen ein Foto von der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Verfügung (Telefon 030/20314525 oder kuettner@fg-holzbau.de).
Weitere Informationen über Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister
im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes finden Sie hier:
www.holzbau-deutschland.de



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26.11.2009

Zimmerergesellin Rebekka Lieb aus Nidda-Harb in Mittelhessen wird Dritte bei den Deutschen Meisterschaft 2009

Sie war die einzige Frau unter 14 Teilnehmern aus ganz Deutschland

Bei den Deutschen Meisterschaften in acht baugewerblichen Berufen hat die 23jährige Rebekka Lieb aus Nidda-Harb in Nordhessen den dritten Platz bei den Zimmerern belegt. Deutscher Meister im Zimmererhandwerk wurde der 23jährige Marcel Schaaf aus Weimar in Thüringen. Die Silbermedaille ging an Richard Warfen (19) aus Söhren in Schleswig-Holstein.

Insgesamt waren 14 junge Gesellen aus ganz Deutschland an den Start gegangen. Sie hatten sich zuvor als Landessieger in ihrem Bundesland für den Bundesleistungswettbewerb qualifiziert, der jährlich vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes veranstaltet wird. Während des dreitägigen Wettbewerbs mussten die Zimmerer eine anspruchsvolle Dachstuhlkonstruktion (abgewalmtes Pultdach mit geneigtem First und Spitzgaube) erstellen.


Rebekka Lieb stand als einzige Frau bei den deutschen Meisterschaften besonders im Fokus der Besucher und Medien. „Die Zuschauer waren schon etwas irritierend, dazu kam der Zeitdruck beim Lösen der Aufgabe“, berichtet Rebekka Lieb. Auf die Frage, ob sie mit dem guten Platz gerechnet hat, kommt ein spontanes „Nee“ und als Erläuterung fügt sie an: „Ich war einfach sehr aufgeregt, hatte mich mehrfach verhaspelt und leider einige Flüchtigkeitsfehler im Modell“.


Die Bestqualifizierten der deutschen Meisterschaften können sich für die Zimmerer-Nationalmannschaft qualifizieren, die von der Berufsorganisation Holzbau Deutschland getragen wird und im jährlichen Wechsel bei der Europameisterschaft der Zimmerer und der Berufweltmeisterschaft „WorldSkillls“ antritt. Doch mit ihren 23 Jahren ist die Hessin gemäß den internationalen Teilnahmebedingungen zu alt: „Schade, es hätte mich sehr gereizt. Trotz Stress haben die Deutschen Meisterschaften einfach viel Spaß gemacht, der Austausch mit den anderen Gesellen war toll und auch fachlich hätte ich die Erfahrungen auf internationale Ebene gerne mitgenommen“. Nun wird sich Rebekka Lieb auf ihre Arbeit als Gesellin in der Zimmerei LKI GmbH konzentrieren, um Praxiserfahrungen zu gewinnen. Später will sie ihr bereits angefangenes Studium der Architektur beenden. Das hatte sie nach dem Praxissemester in einer Zimmerei unterbrochen, weil ihr die Arbeit im Holzbaubetrieb „einfach so viel Spaß macht“.


Auch in ihrem Ausbildungsbetrieb wurde der 3. Platz mit großer Freude vernommen. „Nach ihrem Erfolg beim Landeswettbewerb hatten wir ein gutes Gefühl, dass sie auch die deutschen Meisterschaften erfolgreich absolvieren würde. Sie ist einfach gut - in der Theorie wie in der Praxis. Gerne haben wir sie nach ihrer Ausbildung in unserem Betrieb als Gesellin übernommen“, erklärte Leo Lintl, Geschäftsführer der Zimmerei LKI GmbH.


„Mit ihrem erfolgreichen Abschneiden beim Bundesleistungswettbewerb hat Rebekka Lieb ein hervorragendes Fundament für ihre weitere berufliche Entwicklung geschaffen. Ich würde mich freuen, wenn ihr Erfolg dazu führt, dass sich mehr junge Frauen für eine Ausbildung als Zimmerin entscheiden“, sagte Ullrich Huth, Vorsitzender von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes.



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11.11.2009

Deutscher Meister 2009 der Zimmerer kommt aus Thüringen

Silber geht nach Schleswig Holstein, Bronze nach Hessen - 58. Bundesleistungswettbewerb fand vom 7. bis 9. November in Sigmaringen statt

Am Montagabend wurden im baden-württembergischen Sigmaringen die Sieger der Deutschen Meisterschaft in acht baugewerblichen Berufen gekürt. Deutscher Meister im Zimmererhandwerk wurde der 23jährige Marcel Schaaf aus Weimar in Thüringen. Die Silbermedaille ging an Richard Warfen (19) aus Söhren in Schleswig-Holstein. Bronze bekam Rebekka Lieb aus Schotten in Hessen, die als einzige Frau bei den gesamten deutschen Meisterschaften im Baugewerbe angetreten war.

Insgesamt waren 14 junge Gesellen aus ganz Deutschland an den Start gegangen. Sie hatten sich zuvor als Landessieger in ihrem Bundesland für den Bundesleistungswettbewerb qualifiziert, der jährlich vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes veranstaltet wird. Während des dreitägigen Wettbewerbs mussten die Zimmerer eine ans-pruchsvolle Dachstuhlkonstruktion (abgewalmtes Pultdach mit geneigtem First und Spitzgaube) erstellen.


Sieger Marcel Schaaf aus Weimer, der als Geselle bei seinem Ausbildungsbetrieb Denkmalbau Ettersburg GmbH in Ettersburg arbeitet, hatte nicht mit seinem Sieg gerechnet. „Aber es ist schön!“, so der Geselle im Anschluss an die Siegerehrung. Der Zweitplazierte Richard Warfen aus Schleswig-Holstein, Geselle bei Knuth GmbH & Co. KG in Weede, muss sein Abschneiden „erst einmal sacken lassen“. „Es war ein tolles Wochenende mit einer sehr anspruchsvollen Aufgabe. Es hat mich angespornt, es hin-zubekommen.“ Warfen gab zu, dass er ohne Erwartung an eine gute Platzierung nach Sigmaringen gefahren war. Rebekka Lieb stand als einzige Frau bei den deutschen Meisterschaften besonders im Fokus der Besucher und Medien.


Bei der Siegerehrung würdigte der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Roland Bernardi, Holzbauunternehmer aus dem Saarland, dass alle Gesellen in Kluft am Wettbewerb erschienen war und „somit zur Tradition des Zimmererhandwerks stehen“.


Eine Auswahl der Bestqualifizierten bei der deutschen Meisterschaft kann sich nun für die Zimmerer-Nationalmannschaft qualifizieren, die bei der Europameisterschaft im September 2010 im italienischen Bruneck den Titel des Vizeeuropameisters verteidigen muss. Um bei der Europameisterschaft antreten zu können, dürfen die Gesellen nicht älter als 23 Jahre alt sein.


Insgesamt waren 76 junge Gesellen, unter ihnen eine Zimmerer-Gesellin aus Hessen, beim 58. Bundesleistungswettbewerb an den Start gegangen und hatten ihr Können in acht baugewerblichen Berufen gezeigt.


Die Siegerehrung nahmen der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bau-gewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, gemeinsam mit dem Präsidenten der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Dr.-Ing. Dieter Meyer-Keller, vor. Loewenstein hob das bei den Deutschen Meisterschaften gezeigte fundierte Wissen und die ausgepräg-ten handwerklichen Fertigkeiten der Wettbewerbsteilnehmer hervor. "Eine Medaille mit nach Hause zu bringen, ist nicht nur für Sportler ein ehrgeiziges Ziel. Unser Berufs-nachwuchs hat damit zugleich ein hervorragendes Fundament für seine weitere beruf-liche Entwicklung geschaffen." Loewenstein weiter: "Mit seiner Ausbildungsleistung übernimmt das Baugewerbe eine gesellschaftliche Aufgabe und deckt zugleich den eigenen Fachkräftebedarf. Die Ausbildungsquote liegt trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen immer noch bei ca. sieben Prozent und damit über der Quote anderer Wirtschaftszweige".

Fotomaterial und weitere Informationen zu den anderen Bundessiegern sind unter www.zdb.de erhältlich.
 



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03.11.2009

14 Zimmerer-Gesellen treten bei der deutschen Meisterschaft an

Die Bestplatzierten qualifizieren sich für die Zimmerer-Nationalmannschaft

Eine junge Gesellin und 13 junge Zimmerer-Gesellen aus ganz Deutschland werden vom 7. bis 9. November 2009 an der Deutschen Meisterschaft im Handwerk teilnehmen. Die Sieger der Landeswettbewerbe treten beim 58. Bundesleistungswettbewerb im Ausbildungszentrum Bau in Sigmaringen gegeneinander an, um den deutschen Meister im Zimmererhandwerk zu küren.

Eine Auswahl der Bestplatzierten des Bundesleistungswettbewerbes kann sich für die Zimmerer-Nationalmannschaft qualifizieren. Die Zimmerer-Nationalmannschaft wird von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes getragen und von den Leistungspartnern des Zimmererhandwerks unterstützt. Im jährlichen Wechsel nimmt die Mannschaft an der Europameisterschaft der Zimmerer und an der Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills“ teil.


Die nächste EM findet im September 2010 im italienischen Bruneck statt. Dort muss Deutschland den Titel des Vize-Europameisters in der Einzel- wie Mannschaftswertung verteidigen.


Die nächste WorldSkills-Veranstaltung ist im Jahr 2011 in London. Bei der WM 2009 im kanadischen Calgary hatte Thomas Schleicher als Mitglied der Zimmerer-Nationalmannschaft den 8. Platz erreicht und eine Exzellenzmedaille für Bestleistungen bekommen.


Weitere Informationen zur Zimmerer-Nationalmannschaft unter www.zimmerer-nationalmannschaft.de.



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22.09.2009

Holzbau Deutschland und ZVDH kündigen Branchenleitmesse DACH+HOLZ International an

Trendthemen werden Energieeffizienz und Bauen im Bestand

Mit den Trendthemen Energieeffizienz und Bauen im Bestand will die internationale Branchenleitmesse, DACH+HOLZ International, die vom 24.-27. Februar 2010 in Köln stattfinden wird, der Dach- und Holzbaubranche innovative Lösungen für den Alltag am Bau präsentieren. Träger der internationalen Leitmesse sind der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) sowie Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes.

Anlässlich eines Fachpressetreffens im Vorfeld der DACH+HOLZ International erklärte ZVDH-Präsident Karl-Heinz Schneider zur wirtschaftlichen Lage des Dachdeckerhandwerks: „Wir blicken mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft. Die Umsatzentwicklung ist im letzten halben Jahr bei einem Drittel unserer Betriebe gestiegen, die Auftragsbestände liegen höher als vor einem Jahr, nämlich bei jetzt gut drei Monaten. Schwerpunkt der Aufträge ist der Bereich Sanierung.“ Hinsichtlich der Auswirkungen der Konjunkturpakete der Bundesregierung auf die Handwerksbetriebe erläutert Schneider: „Wir haben diesbezüglich erste Rückmeldungen unserer Innungsbetriebe. 30 Prozent unsere Betriebe geben an, bereits Aufträge aus dem Konjunkturprogramm generiert zu haben. Die angegebenen Größenordnungen verteilen sich ungefähr zu je einem Drittel auf die Auftragskategorien "bis 25.000 €", "bis 50.000 €" und "über 50.000 €".“


Ullrich Huth nutzte das Pressegespräch, um den neuen Namen und das neue Gesicht der Berufsorganisation des Zimmererhandwerks vorzustellen: „Ab heute heißt es ‚Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes’“. Die Namensänderung begründet sich aus der Entwicklung heraus, die der Holzbau in den vergangenen zwei Jahrzehnten genommen hat. „Holzbau Deutschland drückt aus, wofür der Verband steht und was seine Mitgliedsbetriebe machen.“, so Huth und verwies darauf, dass viele Mitgliedsbetriebe schon lange das Wort „Holzbau“ in ihrem Firmennamen führen. Auch die Partnerverbände in Österreich und in der Schweiz haben sich bereits in „Holzbau Austria“ und „Holzbau Schweiz“ umbenannt. Mit der Namensänderung erfolgte auch eine längst überfällige Überarbeitung des Erscheinungsbildes. „Mit dem neuen Namen und dem neuen Gesicht ist die organisierte Holzbaubranche gerüstet, um ihre Interessen in Deutschland weiterhin erfolgreich und gestärkt zu vertreten“, erklärte Ullrich Huth.



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22.09.2009

Mit neuem Namen und neuem Gesicht in die Zukunft

Umbenennung in Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister

Im 106. Jahr ihres Bestehens hat die Berufsorganisation des Zimmererhandwerks ihren Namen geändert. Aus Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes wurde Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Der neue Name und das neue Gesicht wurden am 22. September 2009 auf einer Pressekonferenz in Köln vorgestellt.

Die Namensänderung begründet sich aus der Entwicklung heraus, die der Holzbau in den vergangenen zwei Jahrzehnten genommen hat. „Der neue Name Holzbau Deutschland drückt aus, wofür der Verband steht und was seine Mitgliedsbetriebe machen. Mit der neuen Bezeichnung tragen wir unsere Tätigkeit im Namen“, erklärte Ullrich Huth, Vorsitzender von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB und verwies darauf, dass viele Mitgliedsbetriebe schon lange das Wort „Holzbau“ in ihrem Firmennamen führen.

Die Namensänderung für den Verband ist daher nur folgerichtig und an der Zeit. Auch die Partnerverbände in Österreich und in der Schweiz haben sich bereits in „Holzbau Austria“ und „Holzbau Schweiz“ umbenannt.

Das Zimmererhandwerk steht seit je her für Innovation und Tradition. Im Leitbild des Verbandes heißt es: „Wir lernen aus unserer Geschichte, weil wir die Zukunft nachhaltig gestalten wollen.“ Für Ullrich Huth steht Holzbau Deutschland für Innovation und Bund Deutscher Zimmermeister für die Tradition, der sich das Zimmererhandwerk wie kaum ein anderes Handwerk verbunden fühlt. „Der neue Name ist daher auch ein Bekenntnis zur Tradition und ein Signal für die Zukunfts-fähigkeit des Zimmererhandwerks!“, so Huth

Mit der Namensänderung erfolgte auch eine längst überfällige Überarbeitung des Erscheinungsbildes. Der Außenauftritt wurde nach über 20 Jahren zeitgemäß erfrischt. Das in der Branche beliebte und eingeführte „Zimmererhäuschen“ bleibt das grundlegende Element des Erscheinungsbildes.

„Mit dem neuen Namen und dem neuen Gesicht ist die organisierte Holzbaubranche gerüstet, um ihre Interessen in Deutschland weiterhin erfolgreich und gestärkt zu vertreten“, so Ullrich Huth beim Pressegespräch.

Weitere Informationen über Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister
im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes finden Sie hier:
www.holzbau-deutschland.de

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25.02.2010

Großer Zimmererklatsch auf dem Roncalliplatz am Kölner Dom

Weit mehr als 500 Zimmerleute aus ganz Deutschland waren dabei

Nach einem Gottesdienst im voll besetzten Kölner Dom kamen die Zimmerer in ihrer traditionellen Kluft auf dem Roncalliplatz zum Zimmererklatsch zusammen und warben für den heimischen, nachwachsenden und klimafreundlichen Baustoff Holz. Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes richtete ihr Grußwort an die, wie sie sagte, „gefühlt 1000 Zimmerer“.

Video und Bildgalerie zum Zimmererklatsch

Der Zimmererklatsch hat eine lange Tradition im Zimmererhandwerk, die weit bis ins Mittelalter zurück geht. Auch heute, da sich der Holzbau zu einer der innovativsten Bauweisen entwickelt hat, wird an der Tradition des Zimmererklatsches bei offiziellen Anlässen sowie an der schwarzen Kluft fest gehalten.

Ullrich Huth, Vorsitzender von Holzbau Deutschland erklärte: „Ich freue mich im Namen von Holzbau Deutschland, dass Sie alle unserem Aufruf nach Köln gefolgt sind. Nur so können wir als Zimmererhandwerk eindrucksvoll zeigen, wer den Holzbau in Deutschland macht: nämlich wir Zimmerer! Unser Handwerk steht seit langem für eine enge Verbindung von Innovation und Tradition. Die Zeiten, als wir in Kluft mit dem Balken über die Schulter zum Kunden gekommen sind, sind lange, lange vorbei. Heute kommen wir mit hochentwickelten und standardisierten Holzprodukten und Fertigteilen. Wir fertigen in der Werkstatt vor und montieren vor Ort auf der Baustelle hochwertige Gebäude mit bis zu sieben Geschossen. Und ich bin sicher, dass es noch mehr Geschosse in der Zukunft sein werden, denn der Holzbau kann im verdichteten Raum punkten.

Das Zimmererhandwerk hat immer schon aus der Geschichte gelernt und will die Zukunft nachhaltig gestalten. Unser Baustoff Holz gibt uns hier eine Steilvorlage. Damit Holz entstehen kann, braucht es Luft, Wasser und Sonne. Jeder Baum in unseren Wäldern entzieht der Atmosphäre während des Wachstums große Mengen des Treibhausgases Co² und speichert es in Form von unschädlichem Kohlenstoff. Die Nutzung als Baustoff verlängert diese Speicherfunktion. Holzbauten sind ein wichtiger Beitrag zur Senkung des klimaschädlichen Treibhausgases CO². Wenn wir unseren heimischen, nachwachsenden und klimafreundlichen Baustoff zu einem Holzhaus verbauen, leisten wir einen Beitrag zum Umweltschutz. Daher muss es unser Ziel sein – im Interesse der Umwelt und des Klimaschutzes –, mehr mit Holz zu bauen und die Holzbauquote zu erhöhen. Damit das gelingen kann, haben wir heute mit dem größten Zimmererklatsch in diesem Jahrtausend auf uns und den Holzbau aufmerksam gemacht.“

Anlässlich des Aktionstages überreichte Holzbau Deutschland an die Aktion Mensch eine Spende in Höhe von 5.000 Euro. Dieses Geld kommt durch den Verkauf der kleinen Holzfigur „Timmy“ zusammen. „Timmy“ ist seit 25 Jahren der Sympathieträger des Zimmererhandwerks. Außerdem übergab Holzbau Deutschland drei Kinderspielhäuser an die Kindertagesstätten von St. Quirinus und Salvator, St. Viktor und Christi Geburt in Köln.

Huth bedankte sich bei der Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes für die Unterstützung durch die Stadt Köln sowie bei Domprobst Dr. Norbert Feldhoff, Domvikar Michael Kahle und bei Generalpräses Monsignore Axel Werner für den würdigen Rahmen mit Gottesdienst.

Er dankte darüber hinaus den Leistungspartner von Holzbau Deutschland und der Firma Ford, die einen Ford Transit Kastenwagen City Light zur Verfügung stellte und das Mitmachen in Kluft sehr attraktiv machte.

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