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26.09.2017

Ausstellung „HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR“ zeigt den aktuellen Stand der Technik und das Potential des Holzbaus

Bereits seit vier Monaten tourt die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Osnabrück (DBU) fachlich und finanziell geförderte Wanderausstellung „HOLZ.BAU.ARCHITEKTUR – Entwerfen, Konstruieren und Bauen mit Holz“ durch Deutschland. Auf 24 ansprechend gestalteten Tafeln zeigt die Ausstellung die Qualität und Schönheit zeitgenössischer Holzbauten. Als Spiegel des aktuellen Baugeschehens demonstrieren sie technische und baugesetzliche Veränderungen sowie wandelnde Ansprüche an Architektur und Städtebau. Zu sehen sind die Preisträger des Deutschen Holzbaupreises 2017 sowie des Hochschulpreises Holzbau 2017.

Damit werden nicht nur beispielhafte Gebäude gezeigt, die in den letzten beiden Jahren entstanden sind und damit den aktuellen Stand der Technik im Holzbau repräsentieren – die Ausstellung informiert auch über die Vielfalt der ökologischen, architektonischen und konstruktiven Möglichkeiten des Holzbaus.

orgestellt werden diese am Beispiel von Bauprojekten aus den Kategorien „Neubau“, „Bauen im Bestand“ sowie  „Komponenten / Konzepte“. In der Kategorie „Komponenten / Konzepte“ gibt die Ausstellung einen Ausblick auf Bauprodukte, Bausysteme oder innovative Planungs- und Baukonzepte, die zukunftsfähige Lösungen im Bauwesen ermöglichen. Diese Impulse sind wichtig.

Denn gerade dem energieintensiven Bausektor kommt eine entscheidende Rolle zu, den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren. Zum effektiven Klimaschutz gehört eine klimafreundliche und nachhaltige Bauweise. In der Einführung zur Ausstellung schreibt der stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Osnabrück (DBU) Prof. Dr. Werner Wahmhoff: "Holz ersetzt andere Baustoffe, die nicht auf nachwachsenden Rohstoffen basieren, und muss deshalb im Bauwesen zu Gunsten des Klima- und Ressourcenschutzes und im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung eine zentrale Rolle spielen. Auch in Städten gibt es noch Entwicklungspotenzial für den Einsatz von Holz als Baustoff".

Die Ausstellung richtet sich gezielt an Studierende des Bauingenieurwesens und der Architektur sowie Bauingenieure, Architekten, Planungsbüros, private und öffentliche Bauherren und andere bauschaffende Berufe, die bisher noch keine oder nur wenige Berührungspunkte mit dem Holzbau hatten. Die Ausstellung mach für sie die architektonischen, ökologischen und konstruktiven Möglichkeiten des Holzbaus erlebbar: Holz ist wesentlich leichter als andere Baustoffe. Damit ist es für Aufstockungen bestens geeignet. Holz ist schlank. Schlanke Wände und Decken bedeuten mehr Wohnraum. Die hohe Vorfertigung erlaubt extrem kurze Bauzeiten. Und nicht zuletzt: Holz ist extrem vielseitig und damit besonders geeignet, Lücken im urbanen Bereich schnell zu schließen.

Die aktuellen Termine, wo die Wanderausstellung zu sehen ist, sind auf der Internetseite zum Deutschen Holzbaupreis zu finden: http://www.deutscher-holzbaupreis.de/holzbauarchitektur/



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Presseartikel über die Arbeit des Ausschusses Marketing aus Mikado Ausgabe 03/2011