Presseinformation

21.01.2019

Koordinierungsstelle für Forschung und Entwicklung im Holzbau eingerichtet

Bei ihrem 3. Strategiedialog „Wachstumsmarkt Holz|Bau plus“ Anfang Januar in Berlin haben die wichtigsten Organisationen der Holzwirtschaft eine Koordinierungsstelle für Forschung und Entwicklung im Holzbau gegründet. Ihre Aufgabe ist es, die Forschungsvorhaben der Branche zusammenzuführen, um sie besser aufeinander abzustimmen und Doppelforschung zu verhindern. Auf diese Weise wird eine effizientere Nutzung von Forschungsmitteln und Forschungskapazitäten im Holzbau ermöglicht. Eine weitere Aufgabe besteht darin, den Wissenstransfer der Forschungsergebnisse an die für die Holzbaubranche relevanten Zielgruppen sicherzustellen. Insbesondere sollen vorrangig Holzbauunternehmen, Planer, Architekten und Ingenieure aber auch Lehrende und Studierende an Hochschulen und Auszubildende im Handwerk über den Einsatz von Holz und Holzprodukten informiert werden.

Bild: Holzbau Deutschland/Rolando Laube. Teilnehmer am 3. Strategiedialog „Wachstumsmarkt Holz

Die Koordinierungsstelle ist beim Holzbau Deutschland Institut in Berlin angesiedelt. Das Institut bringt die fachliche Kompetenz und Erfahrung mit, die für die Umsetzung der Forschungsprojekte benötigt wird. Der ebenfalls neu eingerichtete Koordinierungsbeirat prüft und priorisiert die Forschungsvorhaben und legt die gemeinsamen Forschungsschwerpunkte fest.

Zur Zeit beteiligen sich folgende Organisationen und Verbände: Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH), Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV), der auch ZimmerMeisterHaus mbH und 81fünf high-tech und holzbau AG vertritt, Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) und das Holzbau Deutschland Institut.

Für die Zukunft sollen weitere Organisationen für die Zusammenarbeit gewonnen werden. Denn nur durch eine breit aufgestellte Forschungsinfrastruktur entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Forst- und Holzwirtschaft können die zukunftsrelevanten Potenziale des Baustoffs Holz noch besser identifiziert, genutzt und durchgesetzt werden.



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