Presseinformation

21.02.2018

Holzbauunternehmer Kuri, Maiß und Schlosser mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet

Herausragende Leistungen für den Holzbau wurden gewürdigt

Die drei Holzbauunternehmer Rolf Kuri aus Schopfheim in Baden-Württemberg, Walter Maiß aus Homberg (Ohm) in Hessen und Josef Schlosser aus Jagstzell in Baden-Württemberg wurden beim Holzbau Deutschland Treff 2018 mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Der Holzbau Deutschland Treff fand am 24. Februar 2018 im Rahmen der DACH+HOLZ International 2018 in Köln statt. Die „Goldene Ehrennadel“ ist die höchste Auszeichnung, die Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes an Persönlichkeiten verleiht, die herausragende Leistungen für den Holzbau erbracht haben.

v.l.n.r. Goldene Ehrennadel für Walter Maiß, Rolf Kuri und Josef Schlosser. Daneben Vorsitzender von Holzbau Deutschland Peter Aicher und im Vordergrund Frau Dorothea Kuri.

Dipl.-Ing. (FH) Rolf Kuri Holzbauunternehmer aus Schopfheim und Präsident von Holzbau Baden, bekam die Goldene Ehrennadel. Kuri engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Zimmerer- und Holzbaugewerbe. Seit 2002 ist er Vorstandsmitglied von Holzbau Deutschland. Darüber hinaus ist er Beiratsmitglied der Holzbau Deutschland Leistungspartner sowie Vorsitzender des Ausschusses Marketing von Holzbau Deutschland. Seit 1998 steht er als Präsident an der Spitze von Holzbau Baden. Der Vorsitzende von Holzbau Deutschland, Peter Aicher, würdigte in seiner Laudatio das umfassende und langjährige Engagement Rolf Kuris. Aicher hob dabei die Umbenennung des Verbandes in Holzbau Deutschland, die Veröffentlichung des Kinderbuches „Mein Bruder ist Zimmermann“, sowie den Hochschulpreis Holzbau hervor. Alles Projekte, die Kuri als Vorsitzender des Ausschusses Marketing begleitete. „Der Holzbau als Alternative zu anderen Baustoffen wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Rolf Kuri hat einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet. Immer wieder hat er die architektonischen, konstruktiven und ökologischen Eigenschaften des Holzbaus herausgestellt.“ Nachdem er den Zimmererberuf erlernt und ein Architekturstudium an der Fachhochschule Karlsruhe absolviert hatte, übernahm er 1983 die von seinem Großvater Leo Kuri gegründete Firma Kuri Holzbau in Schopfheim. Heute ist der Betrieb, der 18 Mitarbeiter beschäftigt, in den Bereichen Holzhausbau, Zimmerei, Systemholzbau, Innenausbau, Bedachungen, Fassadengestaltung und Altbausanierung tätig.

Die Goldene Ehrennadel bekam Walter Maiß aus Homberg (Ohm) in Hessen. Er ist gelernter Zimmerer und Restaurator im Zimmererhandwerk. Schon früh engagierte er sich ehrenamtlich für das Zimmererhandwerk auf Bundes-, Landes- und Innungsebene. Als im Jahre 1989 der Arbeitskreis Junger Holzbauunternehmer gegründet wurde, gehörte Maiß seit Beginn diesem Kreis an. 1991 war er Sprecher der Holzbau Junioren Hessen. 2002 wurde er Vorsitzender des Berufsförderungswerkes des Hessischen Zimmererhandwerks. Ab dem Jahr 2006 wurde Maiß Vorstandsmitglied bei Holzbau Deutschland. Herr Maiß engagierte sich um die Belange der Holzbaubetriebe in verschiedenen Fachgremien, wie beispielsweise als Vorsitzender des Fachbereichs Bedachung oder auch als Verbindung des Vorstandes zum Fachbereich Denkmalpflege und Bauwerkserhaltung. Peter Aicher bedankte sich bei Walter Maiß in seiner Laudatio für sein jahrzehntelanges Engagement. „Dein großes und persönliches Engagement für den Holzbau und deine für den Verband Holzbau Deutschland geleistete Arbeit verdient allergrößte Bewunderung und Respekt“. Walter Maiß begann seine Lehre als Zimmermann, welche er 1973 erfolgreich abschloss. Seine Meisterprüfung legte er im Jahre 1978 ab. 1993 übernahm Walter Maiß, zusammen mit seinem Bruder Hansgünter, die vom Vater Rudolf Maiß im Jahre 1961 gegründete Zimmerei. Die beiden Brüder agieren seit dem unter dem Namen Gebrüder Maiß OHG.

Die Goldene Ehrennadel bekam der Unternehmensgründer und gelernte Zimmermeister Josef Schlosser aus Jagstzell in Baden-Württemberg. Im Jahre 2002 wurde Josef Schlosser in den Vorstand von Holzbau Deutschland gewählt. Seit 2010 ist er stellvertretender Vorsitzender. Auf Landes- und Innungsebene war Schlosser von 1993 an mehr als zwölf Jahre Obermeister der Zimmerer-Innung Aalen. Seit März 2004 ist er Präsident des Landesverbandes Holzbau Baden-Württemberg. Josef Schlosser ist maßgeblich daran beteiligt, die Holzbaubranche strategische auszurichten um die Chancen und das Potenzial, die der Wachstumsmarkt Holzbau bietet, nutzen zu können. Ein großes Anliegen ist es ihm, Unternehmen der Branche zu vernetzen und ihre Kompetenzen zu bündeln, um die für den Holzbau notwendigen Innovationen sowie Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Auf seine Initiative hin wurde im Frühjahr 2015 das Konzept „Förderpartner Deutscher Holzbau“ ins Leben gerufen. Peter Aicher würdigte das Engagement von Josef Schlosser in seiner Laudatio. „Innovationen und Zukunftsorientierung sind die Erfolgsfaktoren für einen starken und wettbewerbsfähigen Holzbau. Hier ist Schlosser eine treibende Kraft. Dafür wollen wir ihm heute danken.“ Josef Schlosser machte sich 1982 sich selbstständig und gründete die Schlosser-Holzbau GmbH in Jagstzell. Kontinuierlich baute er das Unternehmen zu einem innovativen und leistungsfähigen Holzbauunternehmen aus, das durch ein professionelles Planungs- und Ingenieur-Büro erweitert wurde. Schlosser gilt als einer der Vorreiter im Bau von Reitanlagen. Es zählt noch heute über die Grenzen Deutschlands hinaus zu den führenden Herstellern von Reithallen, Pferdestallungen und Reitanlagen. Daneben entwickelt, plant und realisiert das Unternehmen Industriehallen, Bürogebäude, komplexe und mehrgeschossige Mehrzweckgebäude sowie auch Einfamilienhäuser in Holzbauweise.



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