Prof. Dr. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, führte in das Thema ein und stellte da, warum die Fachkräftesicherung das beherrschende Thema der nächsten Jahre und Jahrzehnte sein wird. „Wir müssen um qualifizierten Nachwuchs kämpfen. Hier sind alle in der Verbandsorganisation gefordert, vom einzelnen Betrieb über die Innungen, Landesverbände bis hin zu Holzbau Deutschland und dem ZDB.“ Statistiken zeigen auf, dass die Schulabgänger ab dem Jahr 2014 kontinuierlich abnehmen, die Auszubildenden am Bau und insbesondere im Holzbau schon in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind. „Die Attraktivität des Zimmererberufs, der zwar schon immer auf eine qualifizierte Berufsausbildung gesetzt hat, muss gesteigert werden. Dazu gehört eine lebenslange Weiterbildung mit Aufstiegschancen wie dem Erwerb des Meistertitels aber auch Studienmöglichkeiten im Anschluss an die Berufsausbildung.“ Dem Holzbau käme sein nachhaltiger und zeitgemäßer Baustoff Holz zugute, aber das Handwerk selbst müsse seine Ausbildungsbereitschaft in den immer kleiner werdenden Betriebe steigern. „Sonst kann das Ziel, eine Steigerung der Holzbauquote von 15 auf 30 Prozent in Deutschland, nicht erreicht werden.“ Von der Politik forderte Robl Unterstützung bei der Verbesserung der Ausbildungsreife sowie eine umfassendere Berufsorientierung.
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