Presseinformation

25.09.2017

Von Anfang an auf Arbeitssicherheit setzen

Seminar für Berufsschullehrer und Ausbildungsmeister fand in Nürnberg statt

Um den Berufsnachwuchs im Holzbau für die Arbeitssicherheit und die eigene Gesundheit frühestmöglich zu sensibilisieren, hat die Holzbau Deutschland Akademie in Zusammenarbeit mit der BG BAU und mit Unterstützung der Holzbau Deutschland Leistungspartner im September 2017 das Seminar „Arbeitssicherheit im Holzbau“ durchgeführt. Über 70 Berufsschullehrer und Ausbildungsmeister aus Deutschland folgten der Einladung ins Praxiszentrum der BG BAU in Nürnberg.

Für Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes haben die Bildungseinrichtungen eine Schlüsselrolle, um das Thema Arbeitssicherheit bei den Auszubildenden zu verankern. „Es geht darum, mit der richtigen Verhaltensprävention Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Bequemlichkeit von Anfang zu vermeiden und das Risiko für Arbeitsunfälle so weit wie möglich zu senken“, so Prof. Dr.-Ing. Marco Einhaus, Leiter Sachgebiet Hochbau, Prävention BG BAU. Daher wurden die Ausbilder intensiv mit den verschiedensten Aspekten der Arbeitssicherheit vertraut gemacht. Neben der Verhaltensprävention und dem Unfallschwerpunkt Abstürze vom Dach standen die Themen Staub und staubminimierendes Arbeiten sowie Arbeitsabläufe bei der Montage von Dachstühlen und dem Abladen von vorgefertigten Holzelementen auf dem Programm.

Intensiv wurde in Nürnberg diskutiert, wie das Thema Arbeitssicherheit als ständiges Thema in der Ausbildung verankert werden kann. “Dabei gilt es, von Anfang an die Lehrlinge zu sensibilisieren und auf Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz zu achten. Die entwickelten Maßnahmen und Arbeitssicherheitsmittel gilt es, zum Schutz von Gesundheit und Leben, anzuwenden“, so Dieter Kuhlenkamp von Holzbau Deutschland, „und es somit im eigenen Interesse der Mitarbeiter liegt“.

Eingeladen waren Ausbildungsmeister und Berufschullehrer aus ganz Deutschland. Sie erhielten das A0-Plakat „Wir zimmern sichern“, das anschaulich zeigt, welche fünf Maßnahmen gegen Abstürze am Runden Tisch „Sichere Bauprozesse im Zimmererhandwerk“ erarbeitet worden sind. Dargestellt wird, wie Arbeitsunfälle durch bestimmte Arbeitsmittel, wie der leichten Plattformleiter, kleinformatige Schutznetze, Anschlageinrichtungen oder auch die Vormontage am Boden, vermieden werden können. Das Plakat soll in den Bildungsstätten da aufgehängt werden, wo sich die Lehrlinge treffen, beispielsweise in Kantinen und Pausenräumen.

Als ausgesprochen hilfreich bewerteten die Teilnehmer des Seminars in Nürnberg die Vortragsunterlagen. Sie geben Anleitungen, wie das Thema Arbeitssicherheit im Unterricht verwendet und eingebunden werden kann. Die Pausen wurden genutzt, um Ideen und Anregungen zur Vermittlung der Arbeitsschutzmaßnahmen zu diskutieren. Auch der abendliche Erfahrungsaustausch wurde zu intensiven fachlichen Gesprächen genutzt.

Das Seminar in Nürnberg gehört zu den aktuellen Bildungsprojekten, die Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in Zusammenarbeit mit den Holzbau Deutschland Leistungspartnern durchführt. Im letzten Jahr waren gezielt die Meisterschulen angesprochen worden, um sie aktuell zur technischen Entwicklung und zur Normung im Holzbau zu informieren. Dieses Jahr stand die Arbeitssicherheit im Mittelpunkt.

Weitere Informationen:
www.absichern-statt-abstuerzen.de/
www.bgbau.de/wirzimmernsicher



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